Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : J.D.Powerreport in mot - Erster VW Platz39:Bora!
BORAuslaufmodel
29.06.2004, 22:58
Hallo,
was haltet Ihr eigentlich von diesem Report?
Ich eigentlich wenig, nehme die Befragung aber doch zur Kentniss. Der erste VW in der Gesamtliste ist wie glaub letztes Mal schon der Bora - also mein Typ. Der Golf kommt erst auf Platz 77.
Ansonsten in der Kompaktklasse die Japaner vorn: Toyota Corolla,Mazda323,Mitsubishi Spacestar,Hyundai Elantra,Suzuki Liana, dann - der erste aus dem VW Konzern - Seat Toledo, Honda Chivic und dann....Der Bora auf Platz 8 der Kompaktklassenwertung. Golf auf Platz 21.
"In der Verkaufszahlen rangiert der Bora weit hinter dem Golf, in der Zufriedenheit seiner Besitzer ist es aber umgekehrt. Optik,Interieur,Fahrwerk und Antrieb kommen bei ihnen gut weg, auch über den Verbrauch gibt es Lob.Überdurchschnittlich häufige Probleme werden nur bei den Getrieben gemeldet. Ansonsten lauten die Noten: Durchschnitt oder besser"
Was sind das für Probleme? Weiß da jemand was? :confused:
Gruss
DeBo
Da der JD Power Report in diesem Forum immer wieder zitiert wird, hier einige Facts, die zumindest zum Nachdenken anregen sollten. Ein Punkt sollte bezüglich dieses Reports nämlich ein für alle Male klargestellt werden:
JD Power verdankt seinen Durchbruch einzig und allein TOYOTA. Ohne Toyota, die Power 1968 als einziger Hersteller einen (gut dotierten) Beratervertrag gaben, um sie beim Wiedereinführungsversuch der Marke auf dem US-Markt zu unterstützen, würde es die Power-Reports heute überhaupt nicht geben. Nach der Beratertätigkeit in den USA ging Power für Toyota nach Japan um dort Prozesse zu auditieren, die vor allem zu solchen Produktverbesserungen führen sollten, die von den Käufern auch wahrgenommen würden, z.B. bessere Rostvorsorge. Im Gegenzug begann Toyota, mit den guten Platzierungen in den Power-Reports zu werben - Platzierungen, die sich vor allem dadurch erklären, dass das Qualitätssicherungssystem von Toyota die Technik der Power-Umfragen nachahmt. Das heisst im Klartext nichts anderes, als dass Toyota in eigenen, den Powerschen Umfrangen angeglichenen Befragungen Fehler abstellt, bevor diese im offiziellen Power-Bereicht erscheinen können.
Eine Hand wäscht eben doch die andere.
Was viele auch nicht zu wissen scheinen: Qualität und Zuverlässigkeit machen nur 30 % des Gesamtergebnisses aus. 22 % sind Kosten, 23 % der Service und 25 % der sog. "Vehicle Appeal", also der Reiz oder die Anziehungskraft des Fahrzeugs (ein wohl doch eher subjektives Kriterium). Und gerade beim letzten Punkt sind manche Hersteller nur deshalb arg gehandicapt, weil viele der von Power Befragten den Fahrzeugen vor allem den übergrossen Bremsbelagsabrieb (Staub) auf den Felgen vorwerfen - eine direkte Folge der für sicheres Verzögern auf unlimitierten deutschen Autobahnen grosszügig dimensionierten Bremsanlage!!!
Gruß
deBORA
Rolling Thunder
29.06.2004, 23:28
Hatte vor einiger Zeit mal nen JDP-Fragebogen zur Hand. Die Fragen darin sind schon eine Klasse für sich. Sinngemäß z.B.: "Mögen Sie das Autoradio? Ja/Nein"
Keine Warum? Wo gibts Probleme?... nichts! Und solche Dinge werden dann halt wie schon oben erwähnt mit einer guten Bremsanlage oder anderen deutlich wichtigeren Dingen gleichgesetzt...
BORAuslaufmodel
29.06.2004, 23:38
Guten Morgen deBora,
interessante Info was Du da schreibst! Hab ich so nicht gewußt. Gut zu wissen ;)
Gute Nacht,
DeBo
P.S.: Mein "Borale" überschreitet dieses Jahr noch die 50 Tausender. Bis auf Zündstabspule und ABS Sensor keine weiteren Probs! Damit kann ich leben :p
Schattenparker
30.06.2004, 17:02
Da der JD Power Report in diesem Forum immer wieder zitiert wird, hier einige Facts, die zumindest zum Nachdenken anregen sollten. Ein Punkt sollte bezüglich dieses Reports nämlich ein für alle Male klargestellt werden:
JD Power verdankt seinen Durchbruch einzig und allein TOYOTA. Ohne Toyota, die Power 1968 als einziger Hersteller einen (gut dotierten) Beratervertrag gaben, um sie beim Wiedereinführungsversuch der Marke auf dem US-Markt zu unterstützen, würde es die Power-Reports heute überhaupt nicht geben. Nach der Beratertätigkeit in den USA ging Power für Toyota nach Japan um dort Prozesse zu auditieren, die vor allem zu solchen Produktverbesserungen führen sollten, die von den Käufern auch wahrgenommen würden, z.B. bessere Rostvorsorge. Im Gegenzug begann Toyota, mit den guten Platzierungen in den Power-Reports zu werben - Platzierungen, die sich vor allem dadurch erklären, dass das Qualitätssicherungssystem von Toyota die Technik der Power-Umfragen nachahmt. Das heisst im Klartext nichts anderes, als dass Toyota in eigenen, den Powerschen Umfrangen angeglichenen Befragungen Fehler abstellt, bevor diese im offiziellen Power-Bereicht erscheinen können.
Eine Hand wäscht eben doch die andere.
Was viele auch nicht zu wissen scheinen: Qualität und Zuverlässigkeit machen nur 30 % des Gesamtergebnisses aus. 22 % sind Kosten, 23 % der Service und 25 % der sog. "Vehicle Appeal", also der Reiz oder die Anziehungskraft des Fahrzeugs (ein wohl doch eher subjektives Kriterium). Und gerade beim letzten Punkt sind manche Hersteller nur deshalb arg gehandicapt, weil viele der von Power Befragten den Fahrzeugen vor allem den übergrossen Bremsbelagsabrieb (Staub) auf den Felgen vorwerfen - eine direkte Folge der für sicheres Verzögern auf unlimitierten deutschen Autobahnen grosszügig dimensionierten Bremsanlage!!!
Gruß
deBORA
Das stimmt. Nur kann der Belagabrieb kein typisch deutsches Problem sein. Autos von Toyota, Honda oder Mazda haben mittlerweile ebenfalls exzellente Bremsen. Der Yaris schnitt in Vergleichstest im Bremsenkapitel immer erheblich besser ab als der VW Polo 9N.
Und so ganz einfach ist die Aussagekraft von JD Power nicht von der Hand zu weisen. Die Gesamtwertung
Platz Marke & Modell CSI (%)
1. Toyota 84,4
2. Mazda 81,6
3. Subaru 81,5
4. Honda 81,1
5. BMW 80,8
6. Mitsubishi 80,2
7. Volvo 80,0
8. Audi 79,9
9. Skoda 79,8
10. Nissan 79,7
11. Mercedes-Benz 79,2
12. Opel 79,0
13. Daihatsu 78,8
14. Ford 78,4
15. Renault 78,3
16. Hyundai 77,9
17. Suzuki 77,5
18. Seat 77,4
19. Citroën 76,9
20. Kia 76,8
20. Volkswagen 76,8
22. Peugeot 76,7
23. Smart 75,9
24. Mini 75,4
25. Alfa Romeo 75,0
26. Fiat 74,8
27. Chrysler 73,8
28. Daewoo 73,7
deckt sich auch mit anderen Untersuchungen. Bei TÜV Report und ADAC Pannenstatistik schneiden gerade die japanischen Marken gut ab. Wobei das gute Abschneiden einiger deutscher Modelle beim ADAC seine Ursache nicht unerheblich im Vorhandensein markeneigener Pannendienste haben dürfte. Dass Alfa, Fiat und Chrysler weit hinten landen ist auch kein Wunder. Diese Marken sind für desolate Produktqualität bekannt.
Auffällig ist das Ranking der VW Marken untereinander. Audi und Skoda Fahrer sind am zufriedensten, Seat ist relativ weit hinten im Mittelfeld und VW ist im hinteren Drittel des Gesamtfeldes. VW musste sich auch allen anderen Massenmarken aus Deutschland geschlagen geben.
Opel zeigt ein sehr respektables Ergebnis und bei Ford scheint das Qualitätsmanagement von Mazda zu fruchten.
Interessant auch die Veränderungen zu 2002:
Marke CSI
2004 (%) Verbesserung
zu 2002 in %
Kia 76,8 5,3
Opel 79,0 3,8
Subaru 81,5 2,8
Skoda 79,8 2,6
Volvo 80,0 2,5
Renault 78,3 2,3
Audi 79,9 2,2
Hyundai 77,9 2,2
Mitsubishi 80,2 2,2
Suzuki 77,5 2,1
Nissan 79,7 1,7
Daewoo 73,7 1,7
Chrysler 73,8 1,6
Ford 78,4 1,6
Volkswagen 76,8 1,6
Honda 81,1 1,4
Toyota 84,4 1,3
Alfa Romeo 75,0 1,3
Mazda 81,6 1,1
Mercedes-Benz 79,2 1,1
Fiat 74,8 1,1
Smart 75,9 1,0
Seat 77,4 0,8
BMW 80,8 0,6
Peugeot 76,7 0,2
Daihatsu 78,8 0,0
Citroën 76,9 -1,1
Es sieht so aus als wäre Skoda das feinste Pferd im VW Stall. Die Marke bietet Spitzenqualität und hat sich bei den VW Marken untereinander am meisten verbessert. Ebenfalls bemerkenswert ist der große Sprung von Opel.
Das Toyota Production System ist mittlerweile Vorbild für die meisten anderen Autohersteller, es kann also nicht grundsätzlich falsch sein. Interessant ist auch Toyotas Aufbau von Werken in den USA im Vergleich zu VW.
VW hatte 1976 eine alte Chrysler Fabrik in Westmoreland, Pennsylvania aufgekauft wo alsbald der US Golf "Rabbit" vom Band lief. Die Autos hatten eine desolate Qualität und wurden nur selten verkauft. Durch den hohen Dollarkurs und fallende Verkaufszahlen wegen der Qualitätsprobleme wurde VW zur Aufgabe gezwungen. Am 14. Juli 1988 rollte der letzte Rabbit vom Band. Das 1980 aufgekaufte Werk in Sterling Heights, Michigan wird wohl als Mysterium in die VW Geschichte eingehen. Das Werk hatte vermutlich nie ein Auto für VW produziert und wurde 1983 an Chrysler verkauft. Heute rollen in Sterling Heights (http://www.daimlerchrysler.com/dccom/0,,0-5-8793-49-36910-1-0-0-0-0-0-91-7155-0-0-0-0-0-0-0,00.html) der Chrysler Sebring, Dodge Stratus und das Sebring Convertible vom Band.
Mit Westmoreland hatte VW seinen Ruf in den USA auf Jahre ruiniert.
Bei Toyota lief es anders: Der erste Sprung in die USA fand ganz unscheinbar an der Westküste der USA statt. Im Jahre 1982 schloß GM sein Werk in Fremont, California, geplant war eine dauerhafte Schließung. Im Jahre 1984 wurde das Werk im Rahmen eines Joint Ventures von Toyota und GM wieder eröffnet. Da das Werk bei GM einen desolaten Ruf für Qualität genoß, man aber Dank der UAW wieder Teile der alten Belegschaft einstellen musste zog es Partner Toyota vor, Teile der Belegschaft als Multiplikatoren in Japan zu schulen.
1985 rollte bei NUMMI (http://www.nummi.com) das erste Modell vom Band. Es war allerdings kein Toyota, da Toyota noch kein Vertrauen in das US Werk hatte, es war ein Chevrolet Nova genanntes Derivat des Corolla. Allerdings gab es keine Grund zur Sorge, Fremont war Dank der Schulungen kein Sorgenkind sondern das Schmuckkästchen im GM Verbund. GM konnte hier auch für die eigenen Werke viel lernen. Im September 1986 rollte mit dem Toyota Corolla FX16 ein erstes Toyota Modell vom Band. Heute produziert Nummi die Modelle Toyota Corolla, der Tacoma Pick-Up und Pontiac Vibe.
Auch interessant ist die Geschichte von Toyota in Georgetown, Kentucky (http://www.toyotageorgetown.com/). Im Vergleich zu Honda mit seinem Werk in Marysville, Ohio war Toyota mit Georgetown relativ spät dran, das Werk begann erst 1988 mit der Produktion. Natürlich wurde mit Schulungen in Japan nicht gespart. Und mit der Mittelklasselimousine "Camry" wurde ein Modell ausgewählt, welches bereits in Japan produziert wurde. Toyota wählte bewußt ein Modell aus, welches man bei Qualitätsproblemen in Georgetown aus Japan hätte importieren können. Allerdings musste Toyota dies nie tun. Nachzulesen im Buch "The End of Detroit" von Michelle Maynard (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0385507690/qid=1088611068/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl14/028-0083785-1016542) .
Beim Werk in Valenciennes in der Bretagne lief es ja nicht viel anders. Mit dem Yaris wurde hier auch ein Modell aufgelegt, welches zuvor aus Japan importiert wurde. Im Notfall hätte auch hier Toyota einen Qualitätsengpaß mit in Japan gefertigten Modellen überbrücken können. Ich bin schon gespannt wie das Joint Venture mit PSA im tschechischen Kollin aussehen wird. Beim Qualitätsmanagement muss hier Toyota die Zügel in der Hand halten, alles Andere wäre für das Image der Marke schädlich.
Andy
Niemals Servo
30.06.2004, 17:29
Also erstmal ist der Report keine Pannenstatistik.
Einige Bewertungen dieses Reportskann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. So gibt es Wertungen der Sympathie zu Leistungsvermögen, Innenraum und Karosserie. (iirc, bei Gelegenheit schau ich noch mal nach).
Da bekommt der Corolla jeweils "++", bei der versammelten Konkurrenz ein Mischmasch aus verschiedenen Wertungen. Der Golf (iv nehm ich an) zB bekommt "o","-"und "o", der A3 "+","++","+".
Nichts gegen den Corolla, aber wie kommt sowas zustande?
........Andy
Sag mal, machst Du noch was anderes, als Dich mit Autos, Autogeschichte, Firmenhistorien und ausgefallenen Auto-Modellen, die es nicht auf dem deutschen Markt gibt, zu beschäftigen? Arbeitest Du bei der Presseabteilung eines Konkurrenzunternehmens der Volkswagen AG?
Niemand kommt von allein darauf, Bücher wie "The End of Detroit" von Michelle Maynard zu lesen.
Mit solchen Beiträgen - wie dem obigen in diesem Thread - machst Du Dich verdächtig.
Wann erleben wir Dein "Comming Out"?
Gruß
deBORA
Schattenparker
30.06.2004, 21:03
Sag mal, machst Du noch was anderes, als Dich mit Autos, Autogeschichte, Firmenhistorien und ausgefallenen Auto-Modellen, die es nicht auf dem deutschen Markt gibt, zu beschäftigen? Arbeitest Du bei der Presseabteilung eines Konkurrenzunternehmens der Volkswagen AG?
Niemand kommt von allein darauf, Bücher wie "The End of Detroit" von Michelle Maynard zu lesen.
Mit solchen Beiträgen - wie dem obigen in diesem Thread - machst Du Dich verdächtig.
Wann erleben wir Dein "Comming Out"?
Gruß
deBORA
Ne, ist nur ein Hobby bei mir :D.
Im Moment mache ich gerade meinen Betriebswirt und meine Fachhochschulreife. Aber mal sehen was dann kommt ;).
Ist im übrigen ein hochinteressantes Buch. Ich wollte einmal mein Englisch verbessern, dazu ein interessantes Thema... was will man mehr?
Andy
Mike_Golf_IV
01.07.2004, 17:23
Ich halte den Report durchaus für aussagekräftig. Natürlich muß man die Art der Datenerhebung berücksichtigen. Da es ein Zufriedenheits-Report ist, ist dies auch die einzige AUssage: Toyota-Fahrer sind tatsächlich zufriedener als z.b. VW-Fahrer. Warum? Nun, warum hat der Toyota-Fahrer keinen VW gekauft und der VW-Fahrer keinen Toyota? Weil sie unterschiedliche Ansprüche haben. Würde man alle VW-Fahrer in Toyotas stecken und sie dann befragen, würde das Ergebnis bestimmt anders aussehen. Viele VW-Fahrer (wie z.b. ich) kaufen keinen Toyota, weil sie schon bei der Probefahrt unzufrieden waren.
Kurz gefasst: ich will damit sagen, das die Fahrer der schlecht abschneidenden Fahrzeuge wohl im Durchschnitt höhere Ansprüche haben, _die_ dann allerdings auch nicht erfüllt werden.
Und das ist die eigentliche Aussage des Reports: Das die Erwartungshaltung bei VW-Fahrern nicht erfüllt wird, bei Toyota-Fahrern aber schon. Und diese Aussage halte ich durchaus für wichtig.
Was ziehe ich für Erkenntnisse aus diesem Report: ein Toyota würde meine Ansprüche wohl auch nciht erfüllen. Aber BMW schon besser als VW.
Jochen_68
01.07.2004, 17:40
Also ich denke nicht daß ein Toyota Fahrer geringere Ansprüche hat. Mir z.B. ist es egal was ich für ein Auto fahre, solange nicht viel klappert und es vor allem zuverlässig ist. Genau da war das Problem bei meinen letzen beiden VW´s. Und ich bin bestimmt nicht der einzige. Toyota wirkt zwar teileweise billiger, aber dafür sind sie sehr zuverlässig und vor allem sehr gut verarbeitet. In unserem Fuhrpark schneiden gerade die Fahrzeuge von Mazda und Toyota überdurschnittlich gut ab.
Also ich denke nicht daß ein Toyota Fahrer geringere Ansprüche hat. Mir z.B. ist es egal was ich für ein Auto fahre, solange nicht viel klappert und es vor allem zuverlässig ist. Genau da war das Problem bei meinen letzen beiden VW´s. Und ich bin bestimmt nicht der einzige. Toyota wirkt zwar teileweise billiger, aber dafür sind sie sehr zuverlässig und vor allem sehr gut verarbeitet. In unserem Fuhrpark schneiden gerade die Fahrzeuge von Mazda und Toyota überdurschnittlich gut ab.
Meine Eltern fahren je einen Mazda, ich einen Toyota. Kann den letzten Satz also bestätigen... :)
Deinen ersten allerdings nicht. Der Anspruch ist doch immer so viel wie möglich fürs vorhandene Geld zu bekommen. Und da kommen halt auch einige zum Schluß daß es nicht immer nur VW sein muß, das hat nichts damit zu tun ob man anspruchsvoll ist oder nicht. Fahren genausoviele nen Golf die ihr Auto nur haben um "von A nach B" zu kommen und ihnen alles wurscht ist wie woanders.
Greets, Andi
@Mike_Golf_IV
Du denke, Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich sehe das genauso !
Für mich kam ein Toyota/Mazda usw., damals als ich meinen Golf IV bestellte, nicht mal in die engere Auswahl (Materialien, Motoren, Ersatzteilpreise).
Würde ich mir jetzt ein Auto kaufen, käme wahrscheinlich nur Audi oder BMW in Frage, obwohl ich mit meinem Golf nach jetzt fast 4 Jahren echt zufrieden bin. Zuverlässiger könnte ein Toyota auch nicht sein *aufHolzklopf*.
Gruss
zodiac
Kurz gefasst: ich will damit sagen, das die Fahrer der schlecht abschneidenden Fahrzeuge wohl im Durchschnitt höhere Ansprüche haben, _die_ dann allerdings auch nicht erfüllt werden.
Exakt.
Angenommen man vergleicht einen Mercedes S500 mit Leder, Navi und allem Pipapo in diesem Report mit einem Toyota Corolla Basisaustattung.
Lt. J.D.-Power ist danach der Toyota Corolla besser als der Mercedes S500.
Also ist die Quintessenz, daß zu empfehlen ist, daß die Mercedes S500 Fahrer zukünftig einen Toyota Corolla kaufen sollten?
Ich glaube spätestens dann würde der Toyota in der Kundenzufriedenheit seinen guten Platz in dem Report abgeben.
Gruß
deBORA
Jochen_68
01.07.2004, 18:26
@Andi
Also ich denke daß die Zufriedenheit mit einem Auto weniger mit den kleinen Details zusammenhängen sondern eher die großen Probleme. Wenn ich mich bei uns in der Arbeit umsehe, dann regen sich die Leute am meisten auf wenn ein Auto liegen bleibt oder es ständig in der Werksatt steht. Ob jetzt ein Materieal etwas höherwertiger aussieht oder nicht ist eher nebensächlich. Gerade bei unseren Japanern klappert nichts und die sind absolut zuverlässig. Bei den anderen (nicht nur bei VW) hofft man oft schon daß er nicht mal wieder stehen bleibt.
Exakt.
Angenommen man vergleicht einen Mercedes S500 mit Leder, Navi und allem Pipapo in diesem Report mit einem Toyota Corolla Basisaustattung.
Lt. J.D.-Power ist danach der Toyota Corolla besser als der Mercedes S500.
Also ist die Quintessenz, daß zu empfehlen ist, daß die Mercedes S500 Fahrer zukünftig einen Toyota Corolla kaufen sollten?
Ich glaube spätestens dann würde der Toyota in der Kundenzufriedenheit seinen guten Platz in dem Report abgeben.
Gruß
deBORA
Also erstens würde ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und zweitens hab ich nicht gemeint daß ich den Bericht deswegen gut finde! ;)
Greets, Andi
Mike_Golf_IV
01.07.2004, 19:25
Also ich denke nicht daß ein Toyota Fahrer geringere Ansprüche hat. Mir z.B. ist es egal was ich für ein Auto fahre, solange nicht viel klappert und es vor allem zuverlässig ist.
Eben, und das ist genau der Punkt. Ich erwarte mehr von einem Auto. Ich möchte auch bei einem Diesel ESP haben, ich möchte Sportsitze haben - aber nicht so einen schrecklichen Veloursstoff, bei dem ich schon beim Ansehen Schweißausbrüche bekommen. Ich möchte ein Sportfahrwerk und 16'' Alus bestellen können und dies nicht vom Händler nachrüsten lassen. Ich erwarte für 25tEUR auch hochwertige Kunststoffe und bin nicht bereit für 2000EUR billigeren Kunststoff zu akzeptieren. Ich möchte eine Sitzheizung bestellen können und das ohne Zwangskombi mit Lederausstattung. Das sind u.a. Gründe, warum ein Toyota (oder andere) für mich nicht in Frage kamen.
Jochen_68
01.07.2004, 19:31
@Mike_Golf_IV
Genau so habe ich auch gedacht als ich mich für den Golf IV und anschließend Passat entschieden habe, aber was bringen mir hochwertigere Materialien wenn die nicht sauber verarbeitet sind und es deswegen klappert.
Ein Toyota-Fahrer wird sich genau so aufregen wenn etwas klappert wie ein VW Fahrer und sich deswegen beschweren. Jetzt habe ich lieber etwas billigere Materialien und dafür eine gute Verarbeitung als umgekehrt. Und viel. setzt ein Toyotafahrer auch mehr wert auf Zuverlässigkeit und Verarbeitung.
Am besten wäre natürlich beides, aber das habe ich bis jetzt eher selten gesehen (Aßer den Premiummodellen).
Frischling
02.07.2004, 10:48
Die neueren Japener wie Honda Accord oder Toyota Avensis haben, was die Qualität / Optik / Haptik der Materialien im Innenraum angeht, schon deutlich aufgeholt.
Aber es gibt fast keine Möglichkeiten, sein Auto individuell zusammenzustellen.
Die Serienausstattung ist recht gut, aber bei Xenonlicht muss ich eben komisches Plastikholz akzeptieren, Sportlenkrad /Sportsitze gibt es gar nicht und Sitzheizung nur bei bestimmten Modellen und meistens nur bei Ledersitzen.
Natürlich sind die Autos dadurch einfacher zu bauen und logistisch einzuplanen, die Defektanfälligkeit ist auch aufgrund der wenigen Varianten geringer, aber ich bekomme einfach kein Auto (als Neuwagen) , das mir richtig gut gefällt.
Bei den Pannenstatistiken beachte man, dass zwar Audi, BMW. Mercedes, VW eigene Serviceflotten unterhalten, aber auf der Autobahn doch überwiegend deutsche Autos zu sehen sind und ich glaube, dass der ADAC doch überwiegend auf der AB zum Einsatz kommt, auf der Landstrasse sieht man die gelben nur sehr selten.
Generell sind im Power-Report alle Marken nur sehr wenig in der Gesamtzufriedenheit auseinander.
Grüße Frischling
Schattenparker
02.07.2004, 12:53
@Mike_Golf_IV
Genau so habe ich auch gedacht als ich mich für den Golf IV und anschließend Passat entschieden habe, aber was bringen mir hochwertigere Materialien wenn die nicht sauber verarbeitet sind und es deswegen klappert.
Ein Toyota-Fahrer wird sich genau so aufregen wenn etwas klappert wie ein VW Fahrer und sich deswegen beschweren. Jetzt habe ich lieber etwas billigere Materialien und dafür eine gute Verarbeitung als umgekehrt. Und viel. setzt ein Toyotafahrer auch mehr wert auf Zuverlässigkeit und Verarbeitung.
Am besten wäre natürlich beides, aber das habe ich bis jetzt eher selten gesehen (Aßer den Premiummodellen).
Ich hatte schon ähnliche Erfahrungen.
Mein Erster war ein 91er Suzuki Swift. Das Auto hatte geklappert, es hatte billige Kunststoffe, schreckliche Sitzbezüge und keine besonders tolle Straßenlage. Aber es hatte einen Vorzug: trotz hohem Alter und teilweise harter Nutzung war es nicht kleinzukriegen. Mit seiner zuverlässigen Technik war der Swift wirklich eine Wohltat für die Nerven und Geldbeutel.
Trotz seiner Schwächen denke ich gerne an den alten Swift zurück. Er hatte mich nie im Stich gelassen.
Bei meinem ersten Focus (kurz nach der Pilotserie gebaut) konnte ich das Gegenteil erleben. Ein hervorragendes Auto, nur viele Kleinigkeiten stimmten nicht. Es gab verschiedene Elektronikdefekte, Probleme mit dem Lack (schief eingebaute Heckscheibe, daher Lackabplatzer), schiefe Passungen... .
Nach einem Jahr hatte ich von diesem Exemplar die Nase voll. Da es mir das Konzept "Focus" angetan hatte kam ein neueres Exemplar her. Und siehe da, auch Ford kann Autos bauen, die zuverlässig sind wie ein Japaner. Hätte dieser Focus bei der Qualität nicht überzeugt hätte es für Ford wohl keine dritte Chance gegeben... aber das zweite Fahrzeug war ja auch ok ;). Ich kann manchmal echt nur mit dem Kopf schütteln wenn ich die andauernden Leidensgeschichten mancher Fahrzeughalter mit ihren Premiummodellen ansehe; nach dem ersten und zweiten Montagsauto folgt noch ein Drittes Exemplar von der gleichen Marke. Spätestens nach dem zweiten Montagsauto wäre für mich die Marke gestorben. Und ein zweites gäbe es auch nur wenn es von Seiten des Herstellers und Händlers eine kundenorientierte Abwicklung für das erste Exemplar gibt.
Wenn ich den Focus mit zwei A3 im Bekanntenkreis vergleiche, dann sprechen für den A3 die feineren Materialien. Für den Focus eindeutig die Störanfälligkeit und Dauerhaltbarkeit.
Es kommt immer daran was einem am wichtigsten ist. Bei mir muss ein Auto zunächst absolut zuverlässig sein und eine angemessene Sicherheitsausstattung bieten. Danach kommt erst mal der Fahrspass, und Dinge wie Raumangebot und Komfort. Und dann kommt eine ordentliche Haptik und Ausstattungskombinationen.
Nur wenn die Qualität nicht stimmt sind für mich die weiteren Vorzüge des Autos nichts wert. Was bringt einem das tollste, bequemste, sportlichste und sparsamte und am hochwertigsten wirkende Auto wenn es so bescheiden gebaut ist dass es alle paar Monate in die Werkstatt muss und nach dem Ablauf der Garantie eine Menge Geld kostet.
Andy
Ich hatte schon ähnliche Erfahrungen.
...
...
...Ich kann manchmal echt nur mit dem Kopf schütteln wenn ich die andauernden Leidensgeschichten mancher Fahrzeughalter mit ihren Premiummodellen ansehe; nach dem ersten und zweiten Montagsauto folgt noch ein Drittes Exemplar von der gleichen Marke. Spätestens nach dem zweiten Montagsauto wäre für mich die Marke gestorben. ...
...
Es kommt immer daran was einem am wichtigsten ist. Bei mir muss ein Auto zunächst absolut zuverlässig sein und eine angemessene Sicherheitsausstattung bieten. ...
Nur wenn die Qualität nicht stimmt sind für mich die weiteren Vorzüge des Autos nichts wert. ...
Andy
Ja Andy, dem ist nicht viel hinzuzufügen! Außer vielleicht dies: Was solchem Standpunkt entgegen steht, ist die weit verbreitete Verbohrtheit, daß die eigene Marke (-und das eigene Modell) eben das Gelbe vom Ei ist, egal was da passiert.
Das hat sicher was damit zu tun, daß manch einer nicht eingestehen will, daß sein Kauf vielleicht in Anbetracht negativer Erfahrungen sich im nachhinein als die allenfalls zweitbeste Kaufentscheidung erweist. Verwunderlich dann nicht mehr, wenn dem ersten Schlorren ein zweiter und ein dritter (!) des gleichen Modells folgt.
Und wenn man sich mal eingeredet hat, daß es nur die eigene Marke tut und alles Andere unterlegen ist, dann kommt man eben von der Rille nicht mehr runter. (Nachzulesen in den Beiträgen gewisser Forumsteilnehmer!) ;) :D
Im übrigen: Was hier so alles zum Power-Report ausgegraben wird um nachzuweisen, daß der getürkt ist...einfach zum lachen! Gerade auch wenn der TÜV-Report zu ähnlichen Ergebnissen kommt. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf (s.o.!).
MfG Walter
Niemals Servo
03.07.2004, 18:26
Gerade auch wenn der TÜV-Report zu ähnlichen Ergebnissen kommt.
Wie kann der Tüv-Report zu ähnlichen Ergebnissen kommen? Dort werden andere Daten erhoben.
Adac=Pannenanzahl; JDP=Zufriedenheit der Fahrer
JDP taugt letzlich nur für die Hersteller, der Käufer hat im Gegensatz zur Adac Statistik ziemlich wenig davon.
Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.Ja, diesen Eindruck kann man bei den Beiträgen mancher Forumsteilnehmer wirklich gewinnen! :p
Das jemand zufrieden (und dies gar wiederholt) mit der gewählten Marke ist (vor allem, wenn es sich auch noch um ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern oder gar einen Volkswagen selbst handelt), und das vielleicht am Ende auch noch deshalb, weil eben nichts oder kaum was mit dem gewählten Fahrzeug "passiert" - das kann und darf in der abstrusen Vorstellungswelt einiger anderweitig "Verbohrter" scheinbar nicht sein ... :rolleyes:
Nun ja, aber sollen sie ruhig lachen - dann bleibt einem wenigstens das übliche Genörgele und Geseiere eine Weile erspart ... :D
Wie kann der Tüv-Report zu ähnlichen Ergebnissen kommen? Dort werden andere Daten erhoben.
Adac=Pannenanzahl; JDP=Zufriedenheit der Fahrer
JDP taugt letzlich nur für die Hersteller, der Käufer hat im Gegensatz zur Adac Statistik ziemlich wenig davon.
Zumal VW in der ADAC-Statistik gar nicht mal so schlecht abschneidet. Aber das darf man ja fast nicht sagen...
Zumal VW in der ADAC-Statistik gar nicht mal so schlecht abschneidet. Aber das darf man ja fast nicht sagen...
Wäre äußerst traurig und schade man sowas HIER! nicht sagen dürfte.. :(
Hoffe nicht daß das so ist!
Lg, Andi
Wäre äußerst traurig und schade man sowas HIER! nicht sagen dürfte.. :(
Hoffe nicht daß das so ist!Nun, von Zeit zu Zeit kann man schon mal diesen Eindruck gewinnen! :mad:
Dennoch werde ich mein verwerfliches Tun weiter betreiben und meine Zufriedenheit mit den Konzern-Produkten auch weiterhin zum Ausdruck bringen ... :p :D ;) :)
...und nicht von vornherein als getürkt, voreingenommen, oder sonst was zu diffamieren, das ist doch wohl das Mindeste, was man von einem denkfähigen Beitragschreiber hier erwarten kann. Beharrlich den Murks bei der eigenen Marke zu ignorieren aber mit dem Finger schadenfroh auf den anderer Marken zu zeigen, ist ja auch nicht gerade ein Zeichen von Toleranz.
Da liegen halt die 20.000 oder so Autofahrer völlig schief, wenn bei einer Befragung zu ihrer Zufriedenheit die VW-Produkte allenfalls schwaches Mittelmaß erreichen. Der Power-Report ist eben getürkt, gekauft und unbrauchbar, weil die Befragten bei den gut beurteilten Modellen keine Ansprüche stellen (!), und bei den schlechter beurteilten viel zu hohe ( ;) ). Und die Fachzeitschriften beschäftigen durchweg Schreiberlinge, denen dies alles nicht auffällt und die deshalb nur Geseires und Genörgel produzieren. Natürlich mit einer Ausnahme: GF, da sitzen wirklich unabhängige Fachkräfte, deren Kritik den Nagel auf den Kopf trifft... :rolleyes: :D
Für mich steht beispielsweise nach wie vor fest, daß ich mit meinem A3 TDI hervorragend bedient war. Daß Andere negative Erfahrungen gemacht haben, brauche ich deswegen doch nicht zu bezweifeln oder gar verbal niederzumachen...
MfG Walter
Für mich steht beispielsweise nach wie vor fest, daß ich mit meinem A3 TDI hervorragend bedient war. Daß Andere negative Erfahrungen gemacht haben, brauche ich deswegen doch nicht zu bezweifeln oder gar verbal niederzumachen...Man muß aber im Gegenzug auch nicht penetrant davon ausgehen, daß man selbst nur ein glücklicher Einzelfall war. Daß Andere positive Erfahrungen (und dies sogar wiederholt) gemacht haben, braucht man nämlich auch nicht zu bezweifeln oder gar verbal niederzumachen!
Man muß aber im Gegenzug auch nicht penetrant davon ausgehen, daß man selbst nur ein glücklicher Einzelfall war. Daß Andere positive Erfahrungen (und dies sogar wiederholt) gemacht haben, braucht man nämlich auch nicht zu bezweifeln oder gar verbal niederzumachen!
Na, lieber PH, liest du nicht genau oder was? Zeig mir mal eine einzige Zeile von mir, in der ich andere gleiche Erfahrungen bezweifle oder gegenteilige niedermache! Ts, ts, ts!
Und weil gerade vom "Niedermachen" (-das du ja wohl hier eingeführt hast) die Rede ist, zeig mir doch mal eine Aussage von dir, in der du z.B. die wohlbekannten Golf IV-Ärgernisse einfach als bedauerlichen Fakt zur Kenntnis nimmst und nicht damit wegzureden versuchst, daß viel mehr Golf-Fahrer keine Schäden zu verzeichnen haben als die paar Tausend mit!
Niemand bezweifelt wirklich die Leistungen des VW/Audi-Konzerns. Dann muß man aber akzeptieren, daß immer wieder mal ziemlicher Murks passieren kann, - wie gehabt und, übrigens, wie anderswo auch (-die Lopez-Fiasko-Teile bei Opel und VW lassen grüssen!).
Kritik kann man doch nicht von vornherein als unerwünscht aus dem Forum herausprügeln wollen. Es sei denn, man will ein Forum als Jubel-Posaunenchor, oder Propaganda-Kampfblatt, so was wie die Prawda zu Zeiten der SU.
MfG Walter
Na, lieber PH, liest du nicht genau oder was? Zeig mir mal eine einzige Zeile von mir, in der ich andere gleiche Erfahrungen bezweifle oder gegenteilige niedermache! Ts, ts, ts!Aha, höchst ungeliebter Walter4, fühlst Du Dich etwa direkt angesprochen? Dabei habe ich dich gar nicht explizit erwähnt (wie war das noch mit dem genau lesen?) - wie auch Du, wenn Du schon danach fragst, geschickterweise solche evtl. kompromittierenden, direkten Formulierungen stets vermeidest. Aber wie z. B. hier (http://www.dk-forenserver.de/gute-fahrt/showthread.php?p=129513#post129513) erweckst Du irgendwie immer den Eindruck - ja selbst, daß dein eigenes, relativ problemloses Vehikel in Form des A3 womöglich eher ein Glückstreffer war ...
Und weil gerade vom "Niedermachen" (-das du ja wohl hier eingeführt hast) die Rede ist, zeig mir doch mal eine Aussage von dir, in der du z.B. die wohlbekannten Golf IV-Ärgernisse einfach als bedauerlichen Fakt zur Kenntnis nimmst und nicht damit wegzureden versuchst, daß viel mehr Golf-Fahrer keine Schäden zu verzeichnen haben als die paar Tausend mit!Was heißt hier "wegreden"? Zeig mir im Gegenzug einen Beitrag von mir, in dem ich leugne, daß es zu einfrierenden Motoren oder heruntergefallenen Fenstern beim Golf 4 gekommen ist - ich habe nämlich weder Zeit noch Lust bei noch immer nicht funktionierender Suchfunktion über 3.000 Beiträge manuell zu durchsuchen ...
Niemand bezweifelt wirklich die Leistungen des VW/Audi-Konzerns. Dann muß man aber akzeptieren, daß immer wieder mal ziemlicher Murks passieren kann, - wie gehabt und, übrigens, wie anderswo auch (-die Lopez-Fiasko-Teile bei Opel und VW lassen grüssen!).Auch so was: wo akzeptiere ich denn nicht, daß VW wie jeder andere Hersteller auch, mal Murks baut? Das tritt vielleicht nur nicht so in den Vordergrund; während es bei Dir, scheint's, genau anders herum ist: daß Positive tritt mindestens ebenso stark in den Hintergrund, so daß entsprechender Raum für das Negative entsteht ...
Kritik kann man doch nicht von vornherein als unerwünscht aus dem Forum herausprügeln wollen. Es sei denn, man will ein Forum als Jubel-Posaunenchor, oder Propaganda-Kampfblatt, so was wie die Prawda zu Zeiten der SU.Wer "prügelt" den berechtigte Kritik aus dem Forum? Wenn hier ein G4-Fahrer mit einem heruntergefallenen Fenster um Rat und Tat nachsucht oder sich darüber aufregt, wird er wohl kaum "herausgeprügelt" werden. Das würde auch nicht passieren, wenn jemand z. B. unbewiesen behaupten würde, daß könnte beim G5 auch jederzeit passieren, weil's beim G4 ja schon vor kam, und um im gleichen Atemzug auf die angeblich so tolle Qualität von Toyota zu verweisen - nur unwidersprochen bleibt's im letztgenannten Fall halt nicht ...
Wie kann der Tüv-Report zu ähnlichen Ergebnissen kommen? Dort werden andere Daten erhoben.
Adac=Pannenanzahl; JDP=Zufriedenheit der Fahrer
JDP taugt letzlich nur für die Hersteller, der Käufer hat im Gegensatz zur Adac Statistik ziemlich wenig davon.
Also, wenn ich es recht verstehe, gibt es doch einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Pannenhäufigkeit und Zufriedenheit der Autofahrer mit ihrem Fahrzeug, oder etwa nicht? Häufigere Pannen = unzuverlässigeres Fahrzeug = Unzufriedenheit des Fahrers. Wie könnte man dies bezweifeln?
Die ADAC-Pannenstatistik für bis zu sechs Jahre alte Fahrzeuge weist z.B. aus:
Pannen (liegengebliebenen Fahrzeuge) pro 1.000:
-Toyota Corolla 14*
-VW Golf 22,
das sind gute 50% mehr als die (in diesem Fall in der Türkei gebaute) "Billig"-Konkurrenz. Noch Fragen?
MfG Walter
*kleiner Beitrag zur "angeblich so tollen Qualität von Toyota" (Zitat PH) :D
Schattenparker
05.07.2004, 20:26
Also, wenn ich es recht verstehe, gibt es doch einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Pannenhäufigkeit und Zufriedenheit der Autofahrer mit ihrem Fahrzeug, oder etwa nicht? Häufigere Pannen = unzuverlässigeres Fahrzeug = Unzufriedenheit des Fahrers. Wie könnte man dies bezweifeln?
Die ADAC-Pannenstatistik für bis zu sechs Jahre alte Fahrzeuge weist z.B. aus:
Pannen (liegengebliebenen Fahrzeuge) pro 1.000:
-Toyota Corolla 14*
-VW Golf 22,
das sind gute 50% mehr als die (in diesem Fall in der Türkei gebaute) "Billig"-Konkurrenz. Noch Fragen?
MfG Walter
*kleiner Beitrag zur "angeblich so tollen Qualität von Toyota" (Zitat PH) :D
Walter, Du weißt doch dass die Toyota Fahrer viel weniger km mit ihrem Gefährt zurücklegen :D und dass ein Toyota Fahrer viele Schäden einfach überhört und weiterfährt.
Das kann man doch alles nicht so einfach vergleichen :rolleyes: :D .
Andy...
... der innerhalb von drei Jahren an seinem uralten Reiskocher außer einer Standlichtbirne und einem gerissenen Kabel der ZV keine weiteren außerplanmäßigen Reparaturen hatte
Andy...
... der innerhalb von drei Jahren an seinem uralten Reiskocher außer einer Standlichtbirne und einem gerissenen Kabel der ZV keine weiteren außerplanmäßigen Reparaturen hatte
...und deBORA, dessen "Übergangswagen" bis zur Auslieferung des Golf V 1.9 TDI nach Abgabe des Touran 2.0 TDI einer der ersten VW Beetle 2.0 aus unserem Familienfuhrpark sein wird, der in 5,5 Jahren nur einen Satz neue Scheibenwischer nötig hatte.
Das nenn ich Zuverlässigkeit!
Gruß
deBORA
...und deBORA, dessen "Übergangswagen" bis zur Auslieferung des Golf V 1.9 TDI nach Abgabe des Touran 2.0 TDI einer der ersten VW Beetle 2.0 aus unserem Familienfuhrpark sein wird, der in 5,5 Jahren nur einen Satz neue Scheibenwischer nötig hatte.
Das nenn ich Zuverlässigkeit!Und das ist tatsächlich ein VW? Wird sich dabei wohl auch um einen weiteren, glücklichen Einzelfall handeln ... :D ;) ;) ;)
Schattenparker
05.07.2004, 21:04
...und deBORA, dessen "Übergangswagen" bis zur Auslieferung des Golf V 1.9 TDI nach Abgabe des Touran 2.0 TDI einer der ersten VW Beetle 2.0 aus unserem Familienfuhrpark sein wird, der in 5,5 Jahren nur einen Satz neue Scheibenwischer nötig hatte.
Das nenn ich Zuverlässigkeit!
Gruß
deBORA
Das ist auch Zuverlässigkeit! Deutsche Hersteller können schließlich auch wenn sie wollen ;). Der Fiesta von meinem Bruder (EZ 04/2001) war auch nur zum regulären Service in der Werkstatt und bei meinem Focus EZ 07/2000 gab es außer dem Lackfehler an der Heckklappe (die nicht an Ford Saarlouis lag, werde mit Rücksicht auf ein bestimmtes Mitglied nicht mehr dazu sagen...) keine außerplanmäßigen Reparaturen. Also zwei Null Fehler Autos aus Germany.
Der Honda Civic meiner Eltern zeigt dann auch wieder dass die Autos japanischer Hersteller ihren Ruf auch nicht zu unrecht tragen. Außer neuen Wischerblättern brauchte der auch noch nichts. Und bei beiden Tüv Untersuchungen machte er dem Name Honda alle Ehre.
Der Swift war am Schluß 9 Jahre alt und absolut pflegeleicht. Nach ein paar größeren Verschleißreparaturen (Bremsscheiben vorn wellig, Auspuff mürbe) hätte ich ihn problemlos noch ein paar Jahre fahren können. Aber irgendwann bekommt man eben Lust auf mehr Auto und nutzt so einen Zeitpunkt zum Verkauf ;).
Der Swift war auch so ein Beispiel dass die Haptik im Innenraum absolut nichts mit den Langzeitqualitäten eines Autos zu tun hat. Er hatte übelstes Hartplastik und eine nur wenig verwindungssteife Karosserie, wirkte auf den ersten Blick also recht billig und zerbrechlich. In der Praxis erwies er sich dennoch als überdurchschnittlich solide und zuverlässig.
Andy
Und das ist tatsächlich ein VW? Wird sich dabei wohl auch um einen weiteren, glücklichen Einzelfall handeln ... :D ;) ;) ;)
Ja, es soll einer der Volkswagen sein, die VW ohne die üblicherweise extra eingebauten Defekte versehentlich ausgeliefert hat.
Ansonsten gilt: Nur VW mit aufwändig eingebauten Defekten dürfen ausgeliefert werden, damit Reisschüsselfahrer keine suizidalen Depressionen bekommen. :D ;) ;) ;)
Das nenn ich verantwortlichen Umgang mit der Technik.
Gruß
deBORA
die nicht an Ford Saarlouis lag, werde mit Rücksicht auf ein bestimmtes Mitglied nicht mehr dazu sagen...Danke. :) Ansonsten: gab's mittlerweile neue Erkenntnisse? Bislang war immer die Rede davon, daß es wahrscheinlich nicht an Ford selbst, sondern an einer Lackierwerkstatt lag. Seit wann kann man denn Ford als Verursacher nun sicher ausschließen? :confused: :D ;)
[...]
Das nenn ich verantwortlichen Umgang mit der Technik.
In der Tat! :D ;)
Niemals Servo
05.07.2004, 21:24
Also, wenn ich es recht verstehe, gibt es doch einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Pannenhäufigkeit und Zufriedenheit der Autofahrer mit ihrem Fahrzeug, oder etwa nicht? Häufigere Pannen = unzuverlässigeres Fahrzeug = Unzufriedenheit des Fahrers. Wie könnte man dies bezweifeln?
Sicher sind sie nicht komplett unabhängig, aber Zufriedenheit hat viel mit der Erwartungshaltung und dessen Erfüllung (oder auch Nichterfüllung oder Übererfüllung zu tun).
Krass gesprochen: Wenn ich erwarte dass der Wagen nach 2 Monaten auseinanderfällt, bin ich zufrieden wenn er es erst nach 2 Jahren tut und trotzdem ist der Wagen dann eigentlich mies.
Es gibt auch Modelle wo beide Statistiken zu unterschiedlichen Platzierungen kommen. ZB der BMW Mini. Beim ADAC oben, bei JDP auf 100
Pannen (liegengebliebenen Fahrzeuge) pro 1.000:
-Toyota Corolla 14*
-VW Golf 22,
D
Bei diesem Beispiel relativiert die Erwartungshaltung nicht die Platzierung ins schlechte. Ein Toyotakäufer erwartet mit Sicherheit die Zuverlässigkeit des Toyotas, daher kommt die Zufriedenheit mit der Zuverlässigkeit sicher nicht von den geringen Ansprüchen!
Insgesamt nutzt mir der JDP Report nicht wirklich als konkrete Entscheidungsgrundlage für einen Autokauf. Was habe ich von Sympathien die andere Käufer hegen und nicht nachvollziehbar sind? Die Zuverlässigkeitswertung sind da schon interessanter, aber da kann ich auch die ADAC-Statistik nehmen. Dann die Zufriedenheit mit Werkstatt/Service. Nur sind da leider die Bewertungen innerhalb der Marken schon unterschiedlich und leider schwankt das Serviceniveau nach meiner Erfahrung schon von Stadt zu Stadt.
Ignorieren sollte man den Report deswegen aber nicht, die Tendenzen die er aufzeigt sind nicht uninteressant. Für die Hersteller umso mehr.
Schattenparker
05.07.2004, 21:31
Danke. :) Ansonsten: gab's mittlerweile neue Erkenntnisse? Bislang war immer die Rede davon, daß es wahrscheinlich nicht an Ford selbst, sondern an einer Lackierwerkstatt lag. Seit wann kann man denn Ford als Verursacher nun sicher ausschließen? :confused: :D ;)
Ok, also dann doch noch eine kleine Zusammenfassung:
Mein Focus wurde 07/2000 als Vorführwagen zugelassen und 04/2001 von mir gekauft.
Kurz bevor ich das Auto kaufte war ein Kunde mit offener Heckklappe in seine Garage gefahren und dabei am Garagentor hängen geblieben :eek: . Beim Händler zeigte man mir damals den Focus mit der verkratzten Heckklappe, versprach aber noch dass sie vor dem Verkauf komplett lackiert werden würde.
Die Lackierung der kompletten Heckklappe wurde von einer externen Lackierwerkstatt durchgeführt, sah anfangs auch gut aus. Hatte mit der Werkstatt auch noch zu tun da diese Werkstatt bei einer über meinen Ford Händler abgewickelten Unfallreparatur (Stoßfänger hinten lackieren und Abschlussblech ausbeulen und lackieren; zwei Wochen nach Kauf war mit eine 19jährige ins Heck gerauscht) die Kofferraumabdeckung meines Focus beschädigt hatte :mad: : Man hatte wahrscheinlich einen Schraubendreher oder anderen langen und schweren Gegenstand auf dem Laderaumrollo liegen lassen und das Auto so in die Trockenkammer gestellt. Resultat war ein Abdruck auf dem Rollo...
Rund zwei Jahre nach der Reparatur begann der Klarlack abzublättern. Eben an jenem Bereich, der neu lackiert wurde. Die Reparatur wurde von Ford komplett auf Kulanz übernommen.
Andy
Ok, also dann doch noch eine kleine Zusammenfassung:Neeeiiiiiiiinnnnnnn ...
:D :D :D ;) ;) ;)
Ja, es soll einer der Volkswagen sein, die VW ohne die üblicherweise extra eingebauten Defekte versehentlich ausgeliefert hat.
Ansonsten gilt: Nur VW mit aufwändig eingebauten Defekten dürfen ausgeliefert werden, damit Reisschüsselfahrer keine suizidalen Depressionen bekommen. :D ;) ;) ;)
Das nenn ich verantwortlichen Umgang mit der Technik.
Gruß
deBORA
Ich bin inzwischen auch stark verunsichert. Ob das Auto, mit dem ich täglich zur Arbeit fahre, wirklich ein Golf ist?
Das Ding hat, so weit ich mich erinnern kann, nie einen Inspektionsservice gesehen. Stand nie in einer Garage und auch sonstige Pflege ist eher eingeschränkt vorhanden. Alle 5 Jahre mal neue Bremscheiben- und Beläge vorne, ab und zu mal einen Ölwechsel, ach ja, und der Auspuff ist auch der zweite. Ansonsten nichts, gar nichts. Das Ding ist 16 Jahre alt, ein 1.3l Benziner, verbraucht wie eh und je 6.5-7.5l/100km und bis heute nicht einen Tropfen Öl. Rost? Unten am linken Schweller, sonst nichts. Ja, auch nach all den Jahren läuft immer noch Wachs hinten raus. Golf II Fahrer werden es kennen.
Und der Innenraum ist immer noch in einem ansehnlichen Zustand.
Na ja, aber vielleicht sollte ich mal genauer hingucken. Vielleicht handelt es sich ja doch um einen Toyota....
Eher amüsant finde ich die Debatte um Langzeitqualitäten von Autos, wo doch die meisten hier Autos im Alter über 3 Jahren eher vom Hörensagen kennen, dafür aber "Winterautos"....
Zu den Langzeitqualitäten mit Japanern kann ich nichts sagen. Dafür aber mit Fiat Chroma, Renault R19, Peugeot 205 und Citroen CX. Und die haben meist schon im Alter von 5-6 Jahren das Zeitliche gesegnet. Auch für den Fall, daß die "Technik" gehalten hätte, der Innenraum ist in einem so bedauerlichen Zustand gewesen, von den Sitzen bis hin zu zerfallenden Plastikteilen, daß man die Dinger freiwillig nicht länger fahren wollte.
ihg
Schattenparker
06.07.2004, 05:36
Neeeiiiiiiiinnnnnnn ...
Du wolltest es doch nicht anders :cool: :p ;) . Auf jeden Fall kannst Du mir ja jetzt per Ferndiagnose sagen wo die Schuld von Ford, und zwar dem Herstellerwerk, liegen soll.
Von einigen Leuten im Bekanntenkreis darf ich mir auch immer anhören dass Ford, wie VW, auch nur Autos mit eingebauten Mängeln zu liefern gedenkt :D . Irgendwie haftet Ford dieser Ruf noch viel schlimmer an. Aber nur merkwürdig dass zumindest die neueren Modelle doch sehr haltbar zu sein scheinen ;) , einmal die beiden in unserem Haushalt und dann noch gute Resultate bei verschiedenen Erhebungen (ADAC, JD Power, TÜV Report) oder Dauertests (AutoBild, AMS).
Montagsautos kann es natürlich bei jeder Marke mal geben, die Mängel an meinem ersten Focus (4. Produktionswoche...) waren recht nervig, aber ich blieb damit nie liegen. Jemand, dem schiefe Spaltmaße und ein paar Klappereien nichts ausgemacht hätten, der hätte an diesem Auto wohl gar nichts zu mäkeln gehabt :), vielleicht bin ich ja einfach zu pingelig :D .
Es kommt natürlich immer darauf an wie kundenorientiert ein Hersteller reagiert. Mit Ford habe ich hier gute Erfahrungen. Bei VW wären einige Mängel wie LMM, Fensterheber oder eingefrorene Alu-Motoren wohl gar nicht schlimm gewesen wenn VW schnell und kundenorientiert reagiert hätte. Der Frust kommt ja oft wenn man erst selbst bezahlen darf und sich dann mit dem Hersteller herumstreiten muss. Einem Bekannten machte die durchgebrannte Zylinderkopfdichtung (bei 30.000 km !) am 316i compact gar nichts aus da er von BMW sofort Kulanz und sogar eine kostenlose Inspektion bekam :p . Das ist kundenorientiert!
@ihg:
Der Golf II hat wirklich den Ruf unverwüstbar zu sein. Man kann es allein schon daran sehen wie viele Golf II noch herumfahren und im Gegenzug wie wenige Kompaktwagen anderer Hersteller aus diesem Produktionszeitraum. Der Kadett E und Escort wurden seinerzeit ja auch sehr häufig verkauft, aber im Vergleich zum Golf sind beide doch schon recht selten geworden ;). Beim Kadett war der Rostschutz auch nicht wirklich berühmt. Und einen Fiat Ritmo oder Renault 11 sind schon zu einer echten Rarität geworden...
Andy
...
Die ADAC-Pannenstatistik für bis zu sechs Jahre alte Fahrzeuge weist z.B. aus:
Pannen (liegengebliebenen Fahrzeuge) pro 1.000:
-Toyota Corolla 14*
-VW Golf 22,
das sind gute 50% mehr als die (in diesem Fall in der Türkei gebaute) "Billig"-Konkurrenz. Noch Fragen?
MfG Walter
Ja: Warum sind Daimlerfahrer zufriedener und sogar Renaultfahrer. Sind die fehlertoleranter? :rolleyes:
Niemals Servo
06.07.2004, 08:17
Ja: Warum sind Daimlerfahrer zufriedener und sogar Renaultfahrer. Sind die fehlertoleranter? :rolleyes:
Ein Zufriedenheitsreport ist halt kein reiner Pannen oder Fehlerreport! Der Mitsubishi Galant bekommt zB in Qualität/Zuverlässigkeit schlechtere Noten als eine C-Klasse und liegt in der Zufriedenheit trotzdem höher. Gleiches gibt es beim Vergleich Golf /Megane.
Schattenparker
06.07.2004, 19:36
Ein Zufriedenheitsreport ist halt kein reiner Pannen oder Fehlerreport! Der Mitsubishi Galant bekommt zB in Qualität/Zuverlässigkeit schlechtere Noten als eine C-Klasse und liegt in der Zufriedenheit trotzdem höher. Gleiches gibt es beim Vergleich Golf /Megane.
Es ist doch schon mal interessant die Produkte des VW Konzerns untereinander zu vergleichen. Die reine Technik und Zuverlässigkeit eines Autos ist offenbar nicht der alleinige Schlüssel zum Glück. Siehe etwa am Beispiel Kompaktklasse:
Platz Marke CSI %
1. Toyota Corolla 85,9
2. Mazda 323 81,5
3. Mitsubishi Space Star 81,3
4. Hyundai Elantra 80,9
5. Suzuki Liana 80,5
5. Seat Toledo 80,5
7. Honda Civic 80,3
8. VW Bora 80,1
8. Opel Astra 80,1
10. Nissan Almera 79,9
11. Audi A2 79,7
12. Audi A3 79,6
13. Renault Mégane 79,3
13. Ford Focus 79,3
15. Skoda Octavia 79,2
16. Peugeot 307 78,9
17. Kia Shuma 78,6
17. Seat Leon 78,6
19. Citroën Xsara 78,5
19. Mercedes A-Klasse 78,5
21. VW Golf 77,6
22. Fiat Stilo 77,3
23. Peugeot 306 77,0
24. VW New Beetle 76,3
25. Alfa 147 74,9
26. Fiat Brava 72,9
Ein Toyota Corolla oder Mazda 323 sind natürlich qualitativ sehr hochwertige und langlebige Fahrzeuge, einem Fiat Brava haftet dagegen der Ruf einer unzuverlässigen Klapperkiste an. Warum diese Modelle ihre jeweiligen Platzierungen haben ist eigentlich kein Geheimnis.
Aber nun ein Blick auf die VW Modelle: Alle markierten Modellen nutzen die gleiche technische Basis, teilen sich viele Komponenten und laufen mit Ausnahme des New Beetle sogar alle in europäischen Werken vom Band. Trotzdem sind sie quer verstreut über die ganze Skala in der Kompaktklasse zu finden, von sehr gut bis grottenschlecht.
Auffällig ist dabei dass z. B. ein Skoda Octavia und A3 Besitzer zufriedener ist als der Besitzer eines Golf, auch wenn die drei Autos die gleichen Stärken haben und von den gleichen Problemen geplagt werden... . Vielleicht macht es der bessere Service bei Audi und den meist im Vergleich zu VW kleineren Skoda Händler (mit ihrer oftmals familiäreren und persönlicheren Atmosphäre) aus?
Im Gegensatz zu den VW-Ford Minivans, die allesamt mit einer desolaten Platzierung auffallen (119 Plätze, davon 99. Alhambra, 106. Galaxy, 109. Sharan) sind die VW Kompaktmodelle in allen Zufriedenheitsstufen zu haben. Galaxy, Sharan und Alhambra scheinen im Gegensatz zu den VW Kompaktmodellen nun Modelle zu sein, die sowohl für Ford als auch VW bei der Qualität kein Aushängeschild darstellen. Sowohl bei Ford, VW und Seat sind sie jeweils die am schlechtesten eingestuften Modelle und generell sehr weit hinten in der Skala zu finden, so etwas kann man dann auch nicht mehr auf den Service schieben: Ein Seat Toledo hatte es auf einen guten Platz 27, ein VW Bora auf 39 und ein Ford Focus immerhin auf Platz 53 geschafft. Diese Autos werden von den gleichen Händlern vertrieben wie Sharan, Galaxy und Alhambra.
Als Beleg für schlechten Service bei VW und guten Service bei Skoda und Audi könnte auch noch das Markenranking dienen:
Platz Marke & Modell CSI (%)
8. Audi 79,9
9. Skoda 79,8
(...)
18. Seat 77,4
(...)
20. Volkswagen 76,8
(...)
28. (...)
Alle Daten kann man hier (http://www.auto-motor-und-sport.de/d/62742) nachlesen.
Irgendwo muß der Grund natürlich liegen warum VW hier so schlecht abschneidet und andere Marken des gleichen Konzerns mit identisch aufgebauten Automodellen sogar im vorderen Drittel des Feldes zu finden sind. Aus heiterem Himmel können die Ergebnisse nicht kommen. An Anspruchslosigkeit der Kunden kann es nicht liegen, Audi hat als Premiummarke immerhin sehr anspruchsvolle Kunden und die Skoda Kunden sind nicht nur ehemalige Fahrer von Japanern, die an ihre Autos ja angeblich überhaupt so niedrige Anspruche stellen (wer so etwas glaubt wird selig).
Andy
[QUOTE=...:
....
....
Schattenparker
Als Beleg für schlechten Service bei VW und guten Service bei Skoda und Audi könnte auch noch das Markenranking dienen:
Alle Daten kann man hier (http://www.auto-motor-und-sport.de/d/62742) nachlesen.
Irgendwo muß der Grund natürlich liegen warum VW hier so schlecht abschneidet und andere Marken des gleichen Konzerns mit identisch aufgebauten Automodellen sogar im vorderen Drittel des Feldes zu finden sind. Aus heiterem Himmel können die Ergebnisse nicht kommen. An Anspruchslosigkeit der Kunden kann es nicht liegen, Audi hat als Premiummarke immerhin sehr anspruchsvolle Kunden und die Skoda Kunden sind nicht nur ehemalige Fahrer von Japanern, die an ihre Autos ja angeblich überhaupt so niedrige Anspruche stellen (wer so etwas glaubt wird selig).
Andy[/QUOTE]
Andy, gib dir keine Mühe, es bringt nix. Und dann noch am&s zitieren, wo der kundige Forumsschreiber doch wissen müßte, daß da nur Schreiberlinge ihr Geseires verbreiten,... ;)
Da nun die Pannenstatistik unangreifbar ist, kommen Gegenbeispiele: "...Beetle hat nur einen Satz Scheibenwischer gebraucht, in fünf Jahren." Na fein, was sagen ein Einzelfall oder zehn Einzelfälle oder gar tausend aus, wenn die Pannen-Statistik auf der Gesamtzahl zugelassener Kfz eines Typs beruht? Richtig, nichts! Liegengeblieben ist liegengeblieben und das hat doch wohl was mit der Zuverlässigkeit zu tun, oder?
Gerad las ich eine Befragung (AutoZeitung), was Autofahrern an ihrem Auto wichtig ist: An erster Stelle (90%) liegt die Zuverlässigkeit, die Marke rangiert unter "ferner liefen".
Aber sicher kommt die Befragung von "irgendwelchen Schreiberlingen"... :rolleyes:
MfG Walter
Eine Statistik jagt die nächste, harharhar :D
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,307522,00.html
Gott sei Dank bin ich bisher zufrieden....
Schattenparker
07.07.2004, 14:58
Eine Statistik jagt die nächste, harharhar :D
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,307522,00.html
Gott sei Dank bin ich bisher zufrieden....
Na ja, eigentlich relativ aussagekräftig.
Händler über die Qualität ihrer Autos
Rang Fabrikat Index
1 Honda 4,5
2 Subaru 4,5
3 Toyota 4,4
4 Opel 4,3
5 Daihatsu 4,1
6 Hyundai 4,0
7 Mazda 4,0
8 BMW 3,9
9 Suzuki 3,9
10 Ford 3,8
11 Skoda 3,8
12 Mitsubishi 3,7
13 Jaguar 3,5
14 Seat 3,5
15 Volvo 3,4
16 Nissan 3,2
17 Porsche 3,2
18 Citroen 3,1
19 Audi 3,0
20 Peugeot 3,0
21 Saab 3,0
22 Smart 3,0
23 Volkswagen 2,9
24 Alfa Romeo 2,6
25 Chrysler 2,5
26 Fiat 2,5
27 Renault 2,4
28 Mercedes 2,3
Honda, Subaru und Toyota bauen eben ziemlich zuverlässige und störungsfreie Autos, ein Händler wird mit so einem Fahrzeug wenig zu tun haben ;). Bei Renault hört man dagegen öfter von Montagsautos und Mercedes-Benz ist mittlerweile schon zu einem Name geworden, den man in einem Atemzug mit Elektronikproblemen und auch sicherheitsrelevanten Mängeln nennen kann. Kein Wunder dass auch ein Händler mit der Qualität der Autos wenig zufrieden ist.
Bemerkenswert ist das Abschneiden von Opel als beste deutsche Marke. ein Auto wie der Corsa C hat sich als Gebrauchter zur sicheren Bank entwickelt, ist qualitativ recht problemlos. Auch ordentlich ist das Abschneiden von BMW und Ford.
Bemerkenswert sind auch hier (wie bei JD Power) ein ähnliches Ranking bei den VW Marken gab, Skoda ist hier schon wieder die beste Marke im Stall. Nur Audi schnitt schlechter ab. Die Erklärung könnte aber einfach ausfallen: Bisher gab es die neueste Technik meist zuerst bei VW und Audi, Skoda und Seat wurden erst später bedient. Für einen Skoda und Seat Händler hatte das natürlich den positiven Nebeneffekt dass er mit den neuesten Neuerungen immer erst dann konfrontiert wurde wenn die Sache ausgereift war :D, die Testfahrer konnten sich beim VW und Audi Händler ausheulen. Eine Ausnahme war nur der Fabia mit seiner anfangs anfälligen elektrohydraulischen Servolenkung. Hier durften die Skoda Händler Seelsorge betreiben.
Andy
@Andy: Was ist mit Deinem Hummer-Avatar? ;)
Schattenparker
07.07.2004, 15:13
@Andy: Was ist mit Deinem Hummer-Avatar? ;)
Wollte eigentlich einen neuen Avatar hochladen :). Nur ist im Moment nur die Löschung des Avatars möglich, nicht aber einen neuen hochzuladen :(.
Eigentlich könnten wir zur Zufriedenheit mit Forensoftware mal eine Erhebung machen :D.
Andy
...
Eigentlich könnten wir zur Zufriedenheit mit Forensoftware mal eine Erhebung machen :D.
Andy
Wenn Du nutzlose Dinge tun willst, könntest auch in den Atlantik pinkeln, um dessen Salzgehalt zu erhöhen.... :p
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