PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 17" Reifen/Felgen


Rafael
28.02.2003, 09:31
Hallo,
ich will mir neue Alus kaufen mit der Dimension 17" und dann will ich 205 Bereifung drauf, weil ich so breite Reifen ned mag!

Frage: Muss ich 4 Felgen kaufen oder 5 zwecks Reserverad?!

Mein Reserverad hat 16"

Danke schön

Rafael

Rafael
28.02.2003, 09:40
Noch eines:

Wie wirkt sich ein 215er 225er Reifen auf die Fahrleistungen....werde ich im Anzug nicht langsamer je breiter die Reifen sind???

habe einen 1.8T Motor im Golf IV.

Grizzler
28.02.2003, 09:47
Hatte auch mal einen Golf iv gti 1.8T. Hab mir 17 Zöller 225/45 draufgemacht. Im Vergleich zu den 205/55 R16 die ich vorher drauf hatte ließen, meinem subjektiven Empfinden nach, die Fahrleistungen schon nach, vor allem auf der AB ging weniger vmax.
225er am Golf sehen übrigens keineswegs überbreit aus IMO.
Ich hab damals nur 4 Felgen gekauft und bin sogar eine Zeit lang mit 3 17Zöllern und einem 16 Zoll Winterreifen rumgefahren. Wenn du sowas vermeiden willst, dann tue dir am besten selbst den Gefallen und kaufe keine R&H Felgen - hatte nur Ärger damit.

golf4
28.02.2003, 09:48
ich hab einen 1.8 T im golf IV, und die Bereifung 215/45x17 mit Felgen 8x17.
Hab die 225er mal auf einem Vorführwagen gefahren, war damit nicht so zufrieden.
Von der Seite schauen die 215er sogar noch etwas besser aus als die 225er, wg. Querschnitt, und von hinten nicht viel breiter als die 205er.
Du wirst natürlich etwas langsamer , je breiter die Reifen sind.

Rolling Thunder
28.02.2003, 09:52
Dazu kommt noch, daß die 205-50/17 deutlich teurer (fast 50€ pro Reifen) als ein 225/45-17 sind.

Meine Empfehlung: 225/45 auf ner 8x17-Felge (damit es nicht so poplig wie bei nem Sport-Edition aussieht)

wave
28.02.2003, 09:55
Die breiten Reifen wirken sich vor allem im Verbrauch und in der Höchstgeschwindigkeit negativ aus. Sie haben einen höherer Luft-und Rollwiderstand als z.B. die Serienbereifung..
Für die Beschleunigung spielen die Reifen/Felgenmassen eine wichtige Rolle.
Bei gleicher Gesammtmasse ist es für die Beschleuniging ungünstig, wenn die Reifen schwer sind, d.h. ein grosses Massenträgheitsmoment haben, die Felgenmasse ist von kleinerer Bedeutung da innenliegend.
MfG wave

A6-Fahrer
28.02.2003, 12:09
Original geschrieben von wave
Bei gleicher Gesammtmasse ist es für die Beschleuniging ungünstig, wenn die Reifen schwer sind, d.h. ein grosses Massenträgheitsmoment haben, die Felgenmasse ist von kleinerer Bedeutung da innenliegend.
Vorsicht: kommt auch auf die Felgenform an. Genauer gesagt auf das Integral 0-r r²dm.

Aber zurück zur Ursprungsfrage:
Frage: Muss ich 4 Felgen kaufen oder 5 zwecks Reserverad?!
Mit 6 Felgen bist Du auf der sicheren Seite, wenn Du mal eine Seite am Bordstein ankratzt und es die Felgen dann nicht mehr nachzukaufen gib. ;) :D

Spaß beiseite: 4 sind genug, es sei denn Geld spielt keine Rolle.

Gruß

wave
28.02.2003, 13:46
@ A6-Fahrer

Ich habe noch keine Felgen gesehen, die über den Reifendurchmesser hinausreichen ;-)

Ich wollte nur deutlich machen, dass die aussenliegenden Massen der Räder von grösserer Bedeutung für das Massenträgheitsmoment sind als die weiter innenliegenden, da der Radius mit der 2. Potenz eingeht.
Infolgedessen sind breite Reifen ungünstig für die Beschleunigung, da im ungünstigen äusseren Bereich schwerer. Eventuell verringern sie aber den Schlupf beim Beschleunigen im unteren Gang.
MfG wave

tony_offset
28.02.2003, 15:01
Wenn breite Reifen ungünstig für die Beschleunigung sind, dann sind schmale Reifen auch ungünstig für die Beschleunigung :D

Mein Bora hat mit seinen 195er Winterbierdeckeln seine liebe Mühe, den mit dem rechten Fuß gegebenen Befehl nach Vortrieb adäquat umzusetzen und scharrt sogar beim Einkuppeln in den zweiten Gang mit den Hufen.

Ich behaupte einfach mal, mit 225ern in 17 Zoll würde das nicht passieren. Außer vielleicht, man legt es drauf an.

Andersherum sieht es mit 235/35 ZR19 auf der Vorderachse aus :D

Und VW wird doch ab Werk wohl kaum eine Bereifun ganbieten, mit der das Auto wie "kastriert" läuft.

Grützeli,
Tony

A6-Fahrer
28.02.2003, 16:19
Original geschrieben von wave
[B, dass die aussenliegenden Massen der Räder von grösserer Bedeutung für das Massenträgheitsmoment sind als die weiter innenliegenden, da der Radius mit der 2. Potenz eingeht.[/B]
Aber genau deswegen kann die Felgenform auch entscheidend sein: hast Du drei-Arm Felgen mit dünnen Armen sind die ungünstiger, als wenn Du gleich schwere Felgen hast die eine Optik wie geschlossene Räder aussehen? Beispielbilder habe ich jetz nicht zur Hand, aber ich glaube Du verstehst was ich meine.

Gruß

wave
28.02.2003, 16:31
Original geschrieben von A6-Fahrer
Aber genau deswegen kann die Felgenform auch entscheidend sein: hast Du drei-Arm Felgen mit dünnen Armen sind die ungünstiger, als wenn Du gleich schwere Felgen hast die eine Optik wie geschlossene Räder aussehen? Beispielbilder habe ich jetz nicht zur Hand, aber ich glaube Du verstehst was ich meine.

Gruß

Hallo A6, ich kann leider nicht so recht verstehen was Du aussagen willst, erkläre es mir bitte genauer.
Ich kann nur zustimmen, dass die 3-Speichen Felgen einen höheren Luftwiderstand haben könnten.
Mir ging es aber um die Rotationsmassen, welche beschleunigt werden müssen.
MfG wave

A6-Fahrer
28.02.2003, 17:45
Original geschrieben von wave
Mir ging es aber um die Rotationsmassen, welche beschleunigt werden müssen.
Jaja genau darum ging es mir auch. Das Trägheitsmoment ist das Integral von 0 bis r (Radius) über r²dm (Massenänderung).
In dem angefügten Bild habe mal zwei Beispiele, wo ich meine, daß man gut die Massenverteilung erkennen kann. Unter der Annahme, daß nun beide Felgen gleiche Masse haben muß die Masse der linken Felge doch vermehrt außen konzentriert sein, wohingegen die Masse der rechten Felge auch mehr Richtung Mittelpunkt zu finden ist. Folglich ist das Trägheitmoment der linken Felge größer, als das Trägheitmoment der rechten Felge, da ja dm bei der rechten Relge schon bei kleinen Radien recht hoch ist, die Gesamtmasse der beiden Felgen aber nach Annahme gleich sind.

Jetzt klarer geworden?

Gruß

Marko
28.02.2003, 19:35
Das ist aber eine seeeeehr theoretische Annahme! ;)

Original geschrieben von A6-Fahrer
... Unter der Annahme, daß nun beide Felgen gleiche Masse haben ...

Zunächst mal ist es doch wichtig, daß man möglichst wenig Masse an den Achsen mit sich rumschleppt. Und dann sind die Felgen automatisch sehr offen. Würde man das nun flächig verteilen wollen, bliebe nur sehr wenig Material übrig. Und dann ist die Festigkeit im Eimer. Also alles nur Theorie. Oder liege ich falsch?

Gruß
Marko

A6-Fahrer
28.02.2003, 20:12
Original geschrieben von Marko
Das ist aber eine seeeeehr theoretische Annahme! ;)

Äh nein! Das ist die physikalische Beschreibung der Realität :D

Original geschrieben von Marko
Oder liege ich falsch?
Nein, aber hier ging es ja auch um Spitzfindigkeiten. Je weniger Material die Felge absolut wiegt, desto besser ist es natürlich. Aber es spielt eben auch die Gewichtsverteilung eine Rolle. Sicher gibt es da extremere Beispiele, als in dem Bild, ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, daß man icht allgemein sagen kann "eine 18" Felge nimmt Dir 10km in der Endgeschwindigkeit" etc.

Gruß

Marko
01.03.2003, 12:52
Achso, na ja, in Physik habe ich in der Schule die meiste Zeit gefehlt. :D

Original geschrieben von A6-Fahrer
Äh nein! Das ist die physikalische Beschreibung der Realität :D
...

wave
01.03.2003, 17:57
@ A6 Fahrer
Mir geht es darum, dass der Reifen weiter aussen liegt als die Felge, daher wg. d x d einen viel grösseren Einfluss auf das Rad-Trägheitsmoment hat als die Felge. Durch einen breiten Reifen liegt das zusätzliche Trägheitsmoment ausgerechnet an der ungünstigsten Stelle, nämlich ganz aussen.
Durch höhere Motorleistungs kann man diese Auswirkung natürlich eliminieren, bei gleicher Motorleistung macht es sich aber bemerkbar. Zu beachten ist, dass einmal die Fahrzeugmasse
translatorisch beschleunigt werden muss, die Räder aber zusätzlich auch rotatorisch.
MfG wave

A6-Fahrer
01.03.2003, 23:50
Original geschrieben von wave
[BMir geht es darum, dass der Reifen weiter aussen liegt als die Felge, daher wg. d x d einen viel grösseren Einfluss auf das Rad-Trägheitsmoment hat als die Felge. Durch einen breiten Reifen liegt das zusätzliche Trägheitsmoment ausgerechnet an der ungünstigsten Stelle, nämlich ganz aussen.
Zu beachten ist, dass einmal die Fahrzeugmasse
translatorisch beschleunigt werden muss, die Räder aber zusätzlich auch rotatorisch.[/B]
Ok vergiß es, wenn Du nicht merkst, daß ich Deine allgemeine Aussage nur konkretisiere und durch die Formel genauer beschreibe kann ich auch nichts machen ...

Schau vielleicht noch mal in ein gutes Physikbuch, wo das Rotationsmoment beschrieben ist.

Gruß