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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Autom. Verkehrsregelung auf BAB - Frage


MikeB70
29.03.2003, 12:11
Hi!

Ihr kennt sicher alle diese autom. Verkehrsregelungen auf Autobahnen. Also die Dinger, die Tempolimits usw. der Verkehrsdichte und dem Wetter anpassen.

Da ich oft auf so'ner Autobahn unterwegs bin, habe ich mir schon einige Male folgende Frage gestellt:
Wenn das Tempo auf bspw. 100 km/h begrenzt ist, ist dieses Limit aufgehoben, wenn's an der nächsten Schilderdrücke nicht wiederholt wird oder erst wenn es ausdrücklich durch ein nues Zeichen aufgehoben wird?

Danke schonmal im Vorraus für eure Hilfe!

Gruß MikeB70

GolfTDI4motion
29.03.2003, 14:04
Hi,

also bei einer unklaren Situation, was die Geschwindigkeitsbeschränkung betrifft, kann man im Allgemeinen von folgenden Annahmen ausgehen:

* Ein Tempolimit auf einer längeren Strecke (> 5km) ist meines Erachtens nur dann wirksam, wenn regelmäßig, d.h, z.Bsp. alle 1,5 km ein entsprechendes Schild auf die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit aufmerksam macht um dem leicht vergesselichen Autofahrer die Denkarbeit abzunehmen.

*Ist man sich dennoch im Zweifel, so sollte man auf einmündende Straßen achten. Man stellt sich einfach vor, man würde an einer Einmündung auf die Straße einbiegen und von einem Tempolimit, das mal vor 1km irgendwo stand, nichts wissen. In anderern Worten: Wenn nicht jedesmal, nach einer Einmüdnung die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung wiederholt wird, kann man davon ausgehen, daß sie aufgehoben ist. (Bspw. Schwarzwaldhochstraße: Da steht irgendwo mal ein 70er Schild, auf den kommenden 20 km jedoch kein Schild mehr, obwohl mehrere Straßen auf die Hauptstrasse einmünden. Der einmündende Verkehr muß also davon ausgehen, daß hier eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt ist.)

*Bei den automatischen Verkehrsleitsystem ist das sowieso so eine Sache. In aller Regel wird eine aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung auch wieder durch das entsprechende Symbol aufgehoben. Zeigen die kommenden Tafeln nichts an, so verhält es sich wie wenn ein Verkehrszeichen zugeschneit ist. Man muß zwar nicht anhalten und es freiputzen, aber man darf nícht von unbegründeten Annahmen ausgehen: Beispielsweise darf man nicht erwarten, daß es sich um ein Aufhebungszeichen für ein Überholverbot oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung handelt. Andererseits braucht man aber nicht davon auszugehen, daß es sich um eine Geschwindigkeitsbeschränkung handelt. Man sollte in diesem Fall Fahrweise und Geschwindigkeit dem Verkehrsfluß und den Gegebenheiten anpassen.

Wer natürlich argumentiert, daß die Tafeln nun abgeschaltet wurden, und damit auch die ursprüngliche Tafel mit der Beschränkung miteinbezieht, und deswegen schneller fährt, sollte sich immer bewußt sein, daß es sich um ein schlüpfriges Unterfangen handelt und spätestens bei mehr als 40 km/h der Schein weg ist.

Tschüss

Niemals Servo
29.03.2003, 15:03
Original geschrieben von GolfTDI4motion

* Ein Tempolimit auf einer längeren Strecke (> 5km) ist meines Erachtens nur dann wirksam, wenn regelmäßig, d.h, z.Bsp. alle 1,5 km ein entsprechendes Schild auf die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit aufmerksam macht um dem leicht vergesselichen Autofahrer die Denkarbeit abzunehmen.


Nö. Es gilt bis es aufgehoben wird. Zumindest dann, wenn bei dem Verbotsschild nichts weiteres steht.

GolfTDI4motion
29.03.2003, 16:15
Nö. Es gilt bis es aufgehoben wird. Zumindest dann, wenn bei dem Verbotsschild nichts weiteres steht.


Hi,

das mag ja in der Theorie so sein und das möchte ich auch gar nicht abstreiten, aber in der Praxis gibt es Situationen bei denen es eben ganz anderst aussieht.

In der Regel folgt in gleichmäßigen Abständen das Schild mit der Geschwindigkeitsbeschränkung, z.Bsp auf Autobahnen das Schild "120 km/h", welches bspw. alle 3 km erscheint. Schon um Einwänden von Autofahrer vorzubeugen, sie hätten das Schild übersehen. Und genau das könnte zur Regel werden, wenn eine Beschränkung z.Bsp. 10 km lang gilt, aber nur ein Schild darauf aufmerksam macht. In diesem Fall wäre es tatsächlich denkbar, daß dem Fahrer recht gegeben wird, wenn er Einspruch erhebt, daß ihm die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht bekannt war. Denn stellen wir uns nur folgende Situation vor:

Offene Landstraße, Begrenzung aus irgend einem Grund auf 70 km/h. Autofahrer fährt die Strecke ein Stück und hält an einem Parkplatz, von welchem er einen Spaziergang vornimmt. Nach einer Stunde kehrt er zurück und möchte weiterfahren. In diesem Fall kann man von dem Fahrer wohl nicht erwarten, daß er sich noch an die Geschwindigkeitsbegrenzung erinnert, die er mal vor einer Stunde hätte bemerken müssen, sofern nach der Außfahrt des Parkplatzes bzw. in einem regelmäßigem Abstand kein Verbotsschild folgt.

Was ich sagen will ist, daß sich in der Praxis oftmals Situationen z.Bsp. auf Grund von Planungsfehlern bei der Verkehrsbehörde etc. ergeben, die durch keine Theorie abgedeckt sind. In solchen Situation kann man sich zwar auf die eigentliche Theorie berufen, und sich 100%ig korrekt verhalten, mit einer schlüssigen Argumentation findet man jedoch Gründe, die ein solches, angeblich korrektes Verhalten mehr als in Frage stellen, so daß Zweifel aufkommen. Bitte, wer gerne hunderte von Kilometer sich so verhalten möchte, wie es ein Schild mal vorgeschrieben hat, soll das tun. Ich ziehe jedoch eine etwas differenzierte Betrachtungsweise der Situation oder des Sachverhaltes vor.

Tschüss

A4 Avant V6 TDI
29.03.2003, 16:25
Hi,

da hab ich auch ´ne Frage.

1. Bei meinem täglichen Arbeitsweg komme ich an ein 70er-Schild mit einem Ampelschild drunten (Ampel nach ca. 200 m). Danach kommt aber kein Aufhebungsschild, sondern erst in ca. 4 km bei einer Ortschaft erst ein 80er, dann ein 60er Schild.

Bei uns in der nähe gibt es auch ein 70er-Schild, das ca. 300 m vor einer Kreuzung steht (ohne zusätzlicher Beschilderung). Danach kommt auch über mehrere Kilometer kein Aufhebungsschild mehr.

Heißt das jetzt in beiden Fällen, dass ich entweder nach der Ampel bzw. Kreuzung wieder 100 fahren darf???

Danke für evtl. Antwort.

Gruß
A4 Avant V6 TDI

gwg
29.03.2003, 16:41
Original geschrieben von A4 Avant V6 TDI
Hi,

da hab ich auch ´ne Frage.

1. Bei meinem täglichen Arbeitsweg komme ich an ein 70er-Schild mit einem Ampelschild drunten (Ampel nach ca. 200 m). Danach kommt aber kein Aufhebungsschild, sondern erst in ca. 4 km bei einer Ortschaft erst ein 80er, dann ein 60er Schild.

Bei uns in der nähe gibt es auch ein 70er-Schild, das ca. 300 m vor einer Kreuzung steht (ohne zusätzlicher Beschilderung). Danach kommt auch über mehrere Kilometer kein Aufhebungsschild mehr.

Heißt das jetzt in beiden Fällen, dass ich entweder nach der Ampel bzw. Kreuzung wieder 100 fahren darf???

Danke für evtl. Antwort.

Gruß
A4 Avant V6 TDI
Hallo,
ja sicher, denn der Autofahrer, der an der Ampel erst auf diese Straße eingebogen ist konnte das Schild ja nie lesen!!!
Daher müssen solche Schilder an jeder Einmündung wiederholt werden!
MfG
Günther

tortenheber
29.03.2003, 16:45
In irgend einem Autoblatt war mal ein Fall abgedruckt in dem ein Autofahrer zu einer Strafe verdonnert wurde,obwohl er das Schild nicht sehen konnte,da er danach eingebogen war,ich finde die Regelung einfach zu wachsweich formuliert bzw. von den Gerichten ausgelegt,warte aus dem Grund auch immer lieber die Aufhebung des Limits ab.

Niemals Servo
29.03.2003, 16:46
Original geschrieben von A4 Avant V6 TDI


Heißt das jetzt in beiden Fällen, dass ich entweder nach der Ampel bzw. Kreuzung wieder 100 fahren darf???


Du meinst ein rotes Dreieck mit Ampel drin? Dann darf man nach der Ampel wieder auf 100.

Im zweiten Fall dürfte es bei 70 bleiben. Nirgends steht geschrieben, dass Kreuzungen grundsätzlich Tempolimits aufheben. Oder natürlich ich weiß davon nichts, könnte auch sein.

Niemals Servo
29.03.2003, 16:49
Original geschrieben von gwg
Hallo,
ja sicher, denn der Autofahrer, der an der Ampel erst auf diese Straße eingebogen ist konnte das Schild ja nie lesen!!!
Daher müssen solche Schilder an jeder Einmündung wiederholt werden!


Die Straßen aus den anderen Richtungen könnten ebenfals mit Tempo 70 belegt sein, warum sollten dann neu ausgeschildert werden?

gwg
29.03.2003, 16:54
Original geschrieben von Niemals Servo
Die Straßen aus den anderen Richtungen könnten ebenfals mit Tempo 70 belegt sein, warum sollten dann neu ausgeschildert werden?

Hallo,
sie könnte aber auch mit 50 begrenzt sein!!!
In der Stadt muß an jeder Kreutzung jede Einschränkung wiederholt werden, das sollte auf der Landstr. wohl auch gelten.
MfG
Günther

Niemals Servo
29.03.2003, 16:55
Original geschrieben von GolfTDI4motion
[b]
Was ich sagen will ist, daß sich in der Praxis oftmals Situationen z.Bsp. auf Grund von Planungsfehlern bei der Verkehrsbehörde etc. ergeben, die durch keine Theorie abgedeckt sind. In solchen Situation kann man sich zwar auf die eigentliche Theorie berufen, und sich 100%ig korrekt verhalten, mit einer schlüssigen Argumentation findet man jedoch Gründe, die ein solches, angeblich korrektes Verhalten mehr als in Frage stellen, so daß Zweifel aufkommen. Bitte, wer gerne hunderte von Kilometer sich so verhalten möchte, wie es ein Schild mal vorgeschrieben hat, soll das tun. Ich ziehe jedoch eine etwas differenzierte Betrachtungsweise der Situation oder des Sachverhaltes vor.


Man wird wohl keine Rechte daraus ableiten können, dass die Straßenbauer beim Ausschildern der Vergesslichkeit der Autofahrer Rechnung tragen.
Auch würde mich die Begründung interessieren, warum du im Zweifelsfall die höhere Geschwindigkeit für angemessen hälst. Ich glaube nicht , dass man damit im Zweifelsfall (vor Gericht) weiterkommt.

GolfTDI4motion
29.03.2003, 17:01
warte aus dem Grund auch immer lieber die Aufhebung des Limits ab


Hi,

wenn Du der eingebogene Autofahrer bist, dann müßtest Du ja ständig bei fast jeder unklaren Situation auf etwas warten, von was Du eigentlich gar keine Kenntnis hast :confused: :confused: :confused:

Nein, ich sehe das realistischer. Wenn ich den begründeten Verdacht habe, daß ein Aufhebungszeichen vergessen wurde, oder etwas mit dem Geschwindigkeitslimit nicht stimmen kann, dann ist für mich das Verkehrszeichen gestorben. Auch wenn Sie einen dann ausgerechnet in so einer Situation erwischen, was statistisch ja eher unwahrscheinlich wäre, dann müßte man halt in den sauren Apfel beißen. Aber auch in solchen Fällen wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und die Polizei bzw. die Behören achten bei Ihrer Wahl der Meßpunkten schon genau darauf, daß die Situation für alle Verkehrsteilnehmer eindeutig ist.
Auch diese Philosophie der "Gegenseite" muß man berücksichtigen, wenn man in eine unklare Situation kommt.

Genauso, wie die Polizei die Stellen von Straßenkontrollen (Bspw. Alkoholkontrolle) so auswählt, daß man vorher, bzw. zum Zeitpunkt des Erkennens der Kontrolle bis zum Erreichen derselben nicht mehr abbiegen bzw. die Straße verlassen kann. Wer dennoch wendet, macht sich nur auffällig und begeht einen Verkehrsverstoß.


Tschüss

Niemals Servo
29.03.2003, 17:15
Original geschrieben von gwg
Hallo,
sie könnte aber auch mit 50 begrenzt sein!!!
In der Stadt muß an jeder Kreutzung jede Einschränkung wiederholt werden, das sollte auf der Landstr. wohl auch gelten.


Sicher? Auch wenn auf den zuführenden Straßen die gleichen Einschränkungen gelten?
Spontan würde ich dir natürlich zustimmen, nur kann ich mich nicht erinnern sowas auch mal mit nem § davor gelesen zu haben. Vielleicht weiß ja jemand was?

GolfTDI4motion
29.03.2003, 17:25
Man wird wohl keine Rechte daraus ableiten können, dass die Straßenbauer beim Ausschildern der Vergesslichkeit der Autofahrer Rechnung tragen.


Hi,

wir können wahrscheinlich noch ewig uns hier Argumente zuwerfen und würden nie einen ähnlichen Standpunkt finden. :D


Auch würde mich die Begründung interessieren, warum du im Zweifelsfall die höhere Geschwindigkeit für angemessen hälst


Nein, nicht für angemessen, aber für logisch begründet. Und das ist es, was eigentlich zählt. Es gibt nicht nur im Straßenverkehr Situationen, bei welchen man sich über die getroffenen Regelungen an den Kopf fassen muß, weil sie sich nicht logisch begründen lassen. Solche Situationen hasse ich, weil man etwas tun soll oder muß, was eigentlich falsch ist oder der Situation nicht angemessen. Natürlich hätte man im Zweifelsfall und bei einem entsprechend unangenehmen Richter Probleme, sich aus der Äffäre zu ziehen. Aber in der Regel werden gerade im Zweifelsfall Sachverständige hinzugezogen, die die Situation vor Ort zu kontrollieren, so daß zumindest dem Fahrer auch mal nur eine Teilschuld zugesprochen wird.

Meiner Ansicht nach ist das Leben zu kurz, um über solche Kleinigkeiten und deren Konsequenzen zu diskutieren.
Wenn man in einer solchen Situation erwischt wird, muß man eben dazu stehen und hoffen, daß man das Blatt noch wenden kann. Fertig. Davon geht die Welt aber auch nicht unter. Es gibt wesentlich elementarere Probleme, als sich über den Geltungsbereich eines Verkehrszeichens zu unterhalten.
Wer vernünftig, kontrolliert und angepaßt fährt, braucht sich über sowas keine Gedanken machen. Das Leben besteht schon aus genug Vorschriften und Regeln.

Tschüss

passatTDI-PD
29.03.2003, 19:13
Bei den Schilderbrücken auf den Autobahn schaue ich immer, ob nach der nächsten Auffahrt die Beschränkung wiederholt wird, wenn nicht ist auch keine Beschränkung mehr vorhanden. Denn die PKW die da auffahren, müssen ja auch über die Beschränkung informiert werden.

Niemals Servo
29.03.2003, 19:46
Original geschrieben von GolfTDI4motion


Meiner Ansicht nach ist das Leben zu kurz, um über solche Kleinigkeiten und deren Konsequenzen zu diskutieren.
Wenn man in einer solchen Situation erwischt wird, muß man eben dazu stehen und hoffen, daß man das Blatt noch wenden kann. Fertig. Davon geht die Welt aber auch nicht unter. Es gibt wesentlich elementarere Probleme, als sich über den Geltungsbereich [b]eines Verkehrszeichens zu unterhalten.


Solche Kleinigkeiten können dazu führen, dass das Leben einiger Verkehrsteilnehmer noch kürzer wird. Für die Betroffenen ist das dann ein ziemlich elementares Problem.

gwg
29.03.2003, 21:41
Original geschrieben von passatTDI-PD
Bei den Schilderbrücken auf den Autobahn schaue ich immer, ob nach der nächsten Auffahrt die Beschränkung wiederholt wird, wenn nicht ist auch keine Beschränkung mehr vorhanden. Denn die PKW die da auffahren, müssen ja auch über die Beschränkung informiert werden.

Hallo,
so ist es!
MfG
Günther

GolfTDI4motion
29.03.2003, 22:10
Solche Kleinigkeiten können dazu führen, dass das Leben einiger Verkehrsteilnehmer noch kürzer wird. Für die Betroffenen ist das dann ein ziemlich elementares Problem.


Nochmals Hi,

Diese Reaktion war mir natürlich im Vorfeld klar. Immer wieder interessant, wie viele Bedenkenträger es doch gibt. :eek: Am Besten wir bleiben in Zukunft alle zu Hause oder nutzen nur öffentliche Verkehrsmittel. Dadurch vermeiden wir, daß wir in Situationen kommen, die letztlich zu einem elementaren Problem werden könnten und leisten ganz nebenbei noch unseren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Toll, somit hat sich a-posteriori doch noch ein Interessens- und Meinungsausgleich eingestellt. :)

Aber lassen wir das Thema jetzt. Die Diskussion scheint mir an einem heiklen Punkt angelangt zu sein, an dem es besser wäre, die Waffen, in Form von Argumenten, zu strecken und weniger hitzige Töne anzuschlagen. Schlimm genug, was momentan alles auf er Welt passiert und was sich daraus noch alles entwickeln könnte. Das sind die wirklichen elementaren Probleme, die ich meine. :( :( :(

Tschüss

Niemals Servo
30.03.2003, 07:59
Original geschrieben von GolfTDI4motion

Diese Reaktion war mir natürlich im Vorfeld klar.

Nö, war sie nicht. Mir war nur langweilig. :p

tortenheber
30.03.2003, 19:20
Original geschrieben von GolfTDI4motion
[b]

Hi,

wenn Du der eingebogene Autofahrer bist, dann müßtest Du ja ständig bei fast jeder unklaren Situation auf etwas warten, von was Du eigentlich gar keine Kenntnis hast :confused: :confused: :confused:




Tschüss

Stimmt natürlich,ich bezog das auch nur auf mir bekannte Tempolimits,bei unbekannten...???
Die Rechtssprechung ist bei Verkehrsfragen offensichtlich total überfordert.

st65
31.03.2003, 09:44
Ein passendes Urteil o.ä. habe ich nicht gefunden, aber auch ich kann mich daran erinnern, mal in der Fahrschule gelernt zu haben, dass Streckenverbote immer bis zur nächsten Einmündung gelten...

Leider steht in der StVO dazu nichts, vielmehr heißt es dort in §41 :

"Das Ende einer Verbotsstrecke ist nicht gekennzeichnet, wenn das Streckenverbotszeichen zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht ist und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht. Es ist auch nicht gekennzeichnet, wenn das Verbot nur für eine kurze Strecke gilt und auf einem Zusatzschild die Länge der Verbotsstrecke angegeben ist. Sonst ist es gekennzeichnet durch die (Zeichen 278..282) "

Und in der VwV-StVO heißt es
"Zu Zeichen 274 Zulässige Höchstgeschwindigkeit... IV. Die Zeichen 274, 276 und 277 sollen hinter solchen Kreuzungen und Einmündungen wiederholt werden, an denen mit dem Einbiegen ortsunkundiger Kraftfahrer zu rechnen ist. Wo innerhalb geschlossener Ortschaften durch das Zeichen 274 eine Geschwindigkeit über 50 km/h zugelassen ist, genügt dagegen dessen Wiederholung in angemessenen Abständen."

Und mt "sollen" muss man als Autofahrer mit allem rechnen...

MK155
31.03.2003, 09:54
Original geschrieben von Niemals Servo
Nö. Es gilt bis es aufgehoben wird. Zumindest dann, wenn bei dem Verbotsschild nichts weiteres steht.

Es gilt, wenn es nicht aufgehoben wurde, mindestens bis zur nächsten Auffahrt. Spätestens da muss es wiederholt werden, denn es könnte ja sein, dass der auffahrende Verkehr (z. B. an einem AB-Kreuz ein anderes oder kein Tempolimit hat.