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Churchie
30.03.2003, 15:32
Hallo zusammen,

in den Veträgen zu meiner Kfz-Versicherung bin als Fahrer ich selbst und meine Lebensgefährtin eingetragen.

Was würde eigentlich passieren, wenn zum Beispiel jemand anderes mit meinem Kfz fahren würde (mit meiner Erlaubnis) und es während dieser Fahrt zu einem Unfall (ohne Personenschäden) kommt? Würde meine Versicherung mich auf dem Schaden sitzen lassen, wenn dieser Unfall selbstverschuldet ist oder müsste ich eine gehörige Nachzahlung erwarten?
Wenn der Unfall nicht selbstverschuldet ist (auch keine Teilschuld): Würde die Versicherung des den Unfall verursachenden Unfallgegners, meiner Versicherung mitteilen, dass mein Kfz in einem Unfall verwickelt war (zum Beispiel auch Weitergabe von Informationen über die Fahrerdaten)? Gibt es in jeder Hinsicht einen Informationsfluss zwischen den Versicherungen?

A6-Fahrer
30.03.2003, 15:43
Kommt stark darauf an, warum der andere gefahren ist und wie alt er ist bzw. ob Du grundsätzlich Fahrer unter 25 (oder so) Jahren ausgeschlossen hast.

War die Fahrt eine Notlage ist es sicher kein Problem, war es eine Überlassung des Fahrzeuges kann es da zu Problemen kommen.

Gruß

Voljä
31.03.2003, 05:21
@ A6-Fahrer: Zählt Müdigkeit auch zu einer "Notlage"? Wenn ich also eine Strecke unterschätzt habe, einzuschlafen drohe und deswegen jemand anderes ans Steuer lasse?

go4variant
31.03.2003, 07:56
Hi,

wenn deine du keine (Teil-) Schuld hast, hat deine Versicherung keine Veranlassung der gegnerischen Versicherung mitzuteilen, dass du in deinem Vertrag nur deine Frau und dich drinnstehen hast. Schließlich kommt dass nur zum tragen, wenn Ansprüche ggü. deiner Versichrung bestehen.

Dann aber kann durchaus eine finanz. Mithaftung deinerseits an den Schäden bestehen, (i.d.R.) bis zu 10.000DM (früher).

Das handhaben die Versicherungen aber angeblich teilweise sehr unterschiedlich. Einige pochen ganz genau auf das Vereinbarte, andere sehen dass nicht so streng.
Da zeigt sich u.a. erst, wie gut eine Versicherung ist, bei der SChadensabwicklung nämlich.

Gruss, Martin

A6-Fahrer
31.03.2003, 08:33
Original geschrieben von Voljä
@ A6-Fahrer: Zählt Müdigkeit auch zu einer "Notlage"? Wenn ich also eine Strecke unterschätzt habe, einzuschlafen drohe und deswegen jemand anderes ans Steuer lasse?
Weiß ich nicht, hängt vermutlich auch von der jeweiligen Versicherung ab. Irgendwo habe ich mal einen Beitrag gesehen, daß daß bei Trunkenheit da Versicherungen Schwierigkeiten machen, nach dem Motto "hätte mn ja vermeiden können, oder Taxi nehmen o.ä."

Ich würd's bei Müdikgkeit aber trotzdem nicht mehr riskieren selbst zu fahren.

Gruß