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A6-Fahrer
06.04.2003, 15:41
Hallo,

ich weiß das ist absolut off topic, aber durch eine Diskussion angeregt würde ich gerne wissen, wie Ihr zu eurer Krankenversicherung steht.

Gruß

Tina
06.04.2003, 15:48
Also ich bin über meinen Arbeitgeber gesetzlich krankenversichert und habe zusätzlich noch eine private Krankenversicherung abgeschlossen.

Ich habe allerdings meine gesetzliche Krankenversicherung im letzten Jahr gewechselt, da die Prozentsätze der alten enorm in die Höhe gestiegen sind.

Desweiteren muss ich dazu sagen, dass ich bisher außer den Medikamentenzuzahlungen die Versicherung ( auch die private ) nicht weiter in Anspruch nehmen musste. Gott sein Dank, sag ich da...:)

joegolf
06.04.2003, 16:03
Bin auch noch gesetzlich freiwillig versichert. Bevor aber nicht das ganze Reformvorhaben der Regierung vorgestellt wird, mache ich mir (noch) keine Wechselgedanken, sonst gibt's hinterher womöglich eine böse Überraschung. Eine Beitragsberechnung einer PKV habe ich mir aber schon mal besorgt.

Niemals Servo
06.04.2003, 16:06
Original geschrieben von Tina
Desweiteren muss ich dazu sagen, dass ich bisher außer den Medikamentenzuzahlungen die Versicherung ( auch die private ) nicht weiter in Anspruch nehmen musste. Gott sein Dank, sag ich da...:)

Solche Angst vorm Zahnarzt?

Ansonsten nervt der Verein kräftig, die sind immer die ersten die abbuchen. :cool:

gtdaexl
06.04.2003, 16:59
Privat versichert - und würds immer wieder machen :)

Tina
06.04.2003, 17:18
Original geschrieben von Niemals Servo
Solche Angst vorm Zahnarzt?

Ansonsten nervt der Verein kräftig, die sind immer die ersten die abbuchen. :cool:

Zahnarzt? Nö.....

Da ist alles bestens! ;)

Aber es gibt einfach Behandlungen, da ziehe ich die private Krankenzusatzversicherung vor, auch wenn ich die noch nicht in Anspruch nehmen musste.

Kommt natürlich auch darauf an, welchen Tarif man wählt. Ich kann getrost sagen, dass der "Verein" net gleich mein Konto plündert.;)

Gruß, Tina

A6-Fahrer
06.04.2003, 17:57
Original geschrieben von Tina
Also ich bin über meinen Arbeitgeber gesetzlich krankenversichert und habe zusätzlich noch eine private Krankenversicherung abgeschlossen.
Aber gerade diese Kombination ist doch extrem teuer :confused:

Original geschrieben von Tina
...da die Prozentsätze der alten enorm in die Höhe gestiegen sind.
Darüber wurde u.a. diskutiert ;)

Gruß

Tina
06.04.2003, 18:08
Original geschrieben von A6-Fahrer
Aber gerade diese Kombination ist doch extrem teuer :confused:


Darüber wurde u.a. diskutiert ;)

Gruß

Hm, ich weiß ja jetzt nicht, was Du für eine Kombination meinst, aber ich bin als Angestellte in der gesetzlichen KV.

Der Beitragssatz hält sich da noch in einigermaßen vernünftigen Grenzen und ich sag es ganz ehrlich, würde diese KV zum nächsten 1.1. auch stark ansteigen, würde ich wieder wechseln.

Nachträglich habe ich dann noch bei einem bekannten*gg* Versicherungsunternehmen eine private Zusatzkrankenversicherung abgeschlossen, die bestimmte Leistungen beinhaltet. Dort konnte man halt zwischen verschiedenen Tarifmodellen wählen und ich habe nur den Tarif genommen, der für mich in Frage kam ohne Schnickschnack, den die Welt bzw. ich:D nicht braucht.

Dieser Beitrag kostet in meinem Augen nicht die Welt zumal ich nun wirklich nicht der absolute Großverdiener bin.;)

Was meintest Du denn für eine Kombi?:confused:

Niemals Servo
06.04.2003, 18:58
Man kann sich Zusatzleistungen auch einfach dazukaufen, dafür braucht man nicht automatisch eine Zusatzversicherung.

Zahnarzt? Nö.....

*erhobenerZeigefinger*
Da geht man einmal im Jahr hin, auch wenn alles ok ist.

Tina
06.04.2003, 19:43
Original geschrieben von Niemals Servo
Man kann sich Zusatzleistungen auch einfach dazukaufen, dafür braucht man nicht automatisch eine Zusatzversicherung.



*erhobenerZeigefinger*
Da geht man einmal im Jahr hin, auch wenn alles ok ist.


Ich habe mir schon was dabei gedacht, als ich die Vers. abgeschlossen habe...;)

Natürlich gehe ich mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt, gut zu wissen dass trotzdem alles oki ist, gell?

Ich hoffe, bei Dir auch.;)

PD-TDI
06.04.2003, 20:06
Privat und ich würde immer wieder in die Private gehen.

Niemals Servo
06.04.2003, 20:22
Original geschrieben von Tina
Natürlich gehe ich mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt, gut zu wissen dass trotzdem alles oki ist, gell?

Ich hoffe, bei Dir auch.;)

schau selbst: :D


Desweiteren muss ich dazu sagen, dass ich bisher außer den Medikamentenzuzahlungen die Versicherung ( auch die private ) nicht weiter in Anspruch nehmen musste.

Wer hat den Zahnarzt bezahlt? Wer hat das Rezept für die Medikamente ausgestellt? Alles selbst bezahlt?

Tina
06.04.2003, 20:28
Original geschrieben von Niemals Servo
schau selbst: :D




Wer hat den Zahnarzt bezahlt? Wer hat das Rezept für die Medikamente ausgestellt? Alles selbst bezahlt?

Okay, okay war vielleicht etwas unzutreffend formuliert, aber lass Dir gesagt sein: Keine Zähne sind weißer und gesünder als die meinigen...:D :D

passatTDI-PD
06.04.2003, 20:52
Original geschrieben von PD-TDI
Privat und ich würde immer wieder in die Private gehen.

So pauschal kann man das auch nicht sagen, für mein Beispiel mit zwei Kindern und Frau zu Hause (od. Frau verdient weniger als der Mann) wäre das nicht zu bezahlen.

A6-Fahrer
06.04.2003, 22:38
Original geschrieben von Tina
Was meintest Du denn für eine Kombi?:confused:
Also wenn mann in der GKV ist, dann zahlt man durchschnittlich bis zu 500€ pro Monat Beitrag. Wenn man dann noch eine private Zusatzversicherung abschließt kommt man nicht unter 50€ pro Monat zusätzlich weg.

D.h. der Gesamtbeitrag pro Monat wären dann ca. 550€.
Eine entsprechende PKV kostet aber nur ca. 400€.

Je nach Alter und Randbedingungen können die Unterschiede jedoch variieren.

Gruß

A6-Fahrer
06.04.2003, 22:43
Original geschrieben von passatTDI-PD
... für mein Beispiel mit zwei Kindern und Frau zu Hause wäre das nicht zu bezahlen.
Meiner Meinung nach einer der wenigen "Ausnahmekonfigurationen", bei der der Verbleib in der GKV besser ist.
Bei uns (Frau verdient ebenfalls) wäre die PKV sogar mit noch einem zweiten Kind günstiger, als die GKV.

Gruß

PD-TDI
06.04.2003, 22:45
Original geschrieben von passatTDI-PD
So pauschal kann man das auch nicht sagen, für mein Beispiel mit zwei Kindern und Frau zu Hause (od. Frau verdient weniger als der Mann) wäre das nicht zu bezahlen.

Sicher richtig - kommt ja immer auf die Situation an .....

Allerdings hat man auch so seine Vorteile, aber wenn man ein Familie hat, ist dies wieder etwas anderes.

Cisco
06.04.2003, 23:03
Original geschrieben von A6-Fahrer
Meiner Meinung nach einer der wenigen "Ausnahmekonfigurationen", bei der der Verbleib in der GKV besser ist.
Bei uns (Frau verdient ebenfalls) wäre die PKV sogar mit noch einem zweiten Kind günstiger, als die GKV.

Gruß

Bei meinen Eltern (1 Verdiener, 2 Kinder) ist die PKV auch die günstigste - man kann so pauschal keinesfalls sagen, dass bei 2 Kindern und ner (Haus-)Frau die PKV teurer ist - kommt immer drauf an was man verdient !
Wenn man natürlich nur knapp an der Grenze "arbeitet", dann mag das sein, aber in den oberen Regionen lohnt eine PKV immer.
Vor allem halt auch bei Selbstständigen...

Bin selber auch in der PKV und allein schon weil ich nie was hab, bin ich sehr zufrieden mit den Beiträgen und vor allem der Rückerstattung ;-)))

Cisco

joegolf
07.04.2003, 09:04
Original geschrieben von A6-Fahrer
Also wenn mann in der GKV ist, dann zahlt man durchschnittlich bis zu 500€ pro Monat Beitrag. Wenn man dann noch eine private Zusatzversicherung abschließt kommt man nicht unter 50€ pro Monat zusätzlich weg.

D.h. der Gesamtbeitrag pro Monat wären dann ca. 550€.
Eine entsprechende PKV kostet aber nur ca. 400€.

Je nach Alter und Randbedingungen können die Unterschiede jedoch variieren.

Gruß

Doch, eine private Zusatzversicherung mit dem nötigsten (Chefarztbehandlung,... :D) kann auch rund 20€ kosten.

Dann aber lieber gleich PKV...

Braindead
07.04.2003, 13:43
Ich habe vor einer Woche meine gesetzliche gekündigt.

Erstens ist der Preisunterschied sehr gross (vorallem in meinem Alter) uns zweitens bin ich der Meinung das es immmer mehr eine Zweiklassengesellschaft bei der Krankenversicherung gibt und ich nicht zur unteren Klasse gehören will.

Klingt vielleicht etwas überheblich, aber bei den Ideen die die Regierung vorschlägt (Wegfall freiwillige Familienversicherung, Zusatzpflichtversicherung, ...) gibt's da nur eine Entscheidung.

Turbofan
07.04.2003, 15:31
Original geschrieben von Cisco

Wenn man natürlich nur knapp an der Grenze "arbeitet", dann mag das sein, aber in den oberen Regionen lohnt eine PKV immer.
Vor allem halt auch bei Selbstständigen...


Den Satz verstehe ich nicht! Es ist doch völlig egal, ob man knapp oder deutlich über der Grenze ist. Man wird immer das gleiche bezahlen, da sich die Beiträge an der Bemessungsgrenze orientieren.

Zu meiner Situation:
Z.Zt. ist für mich (1 Gehalt, Frau verdient als Selbständige <300 €/mon) und 1 (demnächst 2) Kind/er) die GKV + Zusatzversicherung billiger.
Meine GKV (einer der günstigsten) kostet knapp 410 Euro/Mon. Also der Arbeitnehmeranteil + Zusatzversicherung (für 2E+2K) beläuft sich auf 255 Euro/Mon.
Hätte ich eine PKV für die ganze Familie würde das 640 Euro/Mon kosten, aber da der Arbeitgeber nur den Höchstbetrag der GKV zahlt, würde mich die PKW 400 Euro/Mon kosten, also 150 Euro mehr.
Also solange meine Frau sich der Kindererziehung widmet und nur ein paar Kröten verdient, ist die GKV definitiv günstiger.
Mal schauen was sich in paar Jahren ergibt. Vielleicht wechsel ich dann doch in die PKV (in der Hoffnung, dass ich bis dahin noch ausreichend gesund bin).

Braindead
07.04.2003, 15:46
Ich verstehe eine Sache bei den Diskussionen um die Krankenversicherung nicht.

Es wird immer nur um den Beitrag diskutiert. Keiner interessiert sich für die Leistungen.

Was nützt es mir wenn ich im Monat als Familie 150 Euro weniger zahle und dabei "nur" die Absicherung durch die GKV habe?
Da versuche ich doch lieber das Geld irgendwo anders einzusparen als bei meiner Krankenversicherung.
Was nützt mir das bisschen eingespartes Geld wenn ich eine Krankheit habe, die GKV die Spezialbehandlung dazu aber nicht bezahlt (solch Krankheiten und Fälle gibt es zu Hauf)?

Ich bin in die PKV gewechselt wohlwissend dass ich, sobald Nachwuchs kommt, mehr bezahlen muss als in der GKV. Aber ich denke die bestmögliche Krankenbehandlung sollte einem schon etwas wert sein.

Nichts für ungut, aber es zählt eben nicht nur was kann ich sparen oder was muss ich mehr zahlen!

Turbofan
07.04.2003, 16:02
Original geschrieben von Braindead
Ich verstehe eine Sache bei den Diskussionen um die Krankenversicherung nicht.

Es wird immer nur um den Beitrag diskutiert. Keiner interessiert sich für die Leistungen.

Was nützt es mir wenn ich im Monat als Familie 150 Euro weniger zahle und dabei "nur" die Absicherung durch die GKV habe?
Da versuche ich doch lieber das Geld irgendwo anders einzusparen als bei meiner Krankenversicherung.
Was nützt mir das bisschen eingespartes Geld wenn ich eine Krankheit habe, die GKV die Spezialbehandlung dazu aber nicht bezahlt (solch Krankheiten und Fälle gibt es zu Hauf)?

Ich bin in die PKV gewechselt wohlwissend dass ich, sobald Nachwuchs kommt, mehr bezahlen muss als in der GKV. Aber ich denke die bestmögliche Krankenbehandlung sollte einem schon etwas wert sein.

Nichts für ungut, aber es zählt eben nicht nur was kann ich sparen oder was muss ich mehr zahlen!

Durch die erwähnte Zusatzversicherung sind alle stationären Leistung auf PKV-Niveau (und darauf kommt es an!).
Bei den ambulanten Behandlungen sind die Unterschiede im Alltag gering. Die paar Sachen, die ich selber zahlen muss, kann ich durch die 1800 Euro/a mehr als locker abdecken.

Zur Zeit ist sowieso schwer zu sagen, was besser oder schlechter ist. Die Politik auf diesem Gebiet ist im Augenblick zu stark am Schwanken, so dass wir nicht wissen, was in 5 Jahren sein wird.
Ich habe es ja nicht ausgeschlossen, dass ich vielleicht doch noch in die PKV wechseln werde.

A6-Fahrer
07.04.2003, 16:10
Original geschrieben von Braindead
Nichts für ungut, aber es zählt eben nicht nur was kann ich sparen oder was muss ich mehr zahlen!
Weil es eben viele Aspekte zu diesem Thema gibt habe ich diesen Thread begonnen.

Ich war auch etwas erstaunt, daß Turbofan für eine PKV von 2E+2K nur 640€ zahlen würde; ich hätte da auf ca. 900€ getippt.
Und wie Cisco's Eltern 2E+2K mit unter 410€ hinkommen ebenso.

Deinen Aspekt mit der Zweiklassenmedizin sehe ich ebenso und vor dem Hintergrund der Ankündigungen unserer Regierung wird sich dies sogar noch deutlich verstärken.

Gruß

Cisco
07.04.2003, 16:24
Original geschrieben von Turbofan
Den Satz verstehe ich nicht! Es ist doch völlig egal, ob man knapp oder deutlich über der Grenze ist. Man wird immer das gleiche bezahlen, da sich die Beiträge an der Bemessungsgrenze orientieren.

Zu meiner Situation:
Z.Zt. ist für mich (1 Gehalt, Frau verdient als Selbständige <300 €/mon) und 1 (demnächst 2) Kind/er) die GKV + Zusatzversicherung billiger.
Meine GKV (einer der günstigsten) kostet knapp 410 Euro/Mon. Also der Arbeitnehmeranteil + Zusatzversicherung (für 2E+2K) beläuft sich auf 255 Euro/Mon.
Hätte ich eine PKV für die ganze Familie würde das 640 Euro/Mon kosten, aber da der Arbeitgeber nur den Höchstbetrag der GKV zahlt, würde mich die PKW 400 Euro/Mon kosten, also 150 Euro mehr.
Also solange meine Frau sich der Kindererziehung widmet und nur ein paar Kröten verdient, ist die GKV definitiv günstiger.
Mal schauen was sich in paar Jahren ergibt. Vielleicht wechsel ich dann doch in die PKV (in der Hoffnung, dass ich bis dahin noch ausreichend gesund bin).


Hast Recht, da hab ich mich jetzt vertan...

Die Grenze wo man "rauskommt" ist ja gleichzeitig die Grenze für den Höchstsatz...

Nehme alles zurück ;-))

Wieviele PKVs hast du dir durchgerechnet ?
Probiers mal mit der Concordia, HUK24 und Nürnberger Versicherung - die sind sehr günstig bei Top-Konditionen.
R+V ist auch nicht übel, hat aber für mich eine etwas suboptimale SB-Regelung.

Also meine Eltern (um die 40 Jahre alt) zahlen für sich und meine Schwester irgendwas um die 500 Euro.
Ich vermute mal du bist noch nicht so "alt" :-) und kommst daher deutlichst günstiger weg.
Ob du allerdings unter die 255 kommst wage ich zu bezweifeln...

Ich persönlich zahle nur für mich grad 103 Euro :-))
Bei der gesetzlichen wären das wohl irgendwas um die 700-800...wenns langt.

Gleich mal ne Frage:
Sagen wir ich heirate nicht, sondern lebe nur mit Freundin und Kindern zusammen - kann ich die Freundin dann geringfügig beschäftigen (bei meiner eigenen Firma) und deren KV übernimmt dann sie und die Kinder ??
Ich hoffe mal das geht nicht, weil sonst würd ich sagen die haben langsam ein Rad ab, in Berlin...

Cisco

Cisco
07.04.2003, 16:26
Original geschrieben von A6-Fahrer
Weil es eben viele Aspekte zu diesem Thema gibt habe ich diesen Thread begonnen.

Ich war auch etwas erstaunt, daß Turbofan für eine PKV von 2E+2K nur 640€ zahlen würde; ich hätte da auf ca. 900€ getippt.
Und wie Cisco's Eltern 2E+2K mit unter 410€ hinkommen ebenso.

Deinen Aspekt mit der Zweiklassenmedizin sehe ich ebenso und vor dem Hintergrund der Ankündigungen unserer Regierung wird sich dies sogar noch deutlich verstärken.

Gruß

2E+1K sinds mittlerweile und um die 500 Euro.

Wie gesagt, hab mich da vertan mit der Bemessungsgrenze und so.

Cisco

Niemals Servo
07.04.2003, 16:33
Nur nicht zu euphorisch werden.
Ob die Pkv auf Dauer geringere Preise mit den höheren Leistungen beibehalten können, steht auch noch auf einem anderen Blatt.

Cisco
07.04.2003, 16:35
Original geschrieben von Niemals Servo
Nur nicht zu euphorisch werden.
Ob die Pkv auf Dauer geringere Preise mit den höheren Leistungen beibehalten können, steht auch noch auf einem anderen Blatt.

Dazu hab ich mir vor kurzem einen buchdicken Bericht mit massig Informationen zu den PKVs schicken lassen - da steht auch drin wieviel sie "Überschuss" haben.
Die meisten waren da weit im grünen Bereich !

Cisco

A6-Fahrer
07.04.2003, 16:35
Original geschrieben von Cisco
2E+1K sinds mittlerweile und um die 500 Euro.
Welchen Betrag gibst Du an, nur den Arbeitnehmeranteil, oder der Gesamtbeitrag???

Gruß

A6-Fahrer
07.04.2003, 16:41
Original geschrieben von Niemals Servo
Nur nicht zu euphorisch werden.
Ob die Pkv auf Dauer geringere Preise mit den höheren Leistungen beibehalten können, steht auch noch auf einem anderen Blatt.
Richtig, aber die Voraussage für die Entwicklung der GKV ist ja auch nicht mehr so einfach seit den letzten Monaten.

Mein Schluß lautet somit: man kann mit der PKV und mit GKV auf die Nase fallen. Die PKV hat aber im Gegensatz zur GKV die Möglichkeit selbst regulativ einzugreifen.

Gruß

Cisco
07.04.2003, 16:41
Original geschrieben von A6-Fahrer
Welchen Betrag gibst Du an, nur den Arbeitnehmeranteil, oder der Gesamtbeitrag???

Gruß

Mein Vater ist selbstständig - das ist der Betrag für die PKV.

Cisco

A6-Fahrer
07.04.2003, 16:43
Original geschrieben von Cisco
Gleich mal ne Frage:
Sagen wir ich heirate nicht, sondern lebe nur mit Freundin und Kindern zusammen - kann ich die Freundin dann geringfügig beschäftigen (bei meiner eigenen Firma) und deren KV übernimmt dann sie und die Kinder ??
Ich hoffe mal das geht nicht, weil sonst würd ich sagen die haben langsam ein Rad ab, in Berlin...
Meines Wissen ist das so. War aber auch nie anders.

Gruß

Niemals Servo
07.04.2003, 16:43
Original geschrieben von Cisco
Dazu hab ich mir vor kurzem einen buchdicken Bericht mit massig Informationen zu den PKVs schicken lassen - da steht auch drin wieviel sie "Überschuss" haben.
Die meisten waren da weit im grünen Bereich !


Hoffentlich kamen die Infos von neutraler Seite und nicht vom einem Verband...
Ich behaupte auch nicht, dass dort massenhaft Pleiten vor der Tür stehen, nur wird auch der private Sektor von evtl. Kostensteigerungen nicht verschont. Zudem: Die Börse, du weißt schon... ;)

Cisco
07.04.2003, 16:43
Original geschrieben von A6-Fahrer
Richtig, aber die Voraussage für die Entwicklung der GKV ist ja auch nicht mehr so einfach seit den letzten Monaten.

Mein Schluß lautet somit: man kann mit der PKV und mit GKV auf die Nase fallen. Die PKV hat aber im Gegensatz zur GKV die Möglichkeit selbst regulativ einzugreifen.

Gruß

Jo, so isses...

Und würde der Gesetzgeber endlich was gegen die absolut hirnrissige Regelung machen, dass die Rückstellungen der PKVs für die Beitragsentlastung im Alter zur nächsten PKV nicht "mitgenommen" werden können, dann hätte man wenigst wirklich freie Wahl und muss nicht sein Leben lang bei einer einzigen bleiben, ohne beim Wechsel gleich etliches draufzuzahlen...

Cisco

Cisco
07.04.2003, 16:45
Original geschrieben von A6-Fahrer
Meines Wissen ist das so. War aber auch nie anders.

Gruß

Na super...soviel zum "besonderen Stand der Ehe"...

Das war doch die Sache wo letztens ne Klage vorm BVG abgewiesen wurde, oder ?

Cisco

Turbofan
07.04.2003, 16:46
Original geschrieben von Cisco
Dazu hab ich mir vor kurzem einen buchdicken Bericht mit massig Informationen zu den PKVs schicken lassen - da steht auch drin wieviel sie "Überschuss" haben.
Die meisten waren da weit im grünen Bereich !

Cisco

Der Überschuss bezieht sich i.d.R. auf das gesamte Unternehmen. Das Problem bei den PKVs ist die Tarifpolitik:
ist ein Tarif auf Dauer zu teuer geworden und lockt keine neuen Kunden mehr an, wird dieser "geschlossen", d.h. es werden keine neuen Kunden in diesen Tarif aufgenommen. Dafür wird ein neuer günstigerer Tarif eröffnet. Alle die im "alten" Tarif sind und gesund sind, können in den neuen wechseln. Die "kranken" Versicherten, die die Gesundheitsprüfung nicht mehr bestehen, müssen im alten teuren Tarif bleiben. Somit steigen die Kosten im alten Tarif noch stärken an, da die Rücklagen in diesem Tarif nicht mehr reichen, um die im durchschnitt älteren Versicherten zu versorgen. Und wenn man zu diesen "Kranken" gehört, hat man die Ar...karte gezogen.
Mit anderen Worten, man muss auch die PKV mit Vorsicht genießen. Was jetzt rosig aussieht, muss in 20 Jahren nicht mehr rosig aussehen.

Cisco
07.04.2003, 16:46
Original geschrieben von Niemals Servo
Hoffentlich kamen die Infos von neutraler Seite und nicht vom einem Verband...
Ich behaupte auch nicht, dass dort massenhaft Pleiten vor der Tür stehen, nur wird auch der private Sektor von evtl. Kostensteigerungen nicht verschont. Zudem: Die Börse, du weißt schon... ;)

Ich kann dir die Quelle heut Abend mal genauer nennen, hab das jetzt nicht im Kopf.

Jaja...die Börse... ;-)

Aber da ich langfristig steigende Kurse erwarte, bleib ich bei der PKV ;-)

Cisco

Cisco
07.04.2003, 16:48
Original geschrieben von Turbofan
Der Überschuss bezieht sich i.d.R. auf das gesamte Unternehmen. Das Problem bei den PKVs ist die Tarifpolitik:
ist ein Tarif auf Dauer zu teuer geworden und lockt keine neuen Kunden mehr an, wird dieser "geschlossen", d.h. es werden keine neuen Kunden in diesen Tarif aufgenommen. Dafür wird ein neuer günstigerer Tarif eröffnet. Alle die im "alten" Tarif sind und gesund sind, können in den neuen wechseln. Die "kranken" Versicherten, die die Gesundheitsprüfung nicht mehr bestehen, müssen im alten teuren Tarif bleiben. Somit steigen die Kosten im alten Tarif noch stärken an, da die Rücklagen in diesem Tarif nicht mehr reichen, um die im durchschnitt älteren Versicherten zu versorgen. Und wenn man zu diesen "Kranken" gehört, hat man die Ar...karte gezogen.
Mit anderen Worten, man muss auch die PKV mit Vorsicht genießen. Was jetzt rosig aussieht, muss in 20 Jahren nicht mehr rosig aussehen.

Das ist in diesem Bericht auch sehr schön beschrieben, dieses Manko.

Die Concordia z.B. ist eine der wenigen Krankenversicherer, die nur ein paar Tarife haben und diese entsprechend Pflegen !

Cisco

Braindead
07.04.2003, 17:16
Von den Rücklagen der PKV's halte ich nicht soviel.
Ich gehe lieber her und lege einen Teil der eingesparten Beiträge beiseite. Das reciht dann dicke für etwaige Beitragserhöhungen.


Wer hat das was von TopTarifen bei der Nürnberger Versicherung geschreiben??????
Alle PKV's haben Zuwächse. Ausser der NürnbergerVersicherung. Das hat schon Gründe!!!!

Tina
07.04.2003, 17:59
Original geschrieben von A6-Fahrer
Meines Wissen ist das so. War aber auch nie anders.

Gruß

Genau so ist es.

Jetzt sogar mit 400,00 €!:D

Leute, ich sags Euch.... ich war letztens zum Seminar, bei dem alle Neuigkeiten der Minijobs mitgeteilt wurden....ich glaube, ich wechsle meinen Job...:rolleyes:

Für die Staffelberechnung ( 401,00 - 800,00 € )wurde eigens eine Formel geschaffen, bei der ich mich frage, wer hat die Zeit, sich so einen Schwachsinn auszudenken?:confused:

Tina

joegolf
08.04.2003, 09:01
Original geschrieben von Tina


Für die Staffelberechnung ( 401,00 - 800,00 € )wurde eigens eine Formel geschaffen, bei der ich mich frage, wer hat die Zeit, sich so einen Schwachsinn auszudenken?:confused:

Tina

Wer die Zeit dazu hat, wäre mir noch egal. Mich wundert, wer für sowas noch Geld bekommt....

Ich bin gespannt, was die Rürup-Komission "entwickelt" hat um die Sozialausgaben zu senken.
Wahrscheinlich wird Frau Schmidt, um die Krankenkassenbeiträge von 15 auf 13% senken zu können, die fehlenden 2% einfach in eine neue Versicherung packen. Wir zahlen fleißig weiter und Ulla Schmidt hat ihr Ziel "erreicht"....