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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : POWERDISC Bremsscheiben - Umrüstung


MG1
07.04.2003, 09:14
Hallo,
möchte meinen Golf Sport Edition (105PS) auf die sogenannten PowerDisc Bremsscheiben von Continental-Teves (ATE) umstellen.
Kann mir jemand Erfahrungswerte, Tips etc. geben ?
Können die Teile auch über VW besorgt / verbaut werden ?
Den Test aus der GF habe ich vorliegen.

Danke:)

Gruß
MG1

A6-Fahrer
07.04.2003, 10:11
Original geschrieben von MG1
Kann mir jemand Erfahrungswerte, Tips etc. geben ?
Den Test aus der GF habe ich vorliegen.
Wir haben die Powerdisks seit ca. 3 Monaten in unserem Golf IV TDI drin. Was in dem GF Test steht kann ich im Großen und Ganzen bestätigen. Sie haben wie die Serienbremse auch eine gute Bremswirkung, sprechen aber eben auch bei Nässe sofort an. Einzig das Bremsengeräusch kann beim Abbremsen aus mittleren Geschwindigkeiten (140km/h auf 60km/h z.B. bei einer AB-Ausfahrt) etwas lauter sein. Hat aber nichts mit Bremsenrubbeln zu tun. Ich würde sie wieder nehmen.

Original geschrieben von MG1
Können die Teile auch über VW besorgt / verbaut werden ?
Frag bei Deiner Werkstatt doch einfach mal nach. Wir haben sie in einer Freien einbauen lassen, da der vom Stundensatz günstiger war.

Gruß

Ludger Rosen
07.04.2003, 10:31
Habe ebenfalls auf einem Fahrezug vorn nachgerüstet:

beste Werte und besseres Bremsgefühl als vorher.

Bei einer freien Werkstatt mit Prozenten einbauen lassen.

Bei Eigenbeschaffung mal bei www.duw.de kucken

die haben mitunter 20% drauf :D

Roger
08.04.2003, 10:48
Hi,

ich habe mal einen Test zu verschiedenen Bremsenumbauten am Golf IV GTI gelesen. Dabei waren auch Komplettumbauten mit anderen Sätteln usw.. Ergänzend wurde auch die Powerdisc getestet. Ich weiß nur nicht mehr, wo das war. War das der angesprochene GF-Test ?

Zusammenfassend konnte man jedenfalls danach sagen, dass die Powerdisc real eigentlich nur etwas bei feuchter Straße brachte. Ansonsten kaum besser als Serie. Ich würde den Mehrpreis dafür nicht ausgeben, wenn ich mir dafür einen Geräuschnachteil einhandele.

Wenn schon, dann eher Umrüstung auf größere Originalscheiben. Nur damit steigt die Bremsleistung bei allen Betriebszuständen in nachweisbarer Größenordnung. Aber bei Deinem 1.6 dürfte die FS-III-Bremse mit 280er Scheiben verbaut sein, für Aufrüstung bräuchtest Du erst mal die Sättel der FN-3. Das wird dann zusammen recht teuer. Oder Du fragst mal konkret beim Teileguru an (www.teileguru.de).

Wenn die FN-3 mit 288er Scheiben schon ab Werk dran ist, kann man mit anderem Bremssattelhalter relativ leicht die 312er Scheiben vom V6/TT nachrüsten. Die FN-3 ist erkennbar an der äußeren Drahtfeder. Das überlege ich mir selber schon für den ersten Scheibenwechsel, wenn er irgendwann mal ansteht.

Ludger Rosen
08.04.2003, 10:59
Es geht ja uU auch darum, dass den PoDi eine bessere "Steifigkeit" bei well-anfälligen Fahrzeugen nachgesagt wird. (zB mit AG)
Der Mehrpreis ist für mich nicht nachvollziehbar, das sind bei mir kein 5€ pro Scheibe, bei Nachrüstpreisen "freier Autozubehörladen" gewesen.

Und Ziel der Umrüstung war auch bisher nicht, einen kürzeren Bremsweg "absolut" zu erzielen.

Es sei stets dazu gesagt: bei den PO Di kann man die "normalen " Beläge benutzen. Also auch hier keine Mehrkosten!

A6-Fahrer
08.04.2003, 12:30
Original geschrieben von Roger
Zusammenfassend konnte man jedenfalls danach sagen, dass die Powerdisc real eigentlich nur etwas bei feuchter Straße brachte. Ansonsten kaum besser als Serie. Ich würde den Mehrpreis dafür nicht ausgeben, wenn ich mir dafür einen Geräuschnachteil einhandele.
Aber genau da liegt ja der einzige Nachteil der Serienscheiben, daß sie bei Nässe schlechter sind. Die Powerdisks waren bei uns sogar deutlich günstiger, als VW-Originalscheiben, wobei es auch eine "normale" Scheibe von ATE gegeben hätte, die dann ca. 6€ günstiger gewesen wäre. Das ist mir das bessere Naßbremsen jedoch wert.

Meiner Meinung nach bringt beim 105PS Golf der Umbau auf größere Bremsscheiben außer immensen Kosten praktisch nichts, denn er ist weder so schwer, noch so schnell, daß das dann einen wirklich relevanten Vorteil bringt. Bei dem Fahrzeug passt die Bremsendimensionierung seitens VW besser, als bei so manch anderem Auto.

Gruß

Roger
08.04.2003, 12:53
@A6-Fahrer:

Das Nassbremsen stellt bei meinem Golf keinerlei Problem dar, dafür jedoch das extrem schnelle Nachlassen schon bei einer recht sanften Bremsung aus z.B. 100 km/h im LEICHTEN, kaum wahrnehmbaren Gefälle. Am Ende darf ich dann schon deutlich fester aufs Pedal treten. Vielleicht liegt es auch an der im Diesel anders arbeitenden Unterdruckversorgung, auf jeden Fall habe ich auch nach erfolgtem ausführlichem Werkstattcheck ein ungutes Gefühl damit.

Ich habe die FN-3-Bremse mit 288x25er Scheiben. Mein IIIer Golf GTI Mod. '97 mit der gleichen Anlage war seinerzeit ungleich standfester, selbst wenn man den Gewichtsunterschied 1.110 zu 1.301 kg berücksichtigt. Außerdem hat da die Handbremse noch ordentlich gezogen, was man beim Golf IV nicht gerade behaupten kann :( . Da müsste eigentlich eine Hebelverlängerung beiliegen ...

Aus Berichten in div. Foren weiß ich zwar, dass auch die 312er Scheiben ihre Grenzen haben, doch würde ich mich mit diesen auf der AB deutlich wohler fühlen, obwohl ich meine Bremsen eigentlich immer sehr schone. Schade, dass die 334er Scheiben vom R32 nicht mehr mit meinen 16"-Winterrädern zusammen
passen würden :D :D :D .

Immense Kosten würden bei mir nicht anfallen. Neben den Scheiben und Belägen zumindest für die 312er nur die anderen Sattelhalter und ein paar Kleinteile/Schrauben. Sind aber zusammen beim Freundlichen dann auch an die 500 Euro. Ich habe mir jetzt die Differenz zu den kleineren Belägen/Scheiben nicht ausgerechnet, aber sooo viel wird da nicht überbleiben. Das Ganze käme für mich aber auch nur bei einem Scheibenwechsel in Frage. Bei der FS-III vom 1.6er, wie berichtet, nur mit günstig von Versuchsträgern erworbenen Sätteln, sonst wird es sowieso unbezahlbar.

Wenn jemand Nassbremsprobleme hat, würde ich die Umrüstung auf Powerdisc aber auch empfehlen. Ich hatte einen Mehrpreis von 20% in Erinnerung, wenn das so günstig wie berichtet ist, dann sind sie eher eine Überlegung wert. Zumal man auch gleich eine Verschleißanzeige hat ;-) . Nur das mit dem Geräusch stört mich immer noch ...

A6-Fahrer
08.04.2003, 13:13
Das Nassbremsen ist bei unserem Golf IV jetzt auch nicht das Problem gewesen, aber man merkt trotzdem einen kleinen Unterschied.

Ich bin zwar nur ein paar Mal einen 100PS Benziner Golf IV gefahren hatte da aber nie Probleme mit der Standfestigkeit der Bremsen.

Die 312'er sind aber eben auch in sehr viel schnelleren und vor allem auch schwereren Fahrzeugen verbaut und genau da langen sie eben oft nicht mehr. Auch wir haben ja Probleme mit den 312'ern auf unserem A6.

Wie du schon sagst, wenn man einen Umbau auf größere Scheiben rechnet, dann bleiben eben immer noch einige Differenzen (+ Arbeitszeit für den Mehrumbau) zu einem normalen Scheibentausch bestehen, die sich dann locker auf 200€ und mehr belaufen können. Dahingegen kosten eben die Powerdisks zusammen weniger als 12€ mehr.

Die Geräusche sind nicht so wild, wie oft geschrieben wird. Sie sind zum einen nicht immer vorhanden, sondern nur in ganz bestimmten Situationen und dann ist es eher so, wie ein leichter Netzbrumm bei Batterieradios, die mit einem Netzgerät betrieben werden.

Gruß

ffuchser2
10.04.2003, 19:35
Hab ich damals bei meinem G3 gemacht (auf die 280 vom G60) das hat was gebracht!!!

Beim V6 sind die Scheiben zwar groß genug (312mm) ab ein einkolben Sattel ist doch billiger Sch..

Jedenfalls hatte ich schon mehrmals fading .

Ich würde immer zuerst (gibt keinen Hersteller mit TÜV) auf 4 oder 6 Kolben Bremssättel umbauen. Bei B&B gibts 4 Kolben mit 322 Scheiben.

Na ja vieleicht sind ja nur meine Ansprüche zu hoch???

A6-Fahrer
10.04.2003, 20:43
Original geschrieben von ffuchser2
Ich würde immer zuerst (gibt keinen Hersteller mit TÜV) auf 4 oder 6 Kolben Bremssättel umbauen. Bei B&B gibts 4 Kolben mit 322 Scheiben.
Ja klar für 3000€ plus Kosten für die Umrüstung auf 17" Felgen mit dazugehörigen Reifen.

Man kann's auch übertreiben...

Gruß

ffuchser2
10.04.2003, 22:56
Nur warum bauen die Ing. da son billiges Zeug rein? ich fahre ja keine Rennen ab von 200 auf 0 muß man doch mal bremsen können, ohne das die Bremse platt ist ? oder?

A6-Fahrer
10.04.2003, 23:19
Original geschrieben von ffuchser2
Nur warum bauen die Ing. da son billiges Zeug rein? ich fahre ja keine Rennen ab von 200 auf 0 muß man doch mal bremsen können, ohne das die Bremse platt ist ? oder?
Da kann ich Dir nur uneingeschränkt zustimmen!!! :( :mad:

Gruß

Niemals Servo
11.04.2003, 06:50
Original geschrieben von ffuchser2
Nur warum bauen die Ing. da son billiges Zeug rein? ich fahre ja keine Rennen ab von 200 auf 0 muß man doch mal bremsen können, ohne das die Bremse platt ist ? oder?

Das kann man auch mit einem kleineren Golf , wenn er denn 200 erreicht, wo ist das Problem?

Roger
11.04.2003, 10:28
Mit meinem geht das nicht, der machte schon mal aus 140 km/h auf der AB (Stauende) dicke Backen !

Der Neuwagen wäre nach 3 Wochen fast schon platt gewesen, wenn ich nicht wahnsinniges Glück gehabt hätte. Irgendwie stand der Golf IV V6 vor mir wesentlich früher... Dabei hat er gar nicht sooo stark gebremst, eher mittelprächtig aber anhaltend. Ich habe nicht mal mehr das ABS ans Regeln bekommen, so gering war die Verzögerung !

A6-Fahrer
11.04.2003, 10:37
Original geschrieben von Roger
Mit meinem geht das nicht, der machte schon mal aus 140 km/h auf der AB (Stauende) dicke Backen !

Der Neuwagen wäre nach 3 Wochen fast schon platt gewesen, ...

Ich habe nicht mal mehr das ABS ans Regeln bekommen, so gering war die Verzögerung !
Da lag aber doch ein Defekt vor, oder?
Vielleicht waren ja die Bremsen noch nicht bzw. nicht richtig eingefahren.

Macht er das jetzt immer noch?

Gruß

gwg
11.04.2003, 10:40
Original geschrieben von Roger
Mit meinem geht das nicht, der machte schon mal aus 140 km/h auf der AB (Stauende) dicke Backen !

Der Neuwagen wäre nach 3 Wochen fast schon platt gewesen, wenn ich nicht wahnsinniges Glück gehabt hätte. Irgendwie stand der Golf IV V6 vor mir wesentlich früher... Dabei hat er gar nicht sooo stark gebremst, eher mittelprächtig aber anhaltend. Ich habe nicht mal mehr das ABS ans Regeln bekommen, so gering war die Verzögerung !

Hallo,
ist das noch immer so? Bzw. was war die Ursache?
MfG
Günther

Roger
11.04.2003, 11:08
@A6-Fahrer, gwg:

So krass nicht mehr. Zum fraglichen Zeitpunkt hatte das Auto 1.400 km gelaufen und ich muss dazu sagen, dass ich eher ein gemütlicher Bremser bin. Man will die Alus ja nicht dauernd putzen und die Energievernichtung Diesel -> Wärme ist mir auch zutiefst zuwider. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich nach dem Motto fahre "Wer bremst, verliert" :D !

Ich gehe heute auch davon aus, dass die Anlage noch nicht völlig eingefahren war. Die Werkstatt hat sie gecheckt und auf dem Prüfstand offensichtlich hart rangenommen. Danach hat sie erstmal 500 km gequietscht und die Felgen waren schwarz. Mir wurde mitgeteilt, dass nichts gefunden wurde. Angeblich wurden sogar alle Sättel demontiert und auf Freigängigkeit geprüft, weil ich auch eine extreme einseitige Wirkung kurz vor dem Stillstand bemängelt hatte. Alles o.k. laut Werkstatt. Ob tatsächlich etwas getauscht wurde, werde ich wohl nie erfahren.

Danach war die Bremswirkung gleichmäßiger und vor allem beidseitig. Geblieben ist aber bis heute die sehr hohe Empfindlichkeit bei kontinuierlichem Abbremsen aus mittleren Geschwindigkeiten. Und zwar in einer Form, wie sie selbst unser alter Polo 86C mit 33 kW von '92 mit Mickerscheibchen vorne und Trommeln hinten bis heute noch nie an den Tag legte.

Um jetzt alle Zweifel auszuräumen: Ich fahre jetzt seit fast 20 Jahren und bin mir bewusst, dass man intervallmäßig bremsen sollte, um die Bremsen gerade bergab nicht zu überhitzen. Aber aus 100 km/h gemütlich auf der Landstraße mit leerem Auto und bei kaum wahrnehmbarem Gefälle gemütlich auf eine Ampel hin abbremsen muss doch eine moderne Bremse abkönnen, oder dass man dafür die Radlerwaden immer stärker anspannen muss, oder ? Wenn ich mir da einen Alpenpass mit beladenem Auto vorstelle, rollen sich mir schon die Nackenhaare :( . Oder liegt das doch prinzipiell am Diesel (wg. Unterdruckpumpe) ?

Die absolute Bremswirkung ist jedoch in Ordnung, wie ich vor kurzem mit Einsatz des Bremsassistenten aus 20 km/h feststellen musste. So lange das Bremsen nicht zu lange dauert, ist die Wirkung wirklich o.k. ...

Ich muss halt immer wieder wehmütig an meinen IIIer GTI mit der gleichen 288er Anlage vorne zurückdenken, da war das ABS auch bei Tacho 200 problemlos ins Regeln zu bekommen und die Bremse ließ in 6 Jahren und rund 100.000 km einfach NIE nach, egal welcher Fahrzustand. Auch die (bergab sehr zügig gefahrene) Großglockner-Hochalpenstraße konnte die nicht im mindesten beeindrucken. Dafür waren am Ende noch locker 50% auf den ersten (!) Belägen drauf. So stelle ich mir eine Bremse vor, da kam ich nie auf den Gedanken einer Umrüstung, weil sie einfach keinerlei Wünsche offen ließ. Selbst die Handbremse war deutlich besser als am Golf IV :( ...

Hans
11.04.2003, 11:18
Naja Handbremse mit Scheibenbremse - nicht wirklich toll.
Aber die nachlassende Bremswirkung bei Deinem Golf muss schon einen Grund haben. Wurde evtl. der Hauptbremszylinder o. ä. schon geprüft?

Roger
11.04.2003, 11:43
@Hans:

Ja, wurde auch geprüft. Das Pedal bleibt auch hart, es tritt also kein Nachgeben auf.
Ich schätze mal, dass es schlicht und ergreifend an den Belägen liegt. Es gab sogar mal eine Charge früher Golf IV, bei denen die Werkstatt die Beläge deswegen auf Kulanz getauscht hat. Aber meine diesbezügliche Anfrage für mein Mod. 2003 wurde verneint.

Die Handbremse wirkte beim Golf III auch auf die Scheibenbremse - aber ungleich effektiver.

Hans
11.04.2003, 11:54
Original geschrieben von Roger
@Hans:

Ja, wurde auch geprüft. Das Pedal bleibt auch hart, es tritt also kein Nachgeben auf.
Ich schätze mal, dass es schlicht und ergreifend an den Belägen liegt. Es gab sogar mal eine Charge früher Golf IV, bei denen die Werkstatt die Beläge deswegen auf Kulanz getauscht hat. Aber meine diesbezügliche Anfrage für mein Mod. 2003 wurde verneint.

Die Handbremse wirkte beim Golf III auch auf die Scheibenbremse - aber ungleich effektiver.
Was ich mal gehört habe war, dass z. B. manche Bremsbeläge geringe Reibwerte haben, bzw. manche mit den (Original-)-Scheiben nicht zusammen passen. Kann es sein, dass bei Dir irgendwo zubehörteile drin sind? Wobei ich mit den Zubehörbremsen bessere Erfahrungen gemacht habe als mit den Origianlen (hier: ATE-in Erstausrüsterqualtität).

Roger
11.04.2003, 12:10
@Hans:

ich hoffe nicht.

Ich habe das Auto so in der Autostadt abgeholt und es bis zur Überprüfung nach der fehlgeschlagenen Bremsung nicht aus der Hand gegeben ...
Das war ja schon bei Tachostand 1.400 km !

A6-Fahrer
11.04.2003, 13:15
@Roger:

Also Deine Beschreibung (langes kontinuierliches sanftes Abbremsen) hört sich an, als ob der Bremskraftverstärker in dieser "langen" Zeit in seiner Unterstützung nachlassen würde und hauptsächlich Du mit Deinem Bein die Bremskraft aufbringst.

Nicht passende Beläge könnten einen Beitrag zusätzlich dazu leisten.

Ich hatte lange Zeit Problemen mit Bremsenrubbeln bei unserem A6. Nachdem dann ein Aufrüstsatz mit neuen Bremsscheiben und -klötzen verbaut wurde muß ich auch nicht mehr soviel Kraft zum Bremsen selbst aufbringen. Das ist für mich jedenfalls ein Indiz, daß die Kombination Austauschscheibe mit -klötzen (natürlich von der Audi Werkstatt) nicht identisch mit der Original Werkskombination ist.

Ist der Bremskraftverstärker eigentlich schon mal gecheckt worden?

Gruß

Roger
11.04.2003, 13:44
@A6-Fahrer:

Angeblich wurde auch der BKV gecheckt.

Ich habe mich mittlerweile fast schon damit arrangiert. Ich mache eben nur noch Intervall-Vollbremsungen. Wenn das nicht reicht, hänge ich noch meinen Fuß zur Fahrertür raus :D :D :D !

ffuchser2
11.04.2003, 17:21
Nur früher fuhren die Leute nicht so schnell und die Autos waren leichter.

Mein 3er Golf mit Umbau G60 Bremse, habe ich auch die Großglockner rauf und runter geprügelt. Die Bremswirkung wurde immer besser!

Mit den Serien Bremsen, War schon berghoch totales Fading, da kam dann danach beißender schwarzer Qualm aus den Radkästen.

Was nützt der Bremskraftverstärker wenn die Scheiben glühen??

Beim V6 ist die Bremse sicher standfester als bei den kleineren scheiben. taugt aber eben nix. Was soll das denn immer größere Scheiben (damit werden immer größere Felgen benötigt, was den Verbraucher was kostet) nur ein vernünftiger Bremssattel (4 oder 6 Kolben Festsattel) würde es auch auf ner 288 Scheibe bringen.

War gerade auf der AMI, da staunte ich nicht schlecht, R32 S4 alles Miese Bremssysteme. Nur RS& hatte 4 Kolbensättel und nun ratet mal SEAT (waren aber wohl die Prototypen der neuen Sportserie mit 180PS (im gegensatz zu VW Skoda hinten nicht innenbelüftet) und der 210 PS hatten 4 Kolben sättel. Wenn das in serie geht, kommen die an meinen V6.


Also bremsen ist so eine Sache