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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Massenweise gefälschte Tachometer


pergamoni
18.08.2003, 07:53
Bei Gebrauchtwagen ist jeder dritte Tachometer manipuliert, schätzt der KfZ-Prüfkonzern Dekra. Bislang jedoch ist diese Fälschung kein Straftatbestand. CSU-Verkehrsexperte Eduard Oswald fordert eine Gesetzesänderung.

DPA

Tatort Tachometer: Fälschungen an der Tagesordnung

Hamburg - Bei Millionen Autos in Deutschland sind die Kilometerstände gefälscht. Der Kfz-Prüfkonzern Dekra schätzt nach einem Bericht der "Bild am Sonntag", dass jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland manipuliert wurde. Besonders in Ostdeutschland boome das Geschäft. Dort sollen an zwei Dritteln aller Gebrauchtwagen Kilometer gelöscht worden sein.

Bislang müsse die Polizei meist machtlos zusehen, da es legal sei, einen Autotachometer zu manipulieren. Nur wer ein Auto verkaufe, ohne den Käufer auf den manipulierten Tacho hinzuweisen, mache sich strafbar. Entdeckt werde dabei aber kaum jemand. "Egal, wie aufwendig und verzwickt die Elektronik ist: Die Fälscher knacken jedes System", sagte der ADAC-Technikexperte Helmut Schmaler dem Blatt.

Vor diesem Hintergrund forderte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Eduard Oswald, ein Einschreiten des Gesetzgebers. Bereits "die Vorbereitungshandlungen für Tachomanipulation" müssten zu einem Straftatbestand werden, verlangte der CSU-Politiker. Wer seine Dienste bei "Tachoproblemen" anbiete, solle künftig belangt werden können. Auch der Geschäftsführer des Bundesverbandes freier Kfz-Händler, Ansgar Klein, betonte: "Tachometer bedürfen einer rechtlichen Neustellung." Würden sie per Gesetz zur Urkunde erklärt, wäre die Manipulation strafbar.
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© SPIEGEL ONLINE 2003

golf4
18.08.2003, 07:59
wer von gewissen Autohändlern ein 8 Jahre altes Auto , aus fünfter Hand mit 36000 km kauft, der ist doch selbst schuld.

R32
18.08.2003, 08:20
Original geschrieben von pergamoni
Bei Gebrauchtwagen ist jeder dritte Tachometer manipuliert, schätzt der KfZ-Prüfkonzern Dekra. Bislang jedoch ist diese Fälschung kein Straftatbestand. CSU-Verkehrsexperte Eduard Oswald fordert eine Gesetzesänderung.

DPA

Tatort Tachometer: Fälschungen an der Tagesordnung

Hamburg - Bei Millionen Autos in Deutschland sind die Kilometerstände gefälscht. Der Kfz-Prüfkonzern Dekra schätzt nach einem Bericht der "Bild am Sonntag", dass jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland manipuliert wurde. Besonders in Ostdeutschland boome das Geschäft. Dort sollen an zwei Dritteln aller Gebrauchtwagen Kilometer gelöscht worden sein.

Bislang müsse die Polizei meist machtlos zusehen, da es legal sei, einen Autotachometer zu manipulieren. Nur wer ein Auto verkaufe, ohne den Käufer auf den manipulierten Tacho hinzuweisen, mache sich strafbar. Entdeckt werde dabei aber kaum jemand. "Egal, wie aufwendig und verzwickt die Elektronik ist: Die Fälscher knacken jedes System", sagte der ADAC-Technikexperte Helmut Schmaler dem Blatt.

Vor diesem Hintergrund forderte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Eduard Oswald, ein Einschreiten des Gesetzgebers. Bereits "die Vorbereitungshandlungen für Tachomanipulation" müssten zu einem Straftatbestand werden, verlangte der CSU-Politiker. Wer seine Dienste bei "Tachoproblemen" anbiete, solle künftig belangt werden können. Auch der Geschäftsführer des Bundesverbandes freier Kfz-Händler, Ansgar Klein, betonte: "Tachometer bedürfen einer rechtlichen Neustellung." Würden sie per Gesetz zur Urkunde erklärt, wäre die Manipulation strafbar.
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© SPIEGEL ONLINE 2003


Ich war auch schockiert, als ich diesen Artikel heute morgen in der Zeitung las....
Nur wie will man das als Laie merken, wenns nicht zu offensichtilich ist.....
Und selbst Profis dürften Probleme haben zu erkennen ob, z.B. ein 2000 G4 TDI nun 55TK oder 90TK gelaufen ist....

Deshalb wäre es wirklich an der Zeit , dass der Gesetzgeber handelt ......

Gruss
Axel

pergamoni
18.08.2003, 09:40
Original geschrieben von golf4
wer von gewissen Autohändlern ein 8 Jahre altes Auto , aus fünfter Hand mit 36000 km kauft, der ist doch selbst schuld.

Hallo!

da gebe ich dir völlig recht - nur von diesen IQ-Granaten muss ja nicht immer die Rede sein. Der überwiegende Teil kauft sein Auto ja nicht bei diversen Hinterhof-Händlern, sondern bspw. als Privatkauf über das Internet etc.

Und wenn man sieht, wie einfach diese Art der Steigerung des Autowerts ist, ohne dass der Verursacher gesetzlich belangt werden kann, dann ist es allemal Zeit zu handeln.

GM

scubafat
18.08.2003, 13:05
bei mir um die ecke ist ein bmw händler bei dem komischerweise alle gebrauchten etwa 99000 km auf dem tacho haben. teiweise wird das sogar mit den ehemaligen besitzern abgesprochen falls man sich dort erkundigen will.

Niemals Servo
18.08.2003, 13:34
Original geschrieben von scubafat
bei mir um die ecke ist ein bmw händler bei dem komischerweise alle gebrauchten etwa 99000 km auf dem tacho haben. teiweise wird das sogar mit den ehemaligen besitzern abgesprochen falls man sich dort erkundigen will.

Na klar, die sind schließlich froh, dass ihnen jemand das Auto abgenommen hat und sie nicht selber das Billigchiptuningteil ausbauen mussten. :cool:

scubafat
18.08.2003, 13:42
als meine freundin und ich uns nach einem winterauto umgesehen haben, es sollte ein gebrauchter sein, hatten wir bei vielen fahrzeugen die vermutung das am tacho gedreht wurde. mein freundin war letztendlich so verunsichert und hatte ständig das gefühl betrogen zu werden, dass wir einen neuen a3 2.0 tdi bestellt haben. da kann diesbezüglich jedenfalls nichts schief gehen.

golf4
18.08.2003, 14:13
Hab da mal gerade auf ein Inserat "Tachoservice" angerufen, unverbindlich Termin für Mittwoch ausgemacht, soll spätestens bis Dienstag Termin bestätigen per SMS. Treffpunkt ein Parkplatz von McDonald. Kurz Fahrzeug und BJ. durchgegeben, alles kein Problem , kostet 60 Euro.

scubafat
18.08.2003, 14:21
ist nicht einmal teuer wenn man mal den mehrpreis beim verkauf des fahrzeugs sieht!

MikeB70
19.08.2003, 18:31
Original geschrieben von golf4
wer von gewissen Autohändlern ein 8 Jahre altes Auto , aus fünfter Hand mit 36000 km kauft, der ist doch selbst schuld.

Der Meinung bin ich zwar auch. Aber das ist noch lange kein Grund, solche Käufer straffrei betrügen zu dürfen.

Mir ist sowieso schleierhaft, dass Tachomanipulation nach wie vor erlaubt ist. Der Gesetzgeber hat bisher doch hoffentlich nicht ernsthaft geglaubt, dass jemand für sowas Geld ausgibt, nur weil 150.000 schöner aussehen als 250.000. :confused:

In dem Zusammenhang mal 'ne andere Frage: An meinem 35i ist bei ca. 166.000 km das Kombiinstrument gewechselt worden und als ich ihn aus der Werkstatt geholt habe, stand das neue auf 0 km. Da ich meinen echten Stand gerne wieder gehabt hätte, kurze Nachfrage beim Freundlichen. Antwort: "Geht bei dem nicht. Wir können's aber im Scheckheft bescheinigen"
Wieso kann der Freundliche das nicht, wenn es angeblich so einfach ist? Kann es vielleicht sein, dass er es einfach nicht darf, obwohl er doch wusste, dass ich nur den Stand des zuvor ausgebauten Tachos haben wollte?

Mike

scubafat
19.08.2003, 20:02
ich hatte mal einen peugeot 306 bei dem das kombiinstrument mehrmals getauscht werden mußte. und es stand immer wieder auf null. da ich die gurke eh verkaufen wollte, kam mir das ganz recht und ich konnte beim verkauf an einen vw händler wenigstens noch einigermaßen den totalverlust bei dem peugeot vermeiden.:D

golf4
20.08.2003, 07:35
Ich bin jetzt neugierig geworden. Heute ist es soweit , Bericht folgt.

scubafat
20.08.2003, 07:45
na da bin ich ja richtig gespannt!

Jack
20.08.2003, 20:51
Original geschrieben von golf4
Ich bin jetzt neugierig geworden. Heute ist es soweit , Bericht folgt.
Und...hast jetzt weniger auf dem Tacho stehen? :D :D :D


Bye

golf4
21.08.2003, 07:15
so eine Sache dauert ca. 3-5 Minuten, irgend ein Diagnosegerät anschliessen , drauf ein bisschen rumtippen, irgend eine Sicherung raus-rein , (wahrscheinlich Hauptsicherung ) fertig.

So hab ichs zumindest beobachtet. Der Typ hat auf dem Parkplatz drei Autos abgefertigt, ich hab dann doch lieber kurzfristig abgesagt.

MK155
21.08.2003, 13:48
Original geschrieben von golf4
Hab da mal gerade auf ein Inserat "Tachoservice" angerufen, unverbindlich Termin für Mittwoch ausgemacht, soll spätestens bis Dienstag Termin bestätigen per SMS. Treffpunkt ein Parkplatz von McDonald. Kurz Fahrzeug und BJ. durchgegeben, alles kein Problem , kostet 60 Euro.
Danke für den Tipp ... ;) ;) :o

... ach ja übrigens, der Golf TDI, den ich verkaufe, hat dann ab morgen nur noch 8000 km ... natürlich nur auf Langstrecke gefahren ...:p :p :p

ffuchser2
23.08.2003, 19:47
Bekannter hatte A3 letztes Jahr, fuhr dann zuviel (Ballonfinanz.)
Und gab den Wagen zurück an seinen VW Händler .
Kmstand 23000, Als Gebrauchter auf dem Hof war der dann bei 11000 km der TDI a3 130 PS. Farbe schwarz.

Na ja es gibt dort nur einen Händler deshalb kann ich auch nicht schreiben das das in Bad Brückenau war.
:p :D

MK155
25.08.2003, 05:21
Original geschrieben von ffuchser2
Bekannter hatte A3 letztes Jahr, fuhr dann zuviel (Ballonfinanz.)
Und gab den Wagen zurück an seinen VW Händler .
Kmstand 23000, Als Gebrauchter auf dem Hof war der dann bei 11000 km der TDI a3 130 PS. Farbe schwarz.

Na ja es gibt dort nur einen Händler deshalb kann ich auch nicht schreiben das das in Bad Brückenau war.
:p :D
Das ist ja echt fair von Dir, dass Du Bad Brückenau nicht erwähnt hast :D :D :D ...

Walter4
25.08.2003, 10:17
Die letzte AutoBild berichtet von einem Clio, der -bei einem Mercedes-Stützpunkt (!) gekauft- einen Motorschaden hatte. Es stellte sich heraus, daß der Motor nicht 87 620 TKm wie angezeigt, sondern 206 TKm auf dem Buckel hatte. Nun will der Mercedes-Verkäufer ihn wegen Geschäftsschädigung verklagen...:rolleyes:
Und was lernen wir daraus: Betrug lauert selbst bei "seriösen" Marken, denn die haben wohl auch kleine Gauner in ihren Reihen...
MfG Walter

MK155
25.08.2003, 11:21
Original geschrieben von Walter4
Die letzte AutoBild berichtet von einem Clio, der -bei einem Mercedes-Stützpunkt (!) gekauft- einen Motorschaden hatte. Es stellte sich heraus, daß der Motor nicht 87 620 TKm wie angezeigt, sondern 206 TKm auf dem Buckel hatte. Nun will der Mercedes-Verkäufer ihn wegen Geschäftsschädigung verklagen...:rolleyes:
Und was lernen wir daraus: Betrug lauert selbst bei "seriösen" Marken, denn die haben wohl auch kleine Gauner in ihren Reihen...
MfG Walter

Und was lernen wir noch daraus?
Das Geld für ein Neufahrzeug ist manchmal gar nicht so schlecht angelegt. Der vermeintlich ersparte Wertverlust ist schnell aufgebraucht wenn einem ein Fahrzeug mit getürktem km-Stand untergejubelt wurde und sich das ganze erst viel Später herausstellt.

A6-Fahrer
25.08.2003, 12:10
Original geschrieben von MK155
Und was lernen wir noch daraus?
Das Geld für ein Neufahrzeug ist manchmal gar nicht so schlecht angelegt.
Genau das hat mich auch dazu bewogen ein Neufahrzeug zu kaufen.

Wobei zwischen 80tkm und 200tkm sollte man schon einen unterschied am Auto selbst erkennen können. Zwischen 15tkm und 35tkm ist das schon schwieriger.

MK155
25.08.2003, 12:21
Original geschrieben von A6-Fahrer
Genau das hat mich auch dazu bewogen ein Neufahrzeug zu kaufen.

Wobei zwischen 80tkm und 200tkm sollte man schon einen unterschied am Auto selbst erkennen können. Zwischen 15tkm und 35tkm ist das schon schwieriger.

Kommt immer drauf an, welche spezifische Fahrleistung das Fahrzeug hat. 200tkm sind heutzutage in drei Jahren kein Thema mehr. Da siehst Du zu einem gleichen Auto mit 100tkm weniger im gleichen Zeitraum kaum einen Unterschied. :(

A6-Fahrer
25.08.2003, 13:03
Original geschrieben von MK155
Kommt immer drauf an, welche spezifische Fahrleistung das Fahrzeug hat. 200tkm sind heutzutage in drei Jahren kein Thema mehr. Da siehst Du zu einem gleichen Auto mit 100tkm weniger im gleichen Zeitraum kaum einen Unterschied. :(
Naja, bei 100tkm Unterschied, das entspricht ja irgendwas zwischen 1000 und 1800 Stunden sollten die Sitze, das Lenkrad, die Pedalerie oder der Schalthebel doch etwas angegrabbelt aussehen; aber es stimmt schon es wird immer schwerer hier verlässliche Anzeichen zu finden.

MikeB70
25.08.2003, 16:42
Original geschrieben von A6-Fahrer
Naja, bei 100tkm Unterschied, das entspricht ja irgendwas zwischen 1000 und 1800 Stunden sollten die Sitze, das Lenkrad, die Pedalerie oder der Schalthebel doch etwas angegrabbelt aussehen; aber es stimmt schon es wird immer schwerer hier verlässliche Anzeichen zu finden.

Sorry, wenn ich da etwas widerspreche. Aber ich behaupte, ich hätte meinen alten 35i auch mit 100tkm weniger verkaufen können. Der Kilometerstand stimmte eh nicht mehr (neues Kombiinstrument). Am Lenkrad war überhaupt nichts abgegriffen (ist auf der Autobahn wenig beansprucht worden). Der Fahrersitz war zwar etwas durchgesessen, aber der Stoff noch fast wie neu. Der einzige Hinweis war ein Loch hinterm Gaspedal in der Gummifußmatte. Aber die wär ja nun nicht wirklich ein Problem gewesen.

Mike

Alois
11.09.2003, 14:18
Ja Mike, da gebe ich dir recht. Die Tipps nach abgelutschten Pedalgummis, abgegriffenen Lenkrädern, abgewetzten Sitzen zu schauen bringen nicht viel. Ein Langstreckenfahrzeug mit 200 000 km sieht da meist besser aus, als ein Kurzstreckenfahrzeug mit 60 000 km.

Hans
11.09.2003, 15:30
Ein gutes Indiz für die Laufleistung ist auch, nach Steinschlägen in der Motorhaube zu suchen (viele und tiefe = viel Autobahn) und im Bereich der Radhäuser unten, wo ebenfalls der Steinschlag stattfindet. Daraus kann man u. U. auch auf eine hohe Laufleistung schließen.

Gruß Hans

Walter4
11.09.2003, 18:44
Da muß ich MK Recht geben: Nur ein Neuwagenkauf ist (fast) immer die Garantie für einen stimmigen Tachostand. Bei einem JW sehe ich das -abgestuft- auch noch als akzeptables Risiko an, in Grenzen geleimt zu werden.
Bleibt also nur, möglichst günstig reell einzukaufen. Für mich heißt das -ob JW oder Neuwagen-: Bei 20% unter Liste (nix Transportkosten) geht der Spaß los. Hat immer geklappt mit etwas Zeit und Geduld, ob mit JW oder Reimport.
MfG Walter

Tob
11.09.2003, 19:03
Original geschrieben von Walter4

Und was lernen wir daraus: Betrug lauert selbst bei "seriösen" Marken, denn die haben wohl auch kleine Gauner in ihren Reihen...


Hallo,

die Markenhändler müssen die Inzahlung genommenen Gurken auch irgendwie verscherbeln. Ich würde einige dieser Fahrzeuge sofort auf den Schrott werfen, anstelle noch 500 bis 1500 EUR dafür zu verlangen.

Gruß

Tobias

Stephan Haut
11.09.2003, 19:34
Hallo zusammen,

ich habe 2002 meinen Lupo 1,0 Bj 98 mit 98tkm verkauft.
Ein Händler hat angerufen und den Wagen Bild am Telefon gekauft.... Schon komisch, oder?
Auf seine Frage ob der Wagen Scheckheftgepflegt sei habe ich gesagt: Nein, habe ich immer selber gemacht!
Seine Antwort: Gut! Ob ich denn selbst was ins Serviceheft geschrieben hätte...
Ich: Nein.
Seine Antwort: Sehr gut!

Händler ist gekommen und den Lupo nach einer Probefahrt von 500m mitgenommen, ohne sonst noch was anzuschauen!

Na, nach was riecht das denn? Ich trau mich Wetten, das der mitlerweile mit der hälfte an Km rumfährt.

Walter4
12.09.2003, 10:58
Original geschrieben von Stephan Haut
...

Ein Händler hat angerufen und den Wagen Bild am Telefon gekauft.... Schon komisch, oder?
Auf seine Frage ob der Wagen Scheckheftgepflegt sei habe ich gesagt: Nein, habe ich immer selber gemacht!
Seine Antwort: Gut
...
Händler ist gekommen und den Lupo nach einer Probefahrt von 500m mitgenommen, ohne sonst noch was anzuschauen!
...
...[/B]

Meine Rede (aber viele glauben's nicht): Das Scheckheft und was immer darin steht, interessiert beim Verkauf kaum einen. Wer also regelmäßig in die Werkstatt rennt und Stempelchen sammelt, vernichtet Geld, zumindest nach der Garantiezeit. Da sollte man doch eher Briefmarken sammeln. Für die gibt vielleicht noch einer was...:D
MfG Walter

golf4
12.09.2003, 11:46
mit anderen Worten, es gibt auch massenweise gefälschte Scheckhefte.

Stephan Haut
12.09.2003, 11:53
So sehe ich das auch!
Ich schätze mal das mein Lupo jetzt nur noch 50Tkm runter hat und Scheckheftgepflegt ist!

Gruß,
Stephan

A6-Fahrer
12.09.2003, 12:35
Original geschrieben von Walter4
Meine Rede (aber viele glauben's nicht): Das Scheckheft und was immer darin steht, interessiert beim Verkauf kaum einen.
In dem Fall wohl die falsche Schlussfolgerung! Hier ging es nicht um schekheftgepflegt im üblichn Sinne, sondern darum das Heft im nachhinein fälschen zu können!!!

Oder meinst Du das etwa immer mit Deiner Argumentation?!:eek:

Walter4
13.09.2003, 09:42
Original geschrieben von A6-Fahrer
...

Oder meinst Du das etwa immer mit Deiner Argumentation?!:eek: [/B]

Was ich meine, ist nicht, daß die Scheckheftpflege nichts Werterhaltendes hätte; kann ja durchaus sein (muß aber nicht). Was ich meine, ist, daß die Erwartung, das Vorzeigen eines Scheckheftes voller Stempel bringe beim Verkauf was in barer Münze, ein Irrglaube ist und in den seltensten Fällen
eine Bedeutung hat. Es interessiert einfach kaum einen, wie die Beiträge ja hier wieder mal bestätigen...
MfG Walter

MikeB70
13.09.2003, 10:05
Original geschrieben von Walter4
Was ich meine, ist nicht, daß die Scheckheftpflege nichts Werterhaltendes hätte; kann ja durchaus sein (muß aber nicht). Was ich meine, ist, daß die Erwartung, das Vorzeigen eines Scheckheftes voller Stempel bringe beim Verkauf was in barer Münze, ein Irrglaube ist und in den seltensten Fällen
eine Bedeutung hat. Es interessiert einfach kaum einen, wie die Beiträge ja hier wieder mal bestätigen...
MfG Walter

Jein!

Ich denke auch, dass es eigentlich kaum jemanden interessiert. Aber viele Käufer, vor allem Händler, freuen sich, wenn sie durch ein unvollständiges oder leeres Scheckheft ein Argument an der Hand haben, mit dem sie den Preis drücken können.

Mike