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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Falsches Kennzeichen?!


tony_offset
10.03.2004, 14:58
Hallo!

Wie sieht es eigentlich aus, wenn man von den Herren in Grün-Weiß unfreiwillig gefilmt wird, einen Anhörungsbogen zugeschickt bekommt und darin ein falsches Kennzeichen (1 Buchstabe falsch) auftaucht..?

Hat man dann "Glück" oder zählt das im Zweifelsfall nicht, wenn sich die Jungs verschrieben haben..?

Bitte habt Verständnis, daß ich so allgemein umschreiben muß - Aufklärung folgt später.. ;)

Gruß,
Tony

Alois
10.03.2004, 15:08
Wenn der Bogen bei dir angekommen ist, wurde dein Kennzeichen ja richtig abgelesen und nur in den Anhörungsbogen falsch eingesetzt. D.h. die Kennzeichendaten der Lichtbildaufnahme und deine Anschrift passen. Wenn da eine Unstimmigkeit wäre, dann würde das ganze fallengelassen, wenn es nicht um einen ganz groben Verstoß oder gar eine Straftat ginge. So sehe ich aber keine Möglichkeit, sich rauszuwinden.

tony_offset
10.03.2004, 15:13
Der Anhörungsbogen ist angekommen, weil nach erfolgten Dreharbeiten (kein Blitzfoto, Film!) eine Personalienfeststellung erfolgt ist und die Adresse dadurch aufgenommen wurde.

Die Adresse wurde also nicht über das Kennzeichen ermittelt.

Gruß,
Tony

Krümmelmonster
10.03.2004, 16:21
Original geschrieben von tony_offset
Der Anhörungsbogen ist angekommen, weil nach erfolgten Dreharbeiten (kein Blitzfoto, Film!) eine Personalienfeststellung erfolgt ist und die Adresse dadurch aufgenommen wurde.

Die Adresse wurde also nicht über das Kennzeichen ermittelt.

Gruß,
Tony

Versuchen kann man es ja mal sich daraus zu winden, aber ob's hilft weiß ich nicht. Im Zweifelsfall würde ich lieber zahlen, sonst wird es am Ende noch teurer.

Ich bekam vor ca. 1,5 Jahren mal selbst so einen Bogen, auf dem nur Name und Anschrift stimmten. War weder mein Auto, mein Kennz., mein Foto noch war ich an dem Ort.

Zur Erklärung; mein Bruder war mit dem auf meine Mutter zugelassenen KFZ unterwegs. Ich habe den Bogen dann bekommen weil ich (dummerweise) noch zuhause meinen Zweitwohnsitz gemeldet hatte. Nun würde man meinen dies sei schnell aus der Welt zu schaffen. Aber nein, durch die vermutlich langwierige Ermittlung (mir war von der ganzen Sache eh nichts bekannt) erreichte mich das Schreiben 1 Tag vor Ablauf der 3monatigen Verjährungsfrist. Da musste wohl ein Opfer gefunden werden.
Nach einigem Hin- und Her - das Ganze schien für mich schon erledigt - bekam ich schließlich eine Vorladung vors Gericht. Da musste ich mir dann endlich einen Anwalt nehmen, der dies wieder nach langem Hin- und Her und einigen eidesstattlichen Erklärungen abwenden konnte.
Das Verfahren wurde eingestellt, der Richter entschied das ich meine Kosten aber selbst tragen müsse ( alles ohne Verhandlung). Einspruch dagegen war nicht möglich, auf die spätere Nachfrage vom Anwalt warum ungewöhnlicherweise der Unschuldige seine Kosten selber tragen soll, sagte der Richter nur er könne sich nicht daran erinnern warum so entschieden wurde, basta.

Zum Glück hat dann die Rechtsschutz des Halters (meine Mutter) die Anwaltskosten übernommen.

Soweit zu den Möglichkeiten des Rechtsstaates. Eine Dienstazufsichtbeschwerde ist noch in der Überlegung, ebenso das Wenden an vielleicht ADAC oder Autobild. Macht aber alles auch wieder nur Arbeit.

Krümmel

tony_offset
10.03.2004, 16:23
Mal schauen..

..was der Anwalt dazu sagt..

Tony