PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jahreswagen???


BlackTurbo
28.11.2002, 23:17
Tach auch

Sagt mal, wenn ihr euch entscheiden müsstet, welches Auto würdet ihr als Jahreswagen nehmen?
Die Frage gilt für Golf, Bora, Passat, Touran, Touareg, Phaeton.
Alles was kleiner ist zählt hier jetzt mal nicht. Ist nicht bös´gemeint.
Und schreibt doch auch bitte mal welche Ausstattung ihr gerne hättet. Aber bitte immer unter dem Gesichtspunkt des bestmöglichen Weiterverkaufs.
Es ist nämlich immer schwerer zu entscheiden, welches Auto man nimmt. Wäre super, wenn ich ein bisschen Hilfe von euch bekommen könnte.
Um es gleich zu sagen, ich möchte hier keinen Vorvertrag abschliessen. Ich möchte nur mal ein Meinungsbild haben:) .

Danke für eure Mühen schon mal im voraus;)

beetle24
29.11.2002, 06:12
...
... na ja... nix für ungut... klingt aber irgendwie "nicht gut vorüberlegt"...
... Du willst Dir allen ernstes einen Jahreswagen zulegen und schwankst zwischen Golf und Phaeton :confused: :confused: :confused: :confused: :confused:
..
und dabei soll Dir das Forum helfen... habe ich das richtig verstanden ;)

Gruss

MK155
29.11.2002, 06:56
Original geschrieben von BlackTurbo
Tach auch

Sagt mal, wenn ihr euch entscheiden müsstet, welches Auto würdet ihr als Jahreswagen nehmen?
Die Frage gilt für Golf, Bora, Passat, Touran, Touareg, Phaeton.
Alles was kleiner ist zählt hier jetzt mal nicht. Ist nicht bös´gemeint.
Und schreibt doch auch bitte mal welche Ausstattung ihr gerne hättet. Aber bitte immer unter dem Gesichtspunkt des bestmöglichen Weiterverkaufs.
Es ist nämlich immer schwerer zu entscheiden, welches Auto man nimmt. Wäre super, wenn ich ein bisschen Hilfe von euch bekommen könnte.
Um es gleich zu sagen, ich möchte hier keinen Vorvertrag abschliessen. Ich möchte nur mal ein Meinungsbild haben:) .

Danke für eure Mühen schon mal im voraus;)

:confused: :confused: :confused:

ich würde auf keinen Fall das Auto mit einer stufenlosen Drehmomentverwandlungshandschaltautomatik ausrüsten ...

:confused:

Mal im Ernst: Welches Auto suchst Du denn jetzt wirklich? Du solltest, um Meinungen zu bekommen schon ein klitzekleines bisschen konkreter werden.

falls es ein Golf sein soll:
4 türig
100 PS TDI
Climatronic
nicht weiss
...

Pitter
29.11.2002, 08:52
Ich glaub Ihr habt ihn nicht verstanden. Er scheint ein Werksangehöriger zu sein, der vor Bestellung wissen möchte welches Auto sich nach einem Jahr am besten verkaufen lässt.

Und das ist in der Tat schwierig. Ich persönlich würde mir, statt einem gebrauchten Jahreswagen, einen neuen Reimport kaufen.


Gruß

Pitter

Walter4
29.11.2002, 09:48
Falls es sich noch nicht überall herumgesprochen haben sollte: Ein Jahreswagen mit den üblichen 15-20% Nachlaß auf Liste ist ein zu teures gebrauchtes Fahrzeug. Dessen Preis hält den Vergleich mit einem Re- oder Selbstimport nicht aus. Selbst bei einem Preis-Einstand stünde Neuwagen gegen Gebrauchtwagen.
Und da in €-Zeiten selbst ein Eigenimport nicht umständlicher ist als ein Kauf in Deutschland -mal die Abholung unberücksichtigt- ist es allein das Beharrungsvermögen der Kundschaft, das den JW-Handel in Gang hält. OK, jeder darf ja sein Geld verplempern, wie er will... :D
MfG Walter

Turbofan
29.11.2002, 09:56
Original geschrieben von BlackTurbo
Sagt mal, wenn ihr euch entscheiden müsstet, welches Auto würdet ihr als Jahreswagen nehmen?
Die Frage gilt für Golf, Bora, Passat, Touran, Touareg, Phaeton.
Alles was kleiner ist zählt hier jetzt mal nicht. Ist nicht bös´gemeint.
Und schreibt doch auch bitte mal welche Ausstattung ihr gerne hättet. Aber bitte immer unter dem Gesichtspunkt des bestmöglichen Weiterverkaufs.


Also die Frage ist wohl ein wenig sehr unpräzise!!!
Ich gehe mal davon aus, daß die Frage aber ernstgemeint ist!
(Man könnte schnell Gegenteiliges meinen!!!)

Nun meine Antwort:
Kaufst Du Dir ein Auto, um es möglichst mit geringem Verlust zu verkaufen oder um damit zu fahren ?

Falls das Ersteres gelten sollte, kaufe Dir ein Golf TDI 100 PS (möglichst Sondermodell mit Klima) ohne großen Extras. Hierbei wirst Du absolut den geringsten Wertverlust machen.
Gilt der zweite Fall: entscheidene nach Deinem Bedarf: Platz, Leistung, Komfort usw. Da kann Dir keiner Helfen, wenn Du nicht genau deinen Bedarf nennst!!!

PS: Also wenn es um guten Wiederverkauf geht, sind Toureg und Phaeton ganz bestimmt die falschen Fahrzeuge.

Naranja
29.11.2002, 12:40
Hallo Black Turbo,

ich bin auch jedes Jahr wieder in der gleichen Situation wie du! Ich bestelle mir immer einen hochwertig ausgestatteten Golf, der immer bestimmte Extras hat, die den Wagen quasi einmalig machen und ihn aus der Masse hervorheben. Beispielsweise habe ich sobald es moeglich war immer Xenonlicht mitbestellt. Bei meinem jetzigen Wagen (100PS TDI, Highline) habe ich u.a. die Parkdistanzkontrolle sowie den Regensensor mitbestellt.
Meinen Erfahrungen nach verkauft sich ein solcher Wagen immer ganz gut. Einfach ausgestattete Fahrzeuge und Golf Special gibt es einfach zu viele und mein Motto ist "Ein Highline geht immer". Gerade beim Golf ist die Kombination von 100ps TDI (evtl. 130 PS TDI) und gehobener Ausstattung immer empfehlenswert. Auch 4 Tueren beim Golf sind immer positiv beim Wiederverkauf, da man so auch Familien als potentielle Kunden anspricht. All dies hat mir auch ein Mitarbeiter von Autoplus (JW-Vermittlung) bestaetigt.

Turbofan
29.11.2002, 13:07
Bei Wiederverkauf gut bis sehr gut ausgestatteter Gölfe ist der Wiederverkaufswert relativ gesehen besser als bei nackteren Gölfen. Allerdings bezweifle ich, daß der absolute Wiederverkaufswert besser sein wird.
Z.B. ein nackterer, eventuell schwächerer Golf NP: 19 T€, rel. Wertverlust nach 1J: 25% -> absoluter Wertverlust: 4750 €. ein gut ausgestatteter Golf: NP 27 T€. rel. Wertverlust: 22% (also besser) --> abs. Wertverlust: 5940 €, also 1190 € mehr Wertverlust als der kleinere Golf.
Diese Tatsache wird oft gerne nicht beachtet!!

Ich habe vor 7 Monaten meinen Golf 1,8T Colour Concept schwarz mit Vollausstattung verkauft. Dieser war sicherlich auch ein recht seltenes Exemplar. Trotzdem dauerte es eine Weile bis ich den "richtigen" Käufer gefunden habe. Viele hatten zwar angefragt, wollten mich aber in unverschämten Preisregionen runterhandeln. Nur 2 von ca. 20 Anrufer waren wirklich bereit 19 T€ für einen gebrauchten, 16 Monate alten Golf hinzulegen.
D.h. bei zu extravaganten bzw. zu umfangreichen Ausstattungen ist die Käuferschicht zwangsläufig auch kleiner.

BlackTurbo
29.11.2002, 13:13
Tach Leute,

erstmal danke für die Antworten.
Die Frage war ernst gemeint, obwohl die Optionen Touareg und Phaeton eher rein theoretischer Natur waren. Ich denke die Auswahl beschränkt sich wohl eher auf Touran, Golf oder Bora.
Auch ich würde hier den Golf favorisieren.
Allerdings war bzw. ist der Beitrag auch dazu gedacht mal die Stimmung der potenziellen JW-Käufer auszuloten.
Und die ist wohl anscheinend nicht die Beste!
Nachdem was ich hier lese ist der Kauf eines weiteren Jahreswagens meinerseits sehr unwarscheinlich. Denn leider kommen immer mehr Leute mit dem Argument der Reimporte.
Natürlich nicht ganz unberechtigt.
Abgesehen davon ist ein gut ausgestatteter Golf leider auch immer ein ziemlicher finanzieller Verlust (zu geringer geldwerter Vorteil).
Danke nochmal für die Beiträge und ´tschuldigung für die Verwirrung.:)

deBORA
29.11.2002, 13:36
Original geschrieben von BlackTurbo

Allerdings war bzw. ist der Beitrag auch dazu gedacht mal die Stimmung der potenziellen JW-Käufer auszuloten.



Ich glaube nicht, daß hier potentielle JW-Käufer im Netz hängen.

Als WA würde ich mir immer noch den Golf mit Rückkaufrecht besorgen. Das ist eine kalkulierbare Sache, die unabhängig von der Golf-Nachfrage ideal ist.

Ansonsten wenn Du jetzt sofort einen Polo (z.B. Highline) oder Pasat Variant bestellst, hast Du wegen der Preissenkung bei diesen Modellen Vorteile. Die Preissenkung kannst Du als erster an den JW-Käufer weitergeben.

Touareg oder (bald) Touran sind neu im Markt, so daß es immer ideal ist, einer der wenigen zu sein, die das neueste Modell als erster anbieten.

Ansonsten bedenke, daß der 74 KW TDI überarbeitet wird (verfeinerte Einspritztechnik, d.h. Einhaltung von Euro 4 statt D4-Abgasnorm). Und der 100 KW TDI mit Euro 4 kommt ebenfalls im nächsten halben Jahr (Touran). Der alte 74 KW TDI oder 96 KW TDI ist dann nicht mehr neueste Technik.

Wenn Du nur Vernunftüberlegungen anstellen willst, dann bestell einen Polo Highline (Climatik, el. FH, Radio beta, ZV mit FB, usw. ist Serie) mit 47 KW ohne weitere Extras. Der kostet Dich als WA aktuell ca. 12.199,xx Euro. Für 10.900 Euro würdest Du den nach 9 bis 11 Monaten immer losbekommen. So billig kann niemand einen Golf in dem Alter anbieten.

Da hält auch kein Reimport mit.

Der 47 KW Polo kostet bis 2005 keine Steuern und ist in der Versicherung extrem billig eingestuft. Den Benzinverbrauch kann man (Frau) unter 6 Liter bringen. Der Wagen ist der ideale Zweitwagen, aber auch als Erstwagen nutzbar und für Fahranfänger von der Versicherungseinstufung gut bezahlbar. In der aktuellen "Gute-Fahrt" ist der Wagen getestet. Ergebnis: Auf 20.000 km kein Defekt.

Gruß

deBORA

BlackMagic
30.11.2002, 16:30
Hallo,

dann darf ich mich mal als JW-Käufer vorstellen.

Ich habe einen Golf JW gesucht mit TDI. Es sollte bei mir möglichst der 100PD sein, da der in dem für mich besten Spaß-Wirtschaftlichkeitsverhältnis (Steuerbefreiung) steht.

Das mit der Ausstattung ist so eine Sache, da gibt es viele Meinungen. Ich hab zumindest einen Special gesucht. Ich wollte die Kosten möglichst gering halten und dennoch ein bisschen Ausstattung haben. Der Special hat alles was ich haben will und was auch wirklich notwenig ist.

Dazu war die Lackierung schwarz für mich sehr wichtig.

Was mir aber bei der Suche aufgefallen ist, dass diese Golf, die ich gesucht habe extrem schnell weg waren, ich mich also beeilen musste. Deshalb würde ich dir uneingeschränkt diesen 100PD im Golf empfehlen, am besten ein Sondermodell mit 4-Türen, Klima und in silber oder schwarz perleffekt.

Da kannst du IMHO nichts falsch machen.

Speedy
01.12.2002, 09:17
Ich würde mir auf gar keinem Fall einen Jahreswagen zulegen, weil mir nicht im Traum einfällt, die Werksangehörigen zu subventionieren. Wenn ich sehe, wie die Jahreswagen (vom Belegschaftsverein) bei den Händlern ankommen (verdreckt und ungepflegt) - und das noch total überteuert - dann würde ich lieber einen neuen Re-Import zulegen.
Für den WA zählt offensichtlich nur eins: möglichst kostenneutral jedes Jahr ein neues Auto zu fahren.
Wenn unsere Regierung so weiter macht, müssen sich aber vermutlich auch die Werker bald wärmer anziehen.

Gruß

deBORA
01.12.2002, 10:51
Original geschrieben von Speedy
Wenn ich sehe, wie die Jahreswagen (vom Belegschaftsverein) bei den Händlern ankommen (verdreckt und ungepflegt)....

Jahreswagen kauft man auf dem "Schweinemarkt" in Wolfsburg oder vom Belegschaftsverein direkt vermittelt. Die Autos, die der Belegschaftsverein selbst ankauft, gehen i.d.R. an die großen Händler.

Auf dem "Schweinemarkt" sollte man sich nämlich nicht nur das Auto, sondern auch den Fahrzeughalter ansehen. Diese Gelegenheit bietet ein Gebrauchtwagenkauf beim Händler nie.

Manch einem auf dem Schweinemarkt sieht man an der Nasenspitze an, wie er mit seinem Auto umgeht. Da gibt es Leute, die statten ihre Autos mit Schonsitzbezügen und Türkantenschonern aus und andere fahren schon mit Vollgas und durchdrehenden Reifen auf den Parkplatz. Beide Verkäufertypen sind mir suspekt.

Wenn man dann anfängt, sich mit den Leuten zu unterhalten erfährt man recht schnell, wer normal tickt.

Und dann kann man auch beruhigt ein Auto kaufen.

Gruß

deBORA

Speedy
01.12.2002, 12:08
Nicht alle haben die Möglichkeit, ein Fahrzeug auf dem sog. "Schweinemarkt" zu kaufen (Anfahrtweg!).
Die meisten Jahreswagen werden über den Belegschaftsverein angekauft und können von den Händlern abgerufen werden.
Die sog. Jahreswagen liegen preislich in etwa wie die EU-Neuwagen. Außerdem habe ich bei den EU-Neuwagen längere Gewährleistung.
Da gäbe es für mich nichts zu überlegen.

Gruß

Speedy
01.12.2002, 12:16
Nachtrag:

Bei uns im Gebiet fahren ziemlich viele Audi Werks-Leasingfahrzeuge rum (Werk Neckarsulm). Wenn ich sehe, wie mit den Fahrzeug umgegangen wird, läuft es mir eiskalt über den Rücken. Über die Weihnachtszeit sind besonders die Quattro-Versionen sehr beliebt, weil diese sich sehr gut für den Christbaumhandel eignen. Bei den jungen ausländischen Werksangehörigen stehen A3 und TT sehr hoch im Kurs. Da kann man dann erst mal sehen, was man aus den Fahrzeugen alles rausholen kann.
Bei vielen dieser Leasing-Fahrzeuge wird einfach der Tacho abgeklemmt, weil die Fahrleistung auf ca. 9.000 km begrenzt ist.
Genau diese Autos stehen denn nach 9 Monaten als Jahres- oder Dienstwagen bei den Händlern.

Gruß

deBORA
01.12.2002, 12:55
Original geschrieben von Speedy
Bei vielen dieser Leasing-Fahrzeuge wird einfach der Tacho abgeklemmt, weil die Fahrleistung auf ca. 9.000 km begrenzt ist.


Sowas ist eine Straftat!

Ich glaube kaum, daß VW oder Audi Mitarbeiter angesichts von 4 Millionen Arbeitslosen ihren sehr sicheren Arbeitsplatz riskieren, indem sie am Tacho manipulieren. Diejenigen, die das tun, werden sicherlich seitens von VW oder Audi, den krassesten Konsequenzen ausgesetzt werden. Da ist die Anklage wegen Betrug noch das geringste Übel.

Ich glaube eher, daß derartige Praktiken im Hinterhof-Gebrauchtwagenhandel passieren, als durch einen Werksangehörigen.

Ich bin kein Werksangehöriger; ich kenne aber einige. Bitte höre auf hier den Eindruck zu erwecken, das seien alles Kriminelle, die die Käufer ihrer Autos übers Ohr hauen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Niemand wie die Werksangehörigen selbst wissen, wie wichtig es ist, das Auto perfekt in Schuß zu halten, um auch einen Erlös zu erzielen, der den Wertverlust in Grenzen hält.

Ein "Geschäft" machen die WA damit sowiso nicht, weil deren Rabatt nur zwischen 13 und 18 % je nach Fahrzeug und individuellen Steuersatz liegt, weil sie ihren Rabatt als geldwerten Vorteil versteuern müssen. Wenn die Fahrzeuge dann nach 9 Monaten ca. 20 % billiger als Listenpreis von den WA's verkauft werden, ist das vollkommen ok. Wer nicht kaufen will, solls halt sein lassen. Deswegen aber die WA's pauschal als "kriminelle Fahrzeugverschmutzer und Weihnachtsbaumtransporteure" zu beschimpfen ist nicht ok.

Gruß

deBORA

Speedy
01.12.2002, 19:06
Ich kenne genügent Audi-Werksangehörige. Und ich kenne auch deren Praktiken. Die Sache mit dem "Tacho abklemmen" wird so praktiziert. Klar ist das eine Straftat - aber das interessiert die nicht!
Ebenso ist es eine Straftat, mit den geleasten Fahrzeugen zur Arbeit zu fahren, da hier eine zusätzliche Versteuerung vorgenommen werden müßte. Im Leasing-Vertrag geben allerdings ca. 95 % aller WA an, daß das Fahrzeug für Fahrten Wohnung - Arbeitsstätte nicht genutzt wird (dadurch wesentlich günstigere Leasing-Raten) = Steuerhinterziehung (interessiert die ebenso nicht).
Beide Straftaten interessiert das Werk übrigens auch nicht, sonst würden sie was dagegen tun. Wie kann es sein, daß die Audi-Parkplätze voller Leasing-Fahrzeuge stehen (zu erkennen am Kennzeichen), jedoch nur ca. 5 % der Leasing-Nehmer dies im Vertrag angibt.
Dem Werk ist das vollkommen egal, Hauptsache die Fahrzeuge sind an den Mann gebracht - und die Straftat geht ja mit dem Werker heim!

Gruß

BlackTurbo
01.12.2002, 22:36
Hallo Speedy,

erstmal danke ich dir für deine Mühen diese Artikel zu schreiben!
Aber ich wollte etwas über Jahreswagen wissen, nicht jedoch über Leasingfahrzeuge der VW AG oder gar Dienstwagen.
Um deine Meinung über die Ersteigentümer der wirklichen Jahreswagen ein wenig aufzubessern muss ich dir mitteilen ,dass die Autos die in meinem Freundeskreis so rumfahren durchweg gut gepflegt sind. Es handelt sich hierbei grösstenteils um echte Jahreswagen.
Und um noch eines loszuwerden : Der Handel mit Jahreswagen ist für einen WA keineswegs eine besonders günstige Alternative an ein Auto zu kommen!(Nicht mehr) Oder warum meinst du versuche ich hier im Forum ein wenig Informationen über die begehrten VW-Modelle zu sammeln?
Allerdings wird mir aufgrund solcher Äusserungen, wie in deinem Beitrag, auch klar warum das JW- Geschäft einbricht. Jedoch muss man hier wie auch in allen anderen Bereichen vorsichtig sein nicht alles zu pauschalisieren. Mir ist klar das negative Erfahrungen natürlich besser im Gedächtns bleiben als andere evtl. positive!
Ich kann dazu nur mal bemerken, dass es auch Händler und Reimporteure gibt die es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen. Und ebenso gibt es (Oh Wunder!!!) auch Verkäufer von Jahreswagen die nicht bescheissen wollen. Und ich bin auch davon überzeugt das die Letzgenannten in der Mehrheit sind.

Aber vermutlich war mein erster Beitrag zu verwirrend.
Nochmals: Entschuldigung!!!

Schönen Tag wünsche ich

TTom
02.12.2002, 14:01
Hallo,

ich bin eigentlich ein 1/2-JW-Käufer, habe aber aktuell ein Neuwagen gekauft, da das gewünschte Modell mit der gewünschten Ausstattung nicht wirklich günstig in BRD zu bekommen war, obwohl meine Wunschliste nicht allzu groß war. Der Preisvorteil des Gebrauchten lag nur bei 1.250,- EUR (6%) gegenüber einem Neuwagen. Und da die Fzg. heutzutage immer mehr Mängel aufweisen, war mir eine Garantie ohne SB wichtig, auf welche ich bei einem > 11-%igen Vorteil auch verzichtet hätte, aber...
Wenn auf Neuwagen in Zukunft weiterhin jeder einen 2-stelligen Rabatt bekommt sehe ich auch nicht ein, einen gebrauchten 1/2-JW zu kaufen.

Gruß Tom

Walter4
02.12.2002, 17:48
...nachdem ich alle (alle!) Beiträge hier zum Thema gelesen habe:
Kann mir jemand schlüssig erklären, wo der wirkliche Vorteil eines Jahreswagens, d.h. eines jungen Gebrauchtwagens, gegenüber einem Eigen- oder Reimport zum gleichen Preis liegen soll? Ich habe mir z.B. mal die NL-Listenpreise für einen A3 Attraction 74kw PD rausgesucht (ESP eingerechnet), 8% Rabatt abgezogen, 16% deutsche MwSt addiert. Ergebnis: € 18.431.
Nun schlagt mal die Seite der BRG-Jahreswagen-Vermittlung auf:
Deren Preise liegen höher, z.T. wesentlich! Also kann mir mal einer erklären, was das soll? :confused:
MfG Walter

Speedy
02.12.2002, 18:10
@blackturbo:

Bei VW kaufen die meisten Werksangehörigen die Wagen mit Rabatt und verkaufen sie dann nach 9 - 12 Monaten entweder selber oder über den Belegschaftsverein.

Bei AUDI gibt es das sog. Mitarbeiter-Leasing. Hier leasen die Werker die Autos und geben sie nach 9 Monaten dem Werk zurück. Das Werk verkauft diese Fahrzeuge dann über die Händler als Jahreswagen.

Demjenigen, der einen solchen "Jahreswagen" dann kauft, kann es dann letztlich egal sein, ob der Wagen vorher gekauft oder geleast war.
Tatsache ist, daß es sich um einen Gebrauchtwagen handelt (oftmals nicht g e braucht sondern m i ß braucht) für den man in etwa soviel zahlen muß wie für einen EU-Neuwagen.

Wegen mir kann jetzt jeder machen was er will - ich subventioniere jedenfalls die Werksangehörigen nicht.

Gruß

BlackMagic
02.12.2002, 21:06
Du hast Recht. Für Jahreswagen gibt es keine guten Argumente mehr. Die liegen auf der Seite der EU-Wagen.

Ich persönlich wollte mir eigentlich keinen EU-Neuwagen kaufen, ich weiß nicht warum, vielleicht wegen irgendwelchen Vorurteilen. Wie du/ihr vielleicht schon mitbekommen habe, hab ich mich die letzten Tage ein bisschen mit den EU-Neuwagen auseinandergesetzt und ich bereue es schon fast, mir keinen solchen bestellt zu haben.

Nun ja, ist aber jetzt auch kein Thema mehr. Vielleicht dann beim nächsten Autokauf in ein paar Jahren. Jetzt bin ich erst mal zufrieden.

MK155
03.12.2002, 04:47
Original geschrieben von Walter4
...nachdem ich alle (alle!) Beiträge hier zum Thema gelesen habe:
Kann mir jemand schlüssig erklären, wo der wirkliche Vorteil eines Jahreswagens, d.h. eines jungen Gebrauchtwagens, gegenüber einem Eigen- oder Reimport zum gleichen Preis liegen soll? Ich habe mir z.B. mal die NL-Listenpreise für einen A3 Attraction 74kw PD rausgesucht (ESP eingerechnet), 8% Rabatt abgezogen, 16% deutsche MwSt addiert. Ergebnis: € 18.431.
Nun schlagt mal die Seite der BRG-Jahreswagen-Vermittlung auf:
Deren Preise liegen höher, z.T. wesentlich! Also kann mir mal einer erklären, was das soll? :confused:
MfG Walter

Hi Walter,

deswegen habe ich mir einen Neuwagen gekauft. Allerdings keinen EU-Neuwagen. Aber mit deutlich besserem Erlös für meinen gebrauchten (10000 € bei Abnahme eines Jahreswagens, 13000 € bei Neufahrzeug) und der 0,9 % Finanzierung bei 0% Anzahlung (das Geld mit dem ich den Golf bezahlen wollte liegt z. Zt mit 3,25% bei der VW Bank) schied ein Jahreswagen kategorisch aus. Im Falle eines Golf ging es mit der Vergleich zwischen EU-Fahrzeug und deutschem Fahrzeug unter Abwägung der Vor- und Nachteile bezüglich Service, Kulanz, Ausstattung zum Spitz auf Knopf aus.

Ein Seat Leon, der sich als EU-Fahrzeug in jedem Fall gelohnt hätte kam nicht in Frage, weil der meiner Frau nicht gefällt.

Jahreswagen ... wozu?

TTom
03.12.2002, 09:20
Original geschrieben von MK155
...
Im Falle eines Golf ging es mit der Vergleich zwischen EU-Fahrzeug und deutschem Fahrzeug unter Abwägung der Vor- und Nachteile bezüglich Service, Kulanz, Ausstattung zum Spitz auf Knopf aus ...

In meinem Fall auch! Bei mir lag der Vorteil bei 700,- EUR und das war mir zu wenig.

Gruß Tom

Pitter
03.12.2002, 10:32
Original geschrieben von MK155
... Im Falle eines Golf ging es mit der Vergleich zwischen EU-Fahrzeug und deutschem Fahrzeug unter Abwägung der Vor- und Nachteile bezüglich Service, Kulanz, Ausstattung zum Spitz auf Knopf aus. ...

Ich höre immer Nachteile. Was für Nachteile soll es denn bei Service und Kulanz geben? :confused:
Bei der Ausstattung kann es keine Nachteile geben, da wir ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen. Natürlich macht nur der Vergleich mit gleicher Ausstattung Sinn.

Gruß

Pitter :confused:

TTom
03.12.2002, 13:07
Hallo Pitter,

einen def. Nachteil ist die fehlende Möglichkeit der Wandlung.
In Sachen Kulanz war es bis ca. Nov. 02 leichter, wenn es sich nicht um ein RE-imp.-Auto gehandelt hat, aber es kam in diesem Zusammenhang auch auf die Beharrlichkeit des Kunden an.
Der Service ist vom Autohaus abhängig, es sollte aber kein Nachteil durch ein EU-Fzg. entstehen.
Ein weiterer Nachteil kann die unterschiedliche Einstufung in der Abgasnorm sein, welche evtl. nur durch erneute Abnahme zu umgehen ist.
Beim Wiederverkauf scheiden sich die Geister. Ich denke in der Kalkulation bei der Anschaffung eines Neuen ist hier eine Minderung von max. 3 % anzusetzen.

Alles in allem gibt es viel zu berücksichtigen und der Preisvorteil ist abhängig vom Fzg. In jedem Fall sollte man sich auch über einen RE-Import informieren.

Sonniger Gruß.

Tom

Pitter
03.12.2002, 13:32
Original geschrieben von TTom
einen def. Nachteil ist die fehlende Möglichkeit der Wandlung.

Gut, das könnte sein. Wobei natürlich die Frage, ob es im europäischen Ausland ähnliche Regeln gibt, zu prüfen wäre.

Der Service ist vom Autohaus abhängig, es sollte aber kein Nachteil durch ein EU-Fzg. entstehen.

Eben, und wenn die nicht dumm sind behandeln sie den Reimportbesitzer wie jeden anderen Kunden auch. Ich konnte da keine Unterschiede feststellen.

Kulanz gibt es ja wohl nicht mehr, aber nach meiner Erfahrung hing die Kulanz doch wesentlich vom Engagement des Autohauses ab.


Ein weiterer Nachteil kann die unterschiedliche Einstufung in der Abgasnorm sein, welche evtl. nur durch erneute Abnahme zu umgehen ist.

Dies gibt es, soweit mir bekannt, nur bei anderen Herstellern. VW scheint da ja gleiche Motoren mit einheitlicher Einstufung zu verkaufen.


Alles in allem gibt es viel zu berücksichtigen und der Preisvorteil ist abhängig vom Fzg. In jedem Fall sollte man sich auch über einen RE-Import informieren.

Da sollte man allerdings.

Gruß

Pitter

P.S. Wo scheint denn die Sonne?

MK155
03.12.2002, 13:52
Original geschrieben von Pitter
Ich höre immer Nachteile. Was für Nachteile soll es denn bei Service und Kulanz geben? :confused:
Bei der Ausstattung kann es keine Nachteile geben, da wir ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen. Natürlich macht nur der Vergleich mit gleicher Ausstattung Sinn.

Gruß

Pitter :confused:

EU-Fahrzeug hat keine Kulanz. 2 Jahre Garantie ... fertig ...

Dazu kommen einfach ein paar Goodies die ich nicht zu letzt deswegen von meiner Werkstatt bekomme, weil ich dort Stammkunde bin: z. B.
- Leihfahrzeug gebührenfrei
- ein A4 Cabrio kostenlos für ein Wochenende, obwohl der Verkäufer genau weiss, dass ich mir die nächsten 5 Jahre so ein ding nicht leisten kann.
- Reparaturen, die in der Werkstatt durchgeführt werden, werden teilweise als Barverkäufe ausgewiesen. Da habe ich die Arbeitszeit kostenlos
- ...

Ob ich das alles kriegen würde, wenn ich plötzlich mit einem Holland-Golf komme, der mich bei Abzug des Gebrauchtwagenerlöses (geschätzt) 500 € günstiger kommt weiss ich nicht.

Das zu den Nachteilen ...

TTom
03.12.2002, 14:59
Hallo Pitter,
Original geschrieben von Pitter
Gut, das könnte sein. Wobei natürlich die Frage, ob es im europäischen Ausland ähnliche Regeln gibt, zu prüfen wäre.
Holland nicht, Belgien wohl auch nicht, Aussagen zum Thema Wandlung von unterschiedlichen Händlern vor Ort.
Original geschrieben von Pitter
Kulanz gibt es ja wohl nicht mehr, aber nach meiner Erfahrung hing die Kulanz doch wesentlich vom Engagement des Autohauses ab.
Denke ich auch, obwohl in Härtefällen VW das letzte Wort hat. Aber wie Du schon erwähntest, das Engagement des Freundlichen ist hierbei nicht zu unterschätzen.
Original geschrieben von Pitter
Dies gibt es, soweit mir bekannt, nur bei anderen Herstellern. VW scheint da ja gleiche Motoren mit einheitlicher Einstufung zu verkaufen.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich darüber keine Angaben machen, aber vor 6 Monaten war der belg. 1,9 TDI 74 kW im Golf/Bora nicht ohne größere Aufwand (erneute Abnahme nach Gutachten --> teuer!) auf D4 zu bringen.
Original geschrieben von Pitter
Wo scheint denn die Sonne?
Im Rheinland, ist jetzt aber schon wieder weg.


Und was MK155 als Goodies bezeichnet ist auch nicht zu verachten. Aber auch hier gilt: ist von Autohaus zu AH unterschiedlich. Mein Freundlicher hat diese Goodies als letzten Joker beim Verkaufsgespräch gezogen, mal abwarten ob er sich später noch daran erinnert.
;)

Gruß Tom

Pitter
03.12.2002, 15:13
Original geschrieben von MK155
EU-Fahrzeug hat keine Kulanz. 2 Jahre Garantie ... fertig ...


Soweit ich die Diskussion hier mitbekommen habe, gibt es doch jetzt nach zwei Jahren keine Kulanz mehr, egal wo das Fahrzeug her ist. Oder sehe ich das falsch?
Vorher gab es (meine eigene Erfahrung) Kulanz für Reimporte, wobei die wohl sehr von dem Engagement der Werkstatt abhing. Wegen dieser Gerüchte hatte ich Anfangs auch ensprechende Befürchtungen, diese haben sich jedoch in Luft aufgelöst.

Was man so alles erzählt bekommt, wenn man sich ein Reimport kaufen möchte (dünneres Blech, keine Werkstatt-Termine...), aber alles nur von Leuten mit Null eigener Erfahrung.


Dazu kommen einfach ein paar Goodies die ich nicht zu letzt deswegen von meiner Werkstatt bekomme, weil ich dort Stammkunde bin: z. B.
- Leihfahrzeug gebührenfrei
- Reparaturen, die in der Werkstatt durchgeführt werden, werden teilweise als Barverkäufe ausgewiesen. Da habe ich die Arbeitszeit kostenlos

Sowas bekomme ich von meiner Werkstatt auch, da ich dort halt auch Stammkunde bin (in der Werkstatt).
Insofern kenne ich den Verkäufer dort auch nicht und habe auch noch kein Cabrio für's Wochendende gehabt.

Ob ich das alles kriegen würde, wenn ich plötzlich mit einem Holland-Golf komme, der mich bei Abzug des Gebrauchtwagenerlöses (geschätzt) 500 € günstiger kommt weiss ich nicht.
Das mit dem Gebrauchtwagenerlös ist auch so eine Sache. Etwa zur gleichen Zeit wie wir hat ein Arbeitskollege meiner Frau beim gleichen VW-Händler im Ausland eine neues Auto gekauft. Der hat sogar 200 DM mehr für seinen Wagen bekommen als er beim besten Eintauschangebot bei einem deutschen VW-Händler erhalten hätte.

Soviel zu den "Nachteilen".

Gruß

Pitter

Walter4
03.12.2002, 18:02
...das erwähnte "dünnere Blech" kann sich doch nur auf die Reimport-Märchen beziehen, die gelegentlich verbreitet werden. Die sind in der Tat das dünnste Blech, das es gibt!
Meine zwei Reimporte hatten keinerlei Nachteile. Wieso es beim Service eine schlechtere Behandlung geben sollte mit einem Reimport, ist völlig schleierhaft: Service ist doch kein Gnadenerweis oder ein caritatives Werk, sondern die Goldader, von der Werkstätten in erster Linie leben (...unser Inspektions-System! :D !). Da kann doch kein Freundlicher so bescheuert sein, einen Neukunden vergraulen zu wollen, nur weil der woanders gekauft hat! Und wenn einer wirklich so blöd wäre, dann ade! Mit Blödmännern wird nicht verhandelt. Es gibt viele Werkstätten...;) Im übrigen habe ich schon den Verdacht, daß manch einer, der für einen Reimport nicht die Traute (oder die Cleverness) hatte, im Nachhinein seinen Teuerkauf vor sich selber rechtfertigen will.
;)
MfG Walter

Speedy
03.12.2002, 19:05
da muß ich Walter vollkommen Recht geben.
Außerdem bieten ja die meisten VW-Händler mittlerweile auch EU-Neuwagen an.

Gruß

TTom
04.12.2002, 09:29
Original geschrieben von Walter4
[BIm übrigen habe ich schon den Verdacht, daß manch einer, der für einen Reimport nicht die Traute (oder die Cleverness) hatte, im Nachhinein seinen Teuerkauf vor sich selber rechtfertigen will.
;) [/B]
Moin Walter,

dass soll doch nicht etwa eine Anspielung sein? ;) Jedenfalls ich für meinen Teil habe mir reichlich Mühe gegeben den günstigsten Anbieter zu finden. Wir beide wohnen in der selben Gegend (Du nur auf der schäl Sick! :D ) und für uns ist es einfach mal eben nach Belgien, Holland oder Luxemburg zu fahren. Auch viele RE-Importeure wohnen in unserem Dunstkreis, welche ich ebenfalls besucht habe. Nur wohnen nicht alle in dieser Gegend hier.

Fazit ist, wie schon erwähnt, der günstigste Anbieter (Holland & Luxemburg) lag nur ca. 700,- EUR unter dem Hauspreis beim Freundlichem um der Ecke. Nur mein Händler konnte mir D4 garantieren. Lieferzeit vor Ort betrug 12 Wochen, in Holland knapp 30 Wochen. Die Angaben der Importeure waren recht unterschiedlich, dort kann man halt Glück oder Pesch haben. (Mein Schwippvetter mit einem Mondeo hat Glück gehabt, mein Nachber hat einen Focus im März bestellt und vor 3 Wochen bekommen, beide bei Juetten & K.) Nun muß man auch noch 10% als Anzahlung für 30 Wochen vorstrecken (Zinsverlust), und wenn man nicht mit Bargeld durch die Gegend fahren möchte, kommt noch eine gehörige Gebühr für Auslandsüberweisungen hinzu. Gut, jetzt sind wir im Peanutsbereich im Vergleich zur Anschaffungssumme angelangt, aber der Vorteil lag bei meinem Modell nicht wirklich hoch. Wenn ich allerdings einen Ford gewählt hätte, dann wäre es 100%-ig ein Eu-Fzg. geworden, aber...

In diesem Sinne,

Gruß Tom


PS: Wave hatte wohl von ims-makler in Flensburg eine schriftl. Bestätigung über die D4 erhalten, ich leider nicht und der Steuervorteil ist nicht zu verachten.

Walter4
04.12.2002, 09:50
Hallo Tom,
...brauchen ja nicht IMMER das Gelbe vom Ei zu sein! Und ich habe mit meiner Anmerkung niemand speziell gemeint, sondern nur den "Roten Faden" der hundert Beiträge (oder so) im Lauf der Jahre zum Thema. Im Ernst: Daß Reimporte gerade hier im grenznahen (NL) Bereich den Hökern gehörig Dampf machen, steht fest. Und daß die gelegentlich im Gespräch so tun, als hätten sie noch nie was von Reimporten gehört, bedeutet ja nichts. Wenn ich um die Ecke den fast gleichen Preis wie in NL oder in Aachen kriege, dann ist für mich der Fall natürlich auch klar...
MfG Walter;)
Übrigens: Im Fall Focus lohnt sich der Reimport wirklich!

MK155
04.12.2002, 10:31
Original geschrieben von Walter4
...
...brauchen ja nicht IMMER das Gelbe vom Ei zu sein! ...

Wie meinen ?

Für mich sollte auch der Reimport "das Gelbe vom Ei" sein. Welchen Vorteil, ausser weniger zu bezahlen ...

Walter4
06.12.2002, 09:37
Hallo MK,

Auf die Gefahr hin, Deine Frage nicht richtig verstanden zu haben: Gemeint habe ich damit, daß bei sorgfältigem Preisvergleich -z.B. Reimport mit Abholkosten zu Super-Angebot vom "Freundlichen" (mal angenommen, das gäbe es) frei Hof- es ja sich mal ergeben kann, daß die Preise beim Händler nebenan konkurrenzfähig sind. Auch wenn das eher die Ausnahme sein wird.
In dem Fall wäre ein Reimport eben nicht mehr "das Gelbe vom Ei". Und außer dem Preis zählt für mich bei einem Vergleich nichts.
MfG Walter ;)

MK155
06.12.2002, 09:59
Original geschrieben von Walter4
Hallo MK,

Auf die Gefahr hin, Deine Frage nicht richtig verstanden zu haben: Gemeint habe ich damit, daß bei sorgfältigem Preisvergleich -z.B. Reimport mit Abholkosten zu Super-Angebot vom "Freundlichen" (mal angenommen, das gäbe es) frei Hof- es ja sich mal ergeben kann, daß die Preise beim Händler nebenan konkurrenzfähig sind. Auch wenn das eher die Ausnahme sein wird.
In dem Fall wäre ein Reimport eben nicht mehr "das Gelbe vom Ei". Und außer dem Preis zählt für mich bei einem Vergleich nichts.
MfG Walter ;)

Dann habe ich Dich falsch verstanden ... :)

A4-Fahrer
08.12.2002, 19:56
Genau diesen Eindruck werde ich bei meinen "Hobbymäßigen Recherchen" auch nicht los.....!

A4-Fahrer
08.12.2002, 20:00
....man sollte genauer hingucken...mein Posting bezieht sich auf den letzten Eintrag auf der ersten Seite ( von Speedy) !

Ludger Rosen
08.12.2002, 22:47
J W


werden auch gerne ohne von WA zu sein angeboten und haben mitunter so 20 T km auf dem Buckel.


Vorbesitzer sind zB Vermietfirmen wie SIXT und Europcar etc.


Diese würde ich noch nicht mal mit 25% nehmen, weil ich weiß, wie die sog. Zusteller diese Fahrzeuge mit kaltem Motor vom Hof prügeln und wie lusch die Rückgabe wegen Mängeln an Service-Stationen ist.


Ja, auch diese Jahres Wagen gibt es, nicht nur den üblichen WA-Wagen!
(;) die WA, die ich kenne, fahre ihre Autos länger als 9 Monate und freuen sich einfach, dass sie ohne alnge Gespräche einen "guten" Rabatt bekommen :cool: )

Der Neue
09.12.2002, 08:53
Stimmt vollkommen. Und nicht nur die Zusteller heizen mit kaltem Motor los, auch die Mieter meinen, dass sie dieses Auto ja nicht schon müssen, ist ja nicht ihrs. Unverantwortlich.
Hatte mal nen KA, der war auch vorher ein Mietauto, hatte aber nur 10.000 KM drauf. Später merkte ich, bei ca. 30.000KM dass der Motor nicht nur seltsame Geräusche machte sondern sich ab und an nicht mehr richtig starten ließ. Deshalb habe ich ihn sofort wieder abgestoßen.

Gruß,

Michi

TTom
09.12.2002, 11:26
Mein G III habe ich als 4 Monate altes Fzg. vom Händler gekauft. Der Vorbesitzer ist ein bekannter gr. Autovermieter. Das Fzg. hatte 11.000 km gelaufen und sah optisch wie neu aus. Ich war zunächst sehr skeptisch, aber der enorme Preisvorteil (35% unter NP) hat mich dann überredet. Und was soll ich sagen, Glück gehabt, Ausnahmen bestätigen halt die Regel. Ich würde es wieder machen, aber der damalige Preisvorteil hat sich bei meinen diesjährigen Recherchen nicht bestätigt, sodass mir das Risiko doch zu groß war und ich ein Neufzg. gewählt habe.

Gruß Tom


PS: @A4-Fahrer bzgl. lezter Eintrag der ersten Seite: Die Anzahl der Postings kann man ind. Einstellen, d.h. mit Deinen Angaben kann man nicht generell etwas anfangen.

A4-Fahrer
11.12.2002, 18:24
Danke für den Hinweis-so genau habe ich mir das Forum als solches (noch) nicht angeguckt !:)