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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unfallschaden und dessen Abwicklung


chr.weller
01.08.2004, 14:22
Am 24.07.04 habe ich einen Unfall mit meinem Golf Variant gehabt. :(

Hier der Ablauf einer bekannten deutschen Versicherung und der neuen Werkstatt meines Vertrauens. :mad:

Am 25.07.04 habe ich mit einer Mitarbeiterin im "Callcenter" telefoniert, die mir mitteilte, das ich als Schadenverursacher nur eine von der Versicherung „zertifizierte Fachwerkstatt“ aufsuchen dürfte. Ihre Vorschläge waren eine VW-Werkstatt in Dortmund-Marten und das VW-Zentrum in Recklinghausen (zur Info ich wohne ich Bochum und arbeite in Düsseldorf und habe durch meinen Beruf öfters Aussentermine!!). Zitat: “Ich dürfte nicht meine mir seit Jahren bekannte Fachwerkstatt zur Reparatur aufsuchen, da ich sonst keinen Ersatzwagen bekommen würde.“

Am 26.07.04 rief mich um ca. 8:00 Uhr eine weitere Mitarbeiterin aus Dortmund, zur Schadensabwicklung an und nannte mir als nächste Werkstatt, da ich in Düsseldorf arbeite, das dortige VW-Zentrum, Zitat: “das mich kurzfristig im Laufe des Vormittags zur Reparaturabwicklung zurückrufen würde“.

Um ca. 14:00 rief mich ein Mitarbeiter des VW-Zentrum an und teilte mir mit, das eine Reparatur erst frühestens in 2 ½ Wochen möglich sein (Ab ca. 12. August!) Nachdem ich dem Mitarbeiter mitteilte, das ich am 02.08.04 in den Urlaub fahren würde, nannte er mir dann doch eine Filiale der VW-Gruppe in M...mann.

Am 27.04.04 habe ich dann meinen PKW morgens nach M...mann in die Werkstatt gefahren (KEINE Abholung!) und anschließend mit einem Leihwagen wieder zurück nach Düsseldorf.

Meinen reparierten PKW habe ich am 30.07.04, dann wieder in M..mann abholen dürfen und den Leihwagen zurückgegeben (Keinen Abholung/Kein Bringen meines Fahrzeugs!). Mein Fahrzeug war nicht von Innen gereinigt (ausgesaugt hätte gereicht, hatte aber wohl anscheinend niemand Lust zu).

Dies alles sind Leistungen, die die Versicherung in Ihren Leistungszusagen mit Stolz auf der 1 Seite nennt und anscheinend auch beim Freundlichen bezahlen wird!

Zur Reparatur: Mein Fahrzeug hat einen neuen Stossfänger erhalten. In Fahrrichtung auf der rechten Fahrzeugseite ist die Lackierung nicht fach- und sachgerecht ausgeführt. Der Lack ist an mehreren Stellen matt und der Lack des Stoßfängers hat 5 gut erkennbare runde “Dellen“. Dies habe ich dem Mitarbeiter der mir das Fahrzeug übergeben hat, mitgeteilt. Zitat:“ Ich sollte doch am kommenden Montag mal eben vorbeikommen und schaute dabei grinsend auf mein Kennzeichen (BO-….)“.

Desweiteren hatte ich vor dem Unfall Scheinwerfer von der Fa. Hella. Jetzt besitze ich einen neuen Scheinwerfer der Fa. Valeo auf der linken Seite, einen Scheinwerfer der Fa. Hella auf der rechten Seite. Anscheinend war derjenige, der die Ersatzteile bestellte, nicht in der Lage die korrekte Ersatzteilnummer einzugeben: korrekt 1J0 941 017 F (für Hella), falsch 1J0 941 017 B (für Valeo).

Sind zwei unterschiedliche Scheinwerferfabrikate überhaupt zulässig, da der Stellmotor ja immer noch von Hella ist?! :confused:

Ist auch beim späteren Weiterverkauf bestimmt sehr vorteilhaft, da man beim Öffnen der Haube, sofort die unterschiedlichen Fabrikate der Scheinwerfer lesen kann!

Auf der Rechnung sind auch amüsanterweise Leuchtmittel aufgelistet, die bei der Reparatur nicht neu ersetzt wurden. Es sind meine ( schwarzer Punkt mit Edding gekennzeichnet, ich weiss ich bin gemein, aber ich bezahl schliesslich die Reparatur, ODER?!) alten Leuchtmittel wieder eingesetzt worden. Ich habe z.b als Blinkerleuchte die Osram-Diadem (blau ausgeschaltet, gelb blinkend). In der Rechnung ist die pupsnormale Blinkerleuchte aufgelistet.

Mal schauen wie das Spiel weitergeht.....

:D