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  #1  
Alt 13.02.2005, 18:00
525tds
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Standard Autofahren im hohen Alter

Dieser Bericht gibt auch zu denken, auch wenn er von der "Bild" ist.........
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 0001.jpg (95,5 KB, 142x aufgerufen)
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  #2  
Alt 13.02.2005, 18:30
bora0815
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.. wenn man den (gescannten] Bericht lesen könnte, könnte er einem auch zu denke n geben - Etwas unscharf das Ganze.
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  #3  
Alt 13.02.2005, 18:36
Turbofan
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Ich bin schon lange der Meinung, dass ab einem bestimmten Alter, z.B. 60 Jahren, in regelmäßigen Zeitabschnitten einen Seh- und Reaktionstest gemacht werden soll, um somit die Fahrtauglichkeit nachzuweisen. Somit könnte viel vermieden werden. Eine pauschale Altersgrenze für die Führerscheinabgabe ist auf keinen Fall sinnvoll.
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  #4  
Alt 13.02.2005, 19:14
525tds
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Zitat:
Zitat von bora0815
.. wenn man den (gescannten] Bericht lesen könnte, könnte er einem auch zu denke n geben - Etwas unscharf das Ganze.
Sorry, das ist mir auch aufgefallen, daß es schlecht zu lesen ist.
Musste den Bericht aber verkleinern, daß ich ihn hier reinstellen kann.
Habe leider nur einen alten Scanner
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  #5  
Alt 13.02.2005, 19:21
525tds
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Zitat:
Zitat von Turbofan
Ich bin schon lange der Meinung, dass ab einem bestimmten Alter, z.B. 60 Jahren, in regelmäßigen Zeitabschnitten einen Seh- und Reaktionstest gemacht werden soll, um somit die Fahrtauglichkeit nachzuweisen. Somit könnte viel vermieden werden. Eine pauschale Altersgrenze für die Führerscheinabgabe ist auf keinen Fall sinnvoll.
Ja, das Ganze ist halt auch ein zweischneidiges Schwert. Irgendwie verstehe ich schon, daß die alten Leute auch noch ein Auto brauchen, um z.B. einkaufen zu können, aber andererseits ist es halt auch teilweise sehr gefährlich, wie manche alten Verkehrsteilnehmer rumfahren, auch wenn sie es nicht böswillig meinen.
Wenn ein Alter nen Fehler macht, kann ich irgendwie garnicht böse sein, oder schimpfen, weil ich selber auch nicht weis, wie ich mich im hohen Alter verhalten werden, bzw verhalten kann.
Meistens schauen sie dann nur irgendwie dumm, wenn sie nen Fehler gemacht haben, aber ich habe es aber auch schon teilweise erlebt, daß Opas, oder auch Omas, sehr bösartig reagieren können, wenn es im Straßenverkehr nicht so läuft, wie es nach ihrer Meinung laufen sollte. Da schüttle ich meistens nur den Kopf und lass sie mal machen. Ausser, wenn sie dann noch beleidigend werden. Dann gibt es von mir auch kontra.
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  #6  
Alt 13.02.2005, 23:07
Cisco
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Hi,

schwierig...sehr schwierig.

Ich hab noch alle Großeltern (65-75 Jahre alt) und alle fahren noch Auto.
Wie ich finde relativ sicher, teils aber etwas unbedacht.
Ob das nun am physischen Alter oder eher der vermeintlichen "Erfahrung" liegt, kann ich schlecht sagen.

Vor einiger Zeit fuhr mal ein "älterer" Herr (>80) vor mir und davor ein LKW.
Ich dachte mir schon der wird überholen wollen und auch dass er sicher etwas länger braucht - also hab ich gewartet.
Er hat aber keine Anstalten gemacht zu überholen, also bin ich vorbei.
In etwa auf gleicher Höhe seh ich wie der Herr mit Hut plötzlich rüberzieht - bin voll in die Eisen und hab gehupt...irgendwie hat er das kaum mitgekriegt

Problem ist:
Er wird eventuell einen Seh- und Reaktionstest problemlos absolvieren.

Die Gefahr liegt also einfach darin dass manche (!) einfach völlig überfordert sind (das gilt jedoch auch für die ein oder andre Dame *g*).
Nur wie will man sowas - ohne erneute Fahrprüfung - testen ?
Und den älteren Herrschaften alle paar Jahre ne Führerscheinprüfung aufzuhalsen find ich auch nicht so richtig.

Klar ist es ein Risiko, aber in meinen Augen ein vertretbares.

Cisco
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  #7  
Alt 14.02.2005, 06:59
Benutzerbild von MK155
MK155 MK155 ist offline
Ignorant u. Dummschwätzer
 
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Zitat:
Zitat von Turbofan
Ich bin schon lange der Meinung, dass ab einem bestimmten Alter, z.B. 60 Jahren, in regelmäßigen Zeitabschnitten einen Seh- und Reaktionstest gemacht werden soll, um somit die Fahrtauglichkeit nachzuweisen. Somit könnte viel vermieden werden. Eine pauschale Altersgrenze für die Führerscheinabgabe ist auf keinen Fall sinnvoll.
Ich würde sogar noch ein Stück weiter gehen und sowas von Beginn an vorschreiben. Bei der Risikogruppe 18-25 z. B. jährlich, wobei es hier sicherlich weniger um die Gesundheit gehen sollte, sondern mehr um die psychologische Komponente und um die Regeln. Vielleicht kann hier optional ein kostenloses Fahrsicherheitstraining mit angeboten werden. Ab 25 dann in etwas längeren Zeitabständen, z. B. alle drei Jahre. Ab 60 dann wieder öfter, und hier sollte sicherlich der gesundheitliche Aspekt stärkere Beachtung finden sollte.

Der Opa meiner Frau wäre bei einer solchen Vorgehensweise sicherlich im Sieb hängen geblieben. Den Führerschein haben haben sie ihm jetzt mittlerweile, nachdem ihm die Versicherung nach 8 selbst verursachten, teils recht heftigen Unfällen gekündigt hat, abgenommen. Der einfachste Schaden war noch ein umgeworfenes geparktes Motorrad. Rückwärts einparken, die PDC seines 523i E39 pfiif ... immer schneller ... und batsch, da lag das Krad im Dreck ..."Ich habe diesen Ton noch nie gehört"

Ein etwas schlimmerer Vorgang war die Geschichte, als er bei rot eine ampel missachtete und dabei mit einem kollidierte, der lt. Zeugen bei orange in die Kreuzung einfuhr. Opa behauptete steif und fest, dass der andere bei orange in jedem Fall hätte stehen bleiben müssen und er daher die Alleinschuld trage. .... "Schliesslich war ich mal Chef einer Generalvertretung einer renommierten Versicherungsgesellschaft" ...

Nicht das ich falsch verstanden werde, es ist nicht mein Ansinnen, die alten Leute aus dem Straßenverkehr rauszubringen. Aber falsches Mitgefühl ist bei unserer Verkehrsstruktur sicherlich fehl am Platze. Mir ist ein kriechender Rentner am A.... lieber als ein rasender junger Einzeller im Gesicht
__________________
Gruss
MK

--------------------------------
Der Mensch, der den Berg versetzt, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen - chinesisches Sprichwort
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  #8  
Alt 14.02.2005, 08:40
MouseWare
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Zitat:
Zitat von MK155
Nicht das ich falsch verstanden werde, es ist nicht mein Ansinnen, die alten Leute aus dem Straßenverkehr rauszubringen. Aber falsches Mitgefühl ist bei unserer Verkehrsstruktur sicherlich fehl am Platze. Mir ist ein kriechender Rentner am A.... lieber als ein rasender junger Einzeller im Gesicht
Es ist doch wieder das alte Lied: Will man gegen eine faktisch nachweisbare Gefahr im Straßenverkehr vorgehen, wird sofort aufgezählt, wo dann zuerst überall etwas geändert werden muß. Schlußendlich tut sich dann gar nichts.

Dabei ist es doch nicht von der Hand zu weisen, daß ab einem gewissen Alter die Seh- und Hörleistung rapide abnehmen kann. Dies zum Anlaß zu nehmen, um die Fahrtüchtigkeit älterer Fahrer zu überprüfen ist doch dann kein "Verbrechen" oder gar ein Versuch, irgendwem die Mobilität zu nehmen. Die meisten älteren Leutchen würden doch den Führerschein ohnehin behalten, bei dem ein oder anderen käme vielleicht der Hinweis auf eine obligatorische Sehhilfe hinzu. Und ein kleiner Teil würde vielleicht selbst angesichts der Testergebnisse zu der Einsicht gelangen, daß es nun besser ist auf ein alternatives Verkehrsmittel umzusteigen. Simulatortest sind doch häufig die einzige Gelegenheit, eine tatsächliche Gefahrensituation zu erleben und dabei dann die eigene Reaktion überprüfen zu können.

So wie ich erwarte, daß es regelmäßige Alkoholkontrollen im Verkehr gibt und LKW vom BAG auf Fahrtüchtigkeit geprüft werden, sollte so ein Test ab 60 alle 2 Jahre doch möglich sein. Wenn dadurch jährlich ein paar schwere Unfälle vermieden werden, hat es sich schon gelohnt...

Auch der Idee, regelmäßige Fahrsicherheitstrainings mit daran angeschlossener Prüfung der Augen und Ohren stehe ich offen gegenüber...zumal ich solche Trainings ohnehin regelmäßig mache.
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  #9  
Alt 14.02.2005, 14:38
525tds
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In der Schweiz gibt es ja so ne regelmäßige Kontrolle, bei der ältere Leute auf die Fahrtüchtigkeit überprüft werden.
Da war das Geschrei auch groß, als nem 78 jährigem Bekannten der Fahrerlaubniss entzogen worden ist.
So hart es sich anhört, aber das war eigentlich schon überfällig. Ich bin mit ihm öfters zum Mittagessen gefahren und habe in dem Wagen teilweise Todesängste ausgestanden.
Er brachte es auch fertig, daß er mitten auf der Kreuzung anhielt und dann ein Gebäude erklärt.
Einmal legte er sogar ne halbe Vollbremsung hin um mir ein Hotel zu zeigen, wo er früher öfters Geschäftsessen abgehalten hatte.
Von Einparken will ich erst garnicht reden.
Nach dem Führerscheinentzug, hatte er es aber schon einiges schwerer. Z.B. das Einkaufen war ein halber Tagesausflug für ihn, oder Hotels, bei denen er regelmäßig zu Mittag gegessen hatte, könnte er nichtmehr besuchen .
Er hatte zwar im Ort nen laden, wo er sonst immer eingekauft hatte, aber nun musste er mit dem Bus nach Zürich reinfahren (15 km), weil der Laden im Ort zu Fuß ca. 15 min (bei ihm eher 30 bis 45 min) entfernt lag.
In Zürich hielt der Bus direkt vor nem Laden wo er dann immer einkaufen war.
Sein Glück war, daß die haltestelle nur ca. 2 Min von seiner haustüre entfernt war.
Er meinte immer, daß er vor Jahren schon darauf geachtet hat, daß er auch mit den Öffentlichen wegkommen will, als er die Wohnung gekauft hatte.
Das war dann auch sein Glück.
Aber wer weis, vielleicht hat sein Führerscheinentzug auch schon ein Menschenleben gerettet.
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  #10  
Alt 14.02.2005, 17:35
Golf93
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Moin.

Kann mich Turbofan nur anschließen. Ab einem bestimmten Alter regelmäßig zur Untersuchung, sowohl gesundheitlich als auch psychologisch, damit es die alten Herrschaften vielleicht auch mal lernen. Es gibt da ja diese Spezies, die meinen IMMER Recht zu haben und ALLES RICHTIG machen.
Wer es dann noch kann nach der Untersuchung kann sich glücklich schätzen und weiterfahren und wer es nicht kann muss dann halt in den sauren Apfel beißen.

MfG
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  #11  
Alt 17.02.2005, 11:08
Meinrad Meinrad ist offline
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Zitat:
Wenn dadurch jährlich ein paar schwere Unfälle vermieden werden, hat es sich schon gelohnt...
Dann aber auch bei den 18 bis xx-jährigen. Statistisch gesehen, dürften diese die größere Risikogruppe darstellen. Dafür ließen sich sicherlich auch Horrorbeispiele finden.

PS: Was glaubt ihr, wie schnell man selbst "Opa" oder "Oma" ist?

Gruß Meinrad
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  #12  
Alt 17.02.2005, 17:27
Golf93
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Zitat:
Zitat von Meinrad
PS: Was glaubt ihr, wie schnell man selbst "Opa" oder "Oma" ist?

Gruß Meinrad
Geht schneller wie Kuchenbacken ich weiß
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  #13  
Alt 17.02.2005, 17:32
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Zitat von Golf93
Moin.

Kann mich Turbofan nur anschließen. Ab einem bestimmten Alter regelmäßig zur Untersuchung, sowohl gesundheitlich als auch psychologisch, damit es die alten Herrschaften vielleicht auch mal lernen. Es gibt da ja diese Spezies, die meinen IMMER Recht zu haben und ALLES RICHTIG machen.
Wer es dann noch kann nach der Untersuchung kann sich glücklich schätzen und weiterfahren und wer es nicht kann muss dann halt in den sauren Apfel beißen.

MfG
Hallo,
da sollten aber auch mal einige "jüngere" schon hingehen!!
Etwas Toleranz ist eigentlich angesagt!
Habt "ihr" noch nie einen Fehler gemacht??
MfG
Günther
__________________
A4 Avant 3.0 TDI (EZ 06/05) mit DPF

Ex: Bora Variant Highline, 1.9 PD-TDI, (ARL) 110 kW, 6-Gang

Ex: Bora Variant Highline 1,9 PD-TDI, (AJM) 85 kW, 6-Gang

Ex: Toyota Corolla 1800 DX Diesel (150 000 km gefahren)
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  #14  
Alt 17.02.2005, 17:43
Golf93
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Zitat:
Zitat von gwg
Hallo,
da sollten aber auch mal einige "jüngere" schon hingehen!!
Etwas Toleranz ist eigentlich angesagt!
Habt "ihr" noch nie einen Fehler gemacht??
MfG
Günther
Wenn du damit nun meinst, ob "Wir" jungen Spunde Fehler gemacht haben: Doch natürlich, nobody is perfect. Nur ist ein Unterschied zwischen Jung und Alt. Die Jüngeren sind zu unerfahren und risikobewusst sage ich jetzt mal. Bei den älteren Herrschaften liegt es aber mehr an den Reaktionszeiten, an den Augen meinetwegen usw. Das sind ganz andere Problemzonen. Meinetwegen könnten die ruhig auch für junge Fahrer nen Test oder sowas einführen um zu sehen, ob die denn was gelernt haben.
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  #15  
Alt 18.02.2005, 07:05
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MK155 MK155 ist offline
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Zitat:
Zitat von Meinrad
Dann aber auch bei den 18 bis xx-jährigen. Statistisch gesehen, dürften diese die größere Risikogruppe darstellen. Dafür ließen sich sicherlich auch Horrorbeispiele finden.

[...]

Gruß Meinrad
Volle zustimmung. Das war genau das was ich eingangs gepostet hatte. Gerade bei dieser Gruppe machen Überprüfung absolut Sinn. und zwar weniger, was die Gesundheit betrifft als die psychologische Seite.
__________________
Gruss
MK

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