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  #16  
Alt 08.10.2002, 16:54
Turbofan
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Mensch, Mensch...

Sorry,
Dir fehlen wohl die wichtigsten Grundlagen zum Thema Motor!!!
Liest mal ein paar Bücher über Motorentechnik, besonders das Kapitel "Drehmoment- und Leistungsverläufe" o.ä..
Dies hier im Forum zu erklären, hat wohl wenig Sinn.
Du glaubst ja einem sowieso nicht.
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  #17  
Alt 08.10.2002, 16:56
Turbofan
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original geschrieben von Roger
@Turbofan + Mampf:

Und wie erklärt Ihr Euch dann die unterschiedlichen Verläufe bei TDI und VTEC ???
Beim TDI ist das Drehmoment bei Pmax nur noch gering, beim VTEC liegen beide Maxima drehzahlmäßig dicht beieinander, wie bei den meisten Rennmotoren auch ! Wie geht das denn mathematisch ?
Schaut Euch doch mal die Kurven in Autozeitungen wie mot oder ams an !

Gruß
Roger
Die Position vom Pmax und Mmax spiegelt sich natürlich in der Abhängigkeit der Verläufe wider. Unterschiedliche Positionen sind kein Widerspruch für eine Abhängigkeit. Daher verstehe ich Deinen Einwand nicht ganz!
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  #18  
Alt 08.10.2002, 18:33
Benutzerbild von Mampf
Mampf Mampf ist offline
Na Mahlzeit ;-)
 
Registriert seit: 03.10.2002
Beiträge: 439
Standard

Zitat:
Original geschrieben von Roger
@Turbofan + Mampf:

Und wie erklärt Ihr Euch dann die unterschiedlichen Verläufe bei TDI und VTEC ???
Beim TDI ist das Drehmoment bei Pmax nur noch gering, beim VTEC liegen beide Maxima drehzahlmäßig dicht beieinander, wie bei den meisten Rennmotoren auch ! Wie geht das denn mathematisch ?
Schaut Euch doch mal die Kurven in Autozeitungen wie mot oder ams an !
Hi,

Du fragst, wie das mathematisch geht - rechne es mit der von Turbofan genannten Formel nach! Nimm eine bestimmte Drehzahl, setze die dabei anfallende Leistung in die Formel und Du erhältst das Drehmoment bei dieser Drehzahl.

Die Kurven in Autozeitungen sind oft ein gewaltiger Sch....äh Schwachsinn - vor allem wenn Motoren verschiedener Hersteller verglichen werden, kann man das ziemlich gut erkennen - z.B. 2 Triebwerke mit identischem Drehmoment bei einer bestimmten Drehzahl aber verschiedenen Leistungen bei dieser.

Grüß Dich,
Mampf
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  #19  
Alt 08.10.2002, 23:02
beetle24
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Guten Abend zusammen..

... ich möchte mal kurz die Diskussion unterbrechen und auf einen Beitrag weit vorne zu sprechen kommen...

Es wurde gesagt, dass sich die Einspritzmenge mit steigender Drehzahl stark verringert.
=> Das ist nicht so. "Von nix kommt nix" Darauf komme ich gleich....

Ferner wurde gesagt, dass sich beim PD die Kraftstoffmenge nur über die Einspritzdauer verändern lässt.
=> Das ist zum Glück gerade nicht der Fall, die Menge ist das Integral aus variablem Druck über der Zeit. PD-Motore gestalten Druck und Dauer individuell im Gegensatz zu den alten Motoren mit VEP.

Vielleicht darf ich daher etwas zum thermo-physikalischen Ablauf der VW-PD-Motore ausführen:

Es ist zwar richtig, dass Dieselmotore langsamer laufen als Otto-Motore - das liegt eher an den langsameren Verbrennungsabläufen aber nicht aber daran, dass Diesel nicht schnell genug oder in der ausreichenden Menge eingespritzt werden kann.

Im Gegenteil, VW leistet sich bei den PD-Motoren den Luxus einer mehrphasigen Einspritzung mit Zwischenpausen im Interesse schonenden Druckaufbaus und effizienter Verbrennung.

In der Voreinspritzphase werden nur geringe Mengen Treibstoff eingespritzt. Das führt zu einem flachen Anstieg von Temperatur und Druck bei geringer Geräuschentwicklung.

Die anschliessende Haupteinspritzung deckt den für das Momentenprofil erfoderlichen Kraftstoffbedarf ab. Mit 2050 bar wird dabei der Kraftstoff ideal zerstäubt. Es ist nicht richtig, dass bei maximaler Drehzahl die Einspritzmenge zurückgenommen wird wegen unkontrollierter Verbrennung. Je mehr theromdynamischer Gasaustausch stattfindet (zwangsweise durch die Kolbenfrequenz) umsomehr Luft muss hinein und natürlich auch Kraftstoff. Durch das im Vorlauf installierte Kraftstoffverteilerrohr ist stets Kraftstoff im Überangebot vorhanden. Das irgendwann eine Begrenzung stattfindet ist klar - liegt aber weit ausserhalb der Nenndrehzahl.

Dann ist das Spritzende noch ein wichtiges Thema - Der Druck muss sehr schnell absinken und die Düsennadel sich schnell schliessen, damit nicht mit niedrigem Druck grosstropfiger Kraftstoff ausfliesst, der nicht mehr richtig verbrennt und dadurch die Schadstoffwerte nachteilig beeinflusst.

PD-Motore haben daher durch den vom Motormanagement direkt steuerbaren exakten Spritzbeginn und variabler Spritzdauer /druck gute Voraussetzungen für eine optimierte Regelung von Moment und Schadstoffen. Durch die mehrphasige Einspitzung wird abhänging von der Motortemperatur der Verbrennungsablauf optimiert und damit Dieselgeräusch und Schwingungen minimiert. Der Nachteil der PD-Motore ist die sehr hohe Belastung des Steuerriemens, der ja die PD-Elelemente mit sehr hohen Pumpendrücken über 4 Nocken und Kipphebel antreiben muss.

Dann noch viel Spaß bei der Diskussion um Leistung und Moment
und schöne Grüsse
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