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  #1  
Alt 22.11.2004, 19:38
Hans
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Standard Yellow Strom - Jemand Erfahrung damit?

Hallo,

bin am überlegen, ob ich zu Yellow Strom wechseln soll. Zur Zeit bin ich bei EON Bayern und die werden mir zu teuer. Die Abschläge erhöhen die auch, obwohl ich letztes Jahr ein Guthaben erwirtschaftet habe.

Yellow Strom ist nach den nackten Zahlen billiger - aber auch gleich gut? Hat jemand Tips für mich oder schon Erfahrungen gemacht?

Danke

Gruß Hans
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  #2  
Alt 22.11.2004, 19:58
Speedy Gonzales
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.....alles Lüge !
Das Zeug ist gar nicht gelb
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  #3  
Alt 22.11.2004, 20:01
Hans
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Danke - dafür Du grün....
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  #4  
Alt 22.11.2004, 20:01
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Zitat von Speedy Gonzales
.....alles Lüge !
Das Zeug ist gar nicht gelb
Hallo,
Strom ist nie "farbig"; es sei denn Du greifst drann!!!
Mfg
Günther
__________________
A4 Avant 3.0 TDI (EZ 06/05) mit DPF

Ex: Bora Variant Highline, 1.9 PD-TDI, (ARL) 110 kW, 6-Gang

Ex: Bora Variant Highline 1,9 PD-TDI, (AJM) 85 kW, 6-Gang

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  #5  
Alt 22.11.2004, 22:54
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Rolling Thunder Rolling Thunder ist offline
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Im Internet gibt es diverse unabhängige Vergleichsrechner.
Ich habe das Glück, dass unsere Stadtwerke billiger als alle anderen Anbieter sind, so dass sich für mich die Frage nach einem Wechsel nicht stellt...
__________________
Golf Highline 1.4 TSI DSG (92kW, seit 16.4.)
-> Nachfolger: Golf Variant Highline 1.4 TSI DSG oder Touran Comfortline 1.2 TSI (ab 16.10.)
Golf GTI DSG (162kW, seit 2/2016)
-> Nachfolger: will wieder einen R... (221kW, ab 8/2016)
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  #6  
Alt 23.11.2004, 09:07
ric
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Zitat:
Zitat von Hans
Yellow Strom ist nach den nackten Zahlen billiger - aber auch gleich gut? Hat jemand Tips für mich oder schon Erfahrungen gemacht?...
Ich schicke alle 2 Jahre meinem Provider (Wendelstein) eine Kündigung mit der Begründung, daß Eon, Yellow, ... günstiger sind. Prompt bekomme ich dann einen günstigeren Tarif, "da vergessen wurde mich darauf hinzuweisen".

Bis jetzt konnte der örtliche Liefernat immer günstiger als die Großen sein. Man muß sich einfach trauen und einen anderen Tarif verlangen.
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  #7  
Alt 23.11.2004, 09:11
Hans
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Hallo ric,

dann bist Du ja schon bei einem regionalen Anbieter - das ist bei mir nicht möglich, da ich ausserhalb des eigentlichen Stadtgebietes wohne, und dorthin angeblich die zuständigen Gemeindewerke nicht liefern dürfen. Die wären nämlich nach Preisvergleich bei "www.verivox.de" (RT danke für den Tip) die Günstigsten. Dann kommt Yellow Strom.

Da mir eine Ersparnis von ca. 100 Euro im Jahr errechnet wurde - habe ich vor einer viertelstunde zu Yellow gewechselt.

Schlechter als der Großkonzern EON kann Yellow auch nicht sein.

Gruß Hans
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  #8  
Alt 23.11.2004, 10:17
Walter4
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Zitat:
Zitat von Hans
Hallo,
...
Yellow Strom ist nach den nackten Zahlen billiger - aber auch gleich gut? Hat jemand Tips für mich oder schon Erfahrungen gemacht?
Danke
Gruß Hans
Ja, ich. Bin seit Jahren bei Yellow. Alles funktioniert einwandfrei und problemlos, einschließlich Kündigung (RWE) und Ummeldung (-eine vorgedruckte Postkarte). An Anschluß, Netz, Zähler usw. ändert sich gar nichts.
Zur Zeit das Wichtigste: Yellow hat den Energie-Profitgeiern deren Preiserhöhungen verdorben, weil Yellow bis November 2005 garantiert (!), die Preise nicht zu erhöhen. Worauf erst mal Ruhe an der Preisfront eingekehrt ist, zumal die Regierung denen eine Preiskontrolle angedroht hat.
MfG Walter
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  #9  
Alt 23.11.2004, 10:21
Alois Alois ist offline
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Zitat:
Zitat von Hans
Hallo ric,

Da mir eine Ersparnis von ca. 100 Euro im Jahr errechnet wurde - habe ich vor einer viertelstunde zu Yellow gewechselt.

Schlechter als der Großkonzern EON kann Yellow auch nicht sein.

Gruß Hans
Ja, herzlichen Dank. Wenigstens einer, der die Billigen unterstützt und dem Monopol der Grossen was entgegensetzt. Leider ist ja die liberalisierung auf dem Strommarkt gründlich misslungen, da die Verbraucher nicht zu den Billigen wechselten. Jetzt haben wir die entsprechende hohen Strompreise.
__________________
Viele Grüsse

Alois
______________________________

nur ein blaues Auto
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  #10  
Alt 23.11.2004, 10:25
Hans
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Zitat:
Zitat von Alois
Ja, herzlichen Dank. Wenigstens einer, der die Billigen unterstützt und dem Monopol der Grossen was entgegensetzt. Leider ist ja die liberalisierung auf dem Strommarkt gründlich misslungen, da die Verbraucher nicht zu den Billigen wechselten. Jetzt haben wir die entsprechende hohen Strompreise.

Hallo,

anfangs dachte ich schon, bei diesem tread kommt nichts gescheites raus (von wegen Strom ist nicht gelb usw.). Aber jetzt bin ich begeistert.

Warum sollte man beim Strom nicht zum billigsten Anbieter wechseln? Ich persönlich vergleiche oft die Angebote bei Kfz-Versicherung, Krankenkasse, Telefonanbieter, Handyvertrag usw. Nur den Stromanbieter habe ich noch nie gewechselt, deshalb hatte ich Respekt davor.

@Alois - danke auch - jetzt bin ich beruhigt.

Gruß Hans
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  #11  
Alt 23.11.2004, 11:27
Niemals Servo
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Zitat:
Zitat von Hans
dann bist Du ja schon bei einem regionalen Anbieter - das ist bei mir nicht möglich, da ich ausserhalb des eigentlichen Stadtgebietes wohne, und dorthin angeblich die zuständigen Gemeindewerke nicht liefern dürfen. Die wären nämlich nach Preisvergleich bei "www.verivox.de" (RT danke für den Tip) die Günstigsten. Dann kommt Yellow Strom.
Interessante Seite. Solche Links kann man ruhig direkt ins Forum schreiben.

(Der gelbe Strom würde mich im Jahr 40 Euro mehr kosten, RWE gar 100 )
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  #12  
Alt 23.11.2004, 13:09
AudiMax
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Zitat:
Zitat von Alois
Ja, herzlichen Dank. Wenigstens einer, der die Billigen unterstützt und dem Monopol der Grossen was entgegensetzt.
Ob mit der Einstellung Yello der Richtige ist? Immerhin gehört Yello zu EnBW, der Nummer 3 auf dem deutschen Markt (fällt bei mir noch unter "Grossen") und in meiner Heimat können die lokalen Stadtwerke bei den Yello-Preisen locker mithalten. Da unterstützte ich doch besser die lokale Wirtschaft, vor allem wenn es nichts kostet bzw. sogar billiger ist.
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  #13  
Alt 24.11.2004, 10:49
Walter4
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Zitat:
Zitat von Alois
... Wenigstens einer, der die Billigen unterstützt und dem Monopol der Grossen was entgegensetzt. Leider ist ja die Liberalisierung auf dem Strommarkt gründlich misslungen, da die Verbraucher nicht zu den Billigen wechselten. Jetzt haben wir die entsprechende hohen Strompreise.
So ist es, leider. Auch wenn's ein paar mehr sind als einer. Die träge Masse und die Dummstolzen tragen erheblich dazu bei, daß in allen Wirtschaftsssparten unverschämt kalkuliert und Geld gerafft werden kann. Das fängt beim Einkauf an der Tankstelle an, geht über die welche sich zu fein sind, beim Discounter ihre Lebensmittel zu kaufen und endet bei den ganz Armen, die für ihr Auto Listenpreise mit allenfalls 3% Abspeisung bezahlen.
Unser Wirtschaftssystem ist zwar nicht für die Dummen gemacht, wird aber von denen folgerichtig weitgehend getragen. Wenn die Werbung mal daran rührt -"Geiz ist geil" und "Laßt Euch nicht verarschen" (natürlich eigennützig)- und damit quasi Preisvergleiche (-und nicht Konsumverzicht!) anmahnt, ist das Geblöke groß...
MfG Walter
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  #14  
Alt 24.11.2004, 10:52
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Zitat:
Zitat von AudiMax
Ob mit der Einstellung Yello der Richtige ist? Immerhin gehört Yello zu EnBW, der Nummer 3 auf dem deutschen Markt (fällt bei mir noch unter "Grossen") und in meiner Heimat können die lokalen Stadtwerke bei den Yello-Preisen locker mithalten. Da unterstützte ich doch besser die lokale Wirtschaft, vor allem wenn es nichts kostet bzw. sogar billiger ist.
Lt. Vergleichsrechner spare ich bei unseren Stadtwerken im Jahr rund 70€ gegenüber Yellow-Strom und rund 90€ gegenüber RWE und Co...
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  #15  
Alt 24.11.2004, 21:06
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mile-eater mile-eater ist offline
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Zitat:
Zitat von AudiMax
Ob mit der Einstellung Yello der Richtige ist? Immerhin gehört Yello zu EnBW, der Nummer 3 auf dem deutschen Markt (fällt bei mir noch unter "Grossen") und in meiner Heimat können die lokalen Stadtwerke bei den Yello-Preisen locker mithalten. Da unterstützte ich doch besser die lokale Wirtschaft, vor allem wenn es nichts kostet bzw. sogar billiger ist.
Vielleicht liegt das daran, dass Dein örtlicher Netzbetreiber heute überhöhte Netznutzungsentgelte (für die Durchleitung) fordert und damit seinen eigenen Strom quersubventioniert. Mit dieser gängigen Praxis wird nämlich der Wettbewerb auf dem Strommarkt geradezu ad absurdum geführt. Dazu eine einfache Beispielrechnung:

Nehmen wir einmal an, dass der Netzbetrieb Deines Stadtwerks (SW) real Gesamtkosten einschliesslich Wartung, Reparatur etc. von 1,5 ct/kWh aufweist und dass dieses SW Strom für 4 ct/kWh erzeugen kann. Als Netznutzungentgelt veröffentlicht dieses SW nun aber 3 ct pro durchgeleiterter Kilowattstunde.

In dieser Situation tritt Yello an Dich heran und macht Dir ein Angebot. Nehmen wir realitätsnah an, dass die Yello-Muttergesellschaft EnBW mit 60 % Kernkraftanteil günstiger produzieren kann als Dein Stadtwerk mit einer veralteten KWK-Anlage. Und zwar zu Erzeugungskosten von 2,5 ct/kWh.

Wie sehen nun die beiden Angebote aus: EnBW bietet Dir 2,5 ct/kWh Erzugungskosten + 3 ct/kWh Durchleitungsentgelt, die sie ja ans Stadtwerk direkt fûr die Netznutzung zahlen müssen plus eine Marge von sagen wir 1 ct/kWh, macht zusammen 6,5 ct/kWh.

Dein Stadtwerk, konfrontiert mit diesem Konkurrenz-Angebot sagt: Da gehe ich mit: Denn bei effektiven Kosten von 5,5 ct/kWh (4 für die Erzeugung und 1,5 für die Netznutzung) bleibt dem Stadtwerk ebenfalls eine Marge von 1 ct/kWh. Resultat: Du profitierst nicht vom billigeren Strom der EnBW, die Dir bei Veröffentlichung eines angemessenen Netznutzungsentgeltes durch das SW von sagen wir 2 ct/kWh (Kosten plus Marge) einen Strompreis einschliesslich Verteilung von 4,5 ct/kWh hätte unterbreiten können. Der Verlierer bist Du.

Ich erinnere mich noch, dass Yello zu Anfang mit bundesweit einheitlichen Preisen auf den Markt gegangen ist und zwar mit der einprägsamen Formel "19/19 alles inklusive", was bedeutet, dass man den Strom für 19 DM/Monat plus 19 Pf pro verbrauchter kWh ins Haus geliefert bekam.
Erst die überhöhten und regional unterschiedlichen Netznutzungsentgelte haben dazu geführt, dass Yello zunächst die Preise anheben musste (die Durchleitung kostete zum Teil schon mehr als die 19 Pfennig, so dass Yello für die eigentliche Stromlieferung zuzahlen musste) und dann regional differenzierte Preise eingeführt hat (abhängig von der Höhe der Durchleitungsentgelte der jeweiligen örtlichen Netzbetreiber).

Insofern ist es im Interesse des Wettbewerbs auf dem deutschen Strommarkt, wenn man die Stadtwerke, die mit dieser Quersubventionierung den Wettbewerb blockieren zugunsten von wettbewerbsfreundlichen Unternehmen wie EnBW und Yello verlässt.

mfG

P.S. Meine Eltern sind seit fast 5 Jahren zufriedene Yello-Kunden. Physikalisch und technisch (Stichwort Zähler, Anschlüsse) ändert sich ja ohnehin nichts, da die Netze natürliche Monopole sind und bleiben. Nur kaufmännisch wird anders (günstiger) abgerechnet
__________________
Skoda Fabia Combi 1,9 TDI 100 "Tech Design", EZ 05/2005, diamantsilber-metallic
VW Golf Variant 2,0 TDI 140 DPF Comfortline, EZ 08/2007, schwarz
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