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  #1  
Alt 15.01.2003, 14:30
Golf4PD4Motion
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Unglücklich Neue Autobatterie im Golf IV, was nehmen?

Hallo,

an meinem Golf IV mit Standheizung ist die Batterie defekt,


Was könnt ihr da empfhelen was ich fuer eine nehmen soll,

gibt es auch stärkere Batterien bzw welche passt da reinund was kostet es

danke
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  #2  
Alt 15.01.2003, 14:34
TDI-Manfred
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Hallo, am besten die Test mal durchlesen (stiftung Warentest oder ä.)

Da hat auf jeden Fall die auch bei ATU vertriebene Autobatterie von ARKTIS gegenüber der teueren Varta gewonnen!!

Also der Name und Preis entscheidet nicht zwangsweise über die Qualität des Produkts.


Garantie hat man eh im normalfall auf beide Batterien gleich.

manne
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  #3  
Alt 15.01.2003, 23:18
beetle24
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Standard Re: Neue Autobatterie im Golf IV, was nehmen?

Zitat:
Original geschrieben von Golf4PD4Motion
gibt es auch stärkere Batterien bzw welche passt da rein
Also das mit der stärkeren Batterie kann heikel werden - das geht elektrisch nur dann, wenn der passende Generator drin ist. Sonst besteht die Gefahr, dass die Batterie nie richtig voll wird. Du müsstes in den techn. Daten der Motorenpalette Deinen Generator raussuchen und schauen, bei welcher Motorvariante der gleiche Generator eingebaut ist. Die dort verbaute Batterie kannst Du dann auch wählen.

Dann kommt das mech. Problem. Deutlich stärkere Batterien können deutlich länger sein, was z.B. eine neue Klimabox erforderlich macht. Ferner wäre zu prüfen, ob der auf der Plusklemme angebaute Hauptstromverteiler noch passt.

Gruss
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  #4  
Alt 16.01.2003, 10:17
gwg gwg ist offline
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Standard Re: Re: Neue Autobatterie im Golf IV, was nehmen?

Zitat:
Original geschrieben von beetle24
Also das mit der stärkeren Batterie kann heikel werden - das geht elektrisch nur dann, wenn der passende Generator drin ist. Sonst besteht die Gefahr, dass die Batterie nie richtig voll wird. Du müsstes in den techn. Daten der Motorenpalette Deinen Generator raussuchen und schauen, bei welcher Motorvariante der gleiche Generator eingebaut ist. Die dort verbaute Batterie kannst Du dann auch wählen.

Dann kommt das mech. Problem. Deutlich stärkere Batterien können deutlich länger sein, was z.B. eine neue Klimabox erforderlich macht. Ferner wäre zu prüfen, ob der auf der Plusklemme angebaute Hauptstromverteiler noch passt.

Gruss
Hallo Manfred,
ich bin da anderer Meinung.
Im Allgemeinen ist die Verwendung einer größeren Batterie recht schnell durch den zur Verfügung stehenden Platz begrenzt. Falls sie dann 20-40% mehr Kapazität hätte , was schon recht hoch gegriffen ist, würde sie von den heutigen Generatoren sicher ausreichend geladen.
Einzig die mech. Probleme dürften recht schnell die Grenze sein.
MfG
Günther
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  #5  
Alt 16.01.2003, 12:41
beetle24
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Hi Günther..
... schau doch mal auf die Daten der Batterien beim Golf (einige Beispiele) :

55KW-Otto, Batt 44Ah / 220A mit Generator 70A
75KW-Otto, Batt 60Ah / 280A mit Generator 70A
74KW- TDI, Batt 70Ah/340A mit Generator 120A

Was ich sagen will:
- Man kann beim 44KW eine 60Ah einbauen, da der Generator mit 70A identisch ist.
- Eine 70Ah vom Diesel einzusetzen gibt Probs, da nachgewiesen der "kleinere" Generator den grösseren Ladestrom nicht leisten kann und die Batterie im Regelbetrieb nie 100% erreichen kann, was letztlich bei einem Blei-Acuu zum Sulfatieren führt mit schleichender Kapazitätseinbusse.

Die Accu-Grundplatte reicht beim Golf mechanisch für den grössten Batterietyp 70Ah - nur muss man sicher sein, dass der "Reserveraum" in Fahrtrichtung links auch frei ist von Zusatzkomponenten. Der Wechsel von 44Ah auf 60Ah ist aber nicht sehr gross - von daher wohl keine Probs.

Beim Golf werden meines Wissens nach nur 70A-Generatoren bei den Benzinern verbaut, die TDIs haben 120A, die SDI und FSI evtl. Sondergrössen.

Die Polos haben 70 und 110 - die Lupos 70 und 90

Mein Tipp: Nur bei den kleinsten Maschinen lohnt es sich .z.b. Golf55KW von 44Ah auf 60Ah oder Lupo 37KW von 36Ah auf 44Kw - vielfach haben diese Varianten identischen Abmessungen, da die Kapazitätserhöhung innerhalb der Batterie durch Technik realsiert wird.

Schöne Grüsse und immer volle Spannung
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  #6  
Alt 16.01.2003, 13:13
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von beetle24
Hi Günther..
... schau doch mal auf die Daten der Batterien beim Golf (einige Beispiele) :

55KW-Otto, Batt 44Ah / 220A mit Generator 70A
75KW-Otto, Batt 60Ah / 280A mit Generator 70A
74KW- TDI, Batt 70Ah/340A mit Generator 120A

Was ich sagen will:
- Man kann beim 44KW eine 60Ah einbauen, da der Generator mit 70A identisch ist.
- Eine 70Ah vom Diesel einzusetzen gibt Probs, da nachgewiesen der "kleinere" Generator den grösseren Ladestrom nicht leisten kann und die Batterie im Regelbetrieb nie 100% erreichen kann, was letztlich bei einem Blei-Acuu zum Sulfatieren führt mit schleichender Kapazitätseinbusse.

Die Accu-Grundplatte reicht beim Golf mechanisch für den grössten Batterietyp 70Ah - nur muss man sicher sein, dass der "Reserveraum" in Fahrtrichtung links auch frei ist von Zusatzkomponenten. Der Wechsel von 44Ah auf 60Ah ist aber nicht sehr gross - von daher wohl keine Probs.

Beim Golf werden meines Wissens nach nur 70A-Generatoren bei den Benzinern verbaut, die TDIs haben 120A, die SDI und FSI evtl. Sondergrössen.

Die Polos haben 70 und 110 - die Lupos 70 und 90

Mein Tipp: Nur bei den kleinsten Maschinen lohnt es sich .z.b. Golf55KW von 44Ah auf 60Ah oder Lupo 37KW von 36Ah auf 44Kw - vielfach haben diese Varianten identischen Abmessungen, da die Kapazitätserhöhung innerhalb der Batterie durch Technik realsiert wird.

Schöne Grüsse und immer volle Spannung
Sorry Manfred,
Die "kleine" Lichtmaschiene mit 70 A Nennstrom läd eine komplett entladene 70 Ah Batterie bei zügiger Fahrt theoretisch in 1,5 h auf. Ich habe bisher in meinen Autos immer beim Batteriewechsel die größte eingebaut und bin gut damit gefahren. Falls Du recht hättest, würde nur die Batteriegröße durch schleichende Sulfatierung kleiner werden.
Häng mal ein Digitalvoltmeter an eine Batterie und schau wie schnell sie nach dem Start wieder ihre ca. 14,4 Volt erreicht hat. Dann geht der Strom fast auf "0" A zurück und sie ist geladen.
Mit freundlichem Gruß
Günther
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  #7  
Alt 16.01.2003, 13:25
GolfV5
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Hallo Manfred....
Du schreibst:


>>>>- Eine 70Ah vom Diesel einzusetzen gibt Probs, da nachgewiesen der "kleinere" Generator den grösseren Ladestrom nicht leisten kann und die Batterie im Regelbetrieb nie 100% erreichen kann, was letztlich bei einem Blei-Acuu zum Sulfatieren führt mit schleichender Kapazitätseinbusse. <<<<


Damit bin ich (vorbehaltlich weiterer Argumente...) so nicht einverstanden.
Du bekommst jede Batterie mit dem kleinsten Strom voll, der über dem Selbstentladestrom liegt- eine Frage der Zeit und natürlich der Leistungsbilanz im Fahrzeug.
Will sagen, wenn eine große Batterie nicht ladbar ist, dann wird eine kleine Batterie auch nicht mehr geladen (extrem viel Verkehr mit hohem Leerlaufanteil und hoher Verbrauch an elektrischer Energie...). Wenn ein Generator 70 A abgeben kann und 70 A schon verbraucht werden im Netz dann bleibt zum Laden nichts übrig. Nicht für die kleine und nicht für die große Batterie, die aber immerhin für diesen Extrembetrieb länger Reserven bereithält.
Wie gesagt eine Frage der Bilanz....Stromverbrauch zu Generatorleistung und insofern unabhängig von der Batteriegröße, wenn ich mal den Verlust durch die größere Selbstentladung der größeren Batterie unterschlage.
Gruß
Jürgen
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  #8  
Alt 16.01.2003, 20:05
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von GolfV5
Hallo Manfred....
Du schreibst:


>>>>- Eine 70Ah vom Diesel einzusetzen gibt Probs, da nachgewiesen der "kleinere" Generator den grösseren Ladestrom nicht leisten kann und die Batterie im Regelbetrieb nie 100% erreichen kann, was letztlich bei einem Blei-Acuu zum Sulfatieren führt mit schleichender Kapazitätseinbusse. <<<<


Damit bin ich (vorbehaltlich weiterer Argumente...) so nicht einverstanden.
Du bekommst jede Batterie mit dem kleinsten Strom voll, der über dem Selbstentladestrom liegt- eine Frage der Zeit und natürlich der Leistungsbilanz im Fahrzeug.
Will sagen, wenn eine große Batterie nicht ladbar ist, dann wird eine kleine Batterie auch nicht mehr geladen (extrem viel Verkehr mit hohem Leerlaufanteil und hoher Verbrauch an elektrischer Energie...). Wenn ein Generator 70 A abgeben kann und 70 A schon verbraucht werden im Netz dann bleibt zum Laden nichts übrig. Nicht für die kleine und nicht für die große Batterie, die aber immerhin für diesen Extrembetrieb länger Reserven bereithält.
Wie gesagt eine Frage der Bilanz....Stromverbrauch zu Generatorleistung und insofern unabhängig von der Batteriegröße, wenn ich mal den Verlust durch die größere Selbstentladung der größeren Batterie unterschlage.
Gruß
Jürgen

Gut beschrieben!
MfG
Günther
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  #9  
Alt 16.01.2003, 21:45
beetle24
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Danke für die Diskussion...
... mal schnell zwischen Tür und Angel gesagt - morgen mehr:

Bei einer schwach negativen Ladebilanz kann im Mittel eine Batterie nicht voll werden - im Gegenteil.

Das ist ja wohl die Definition und zugleich die Situation im Winter mit kurzer Fahrzeit und grosser Energieentnahme.

Während der Fahrt kann sich die Situation bessern und die LM bringt ein wenig in die Batterie zb. innerhalb einer angenommenen Betriebsdauer 30 Ah - nur mal angenommen.

Eine sehr stark entladene Batterie mit 44Ah Nennkapazität wäre mit plus 30Ah gut bedient und ist damit elektrochemisch fast "voll" geladen.

Eine alternativ eingebaute 63Ah-Batterie - ebenfalls stark entladen - wird auch nur mit plus 30Ah geladen, weil die LM incl. des Ladereglers nicht mehr Strom abgibt. Nach der gleichen Zeit sind also auch nur 30Ah eingefahren. Von der Energiebilanz hat sie zwar theoretisch den gleichen Wert - aber nicht prozentual - und letzteres ist ein Mass für das "voll sein".

Die grössere Batterie ist bei gleichen Bedingungen bezogen auf Ihre Nenngrösse nicht "voll" geworden und hat dadurch ein erheblich schlechteres Startstromverhalten und - das meinte ich - wegen der ständigen Unterversorgung ein Tendenz zum Sulfatieren - und damit zu einer schleichenden Kapazitätseinbusse.

Um es kurz zusagen - lieber eine in kritischen Phasen fast volle normal kleine Batterie als eine grössere, die nicht ganz voll ist.

So habe ich die Zusammenhänge bislang verstanden und akzeptiere daher die Empfehlungen der Fachleute in unserem Hause.

Vielleicht ein neuer Aspekt in unserer aller Überlegungen ???

Ich lass mich gerne überzeugen - aber dazu bitte erst später evtl. mehr

Bis dahin schöne Grüsse
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  #10  
Alt 16.01.2003, 22:00
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von beetle24
Danke für die Diskussion...
... mal schnell zwischen Tür und Angel gesagt - morgen mehr:

Bei einer schwach negativen Ladebilanz kann im Mittel eine Batterie nicht voll werden - im Gegenteil.

Das ist ja wohl die Definition und zugleich die Situation im Winter mit kurzer Fahrzeit und grosser Energieentnahme.

Während der Fahrt kann sich die Situation bessern und die LM bringt ein wenig in die Batterie zb. innerhalb einer angenommenen Betriebsdauer 30 Ah - nur mal angenommen.

Eine sehr stark entladene Batterie mit 44Ah Nennkapazität wäre mit plus 30Ah gut bedient und ist damit elektrochemisch fast "voll" geladen.

Eine alternativ eingebaute 63Ah-Batterie - ebenfalls stark entladen - wird auch nur mit plus 30Ah geladen, weil die LM incl. des Ladereglers nicht mehr Strom abgibt. Nach der gleichen Zeit sind also auch nur 30Ah eingefahren. Von der Energiebilanz hat sie zwar theoretisch den gleichen Wert - aber nicht prozentual - und letzteres ist ein Mass für das "voll sein".

Die grössere Batterie ist bei gleichen Bedingungen bezogen auf Ihre Nenngrösse nicht "voll" geworden und hat dadurch ein erheblich schlechteres Startstromverhalten und - das meinte ich - wegen der ständigen Unterversorgung ein Tendenz zum Sulfatieren - und damit zu einer schleichenden Kapazitätseinbusse.

Um es kurz zusagen - lieber eine in kritischen Phasen fast volle normal kleine Batterie als eine grössere, die nicht ganz voll ist.

So habe ich die Zusammenhänge bislang verstanden und akzeptiere daher die Empfehlungen der Fachleute in unserem Hause.

Vielleicht ein neuer Aspekt in unserer aller Überlegungen ???

Ich lass mich gerne überzeugen - aber dazu bitte erst später evtl. mehr

Bis dahin schöne Grüsse
Hallo Manfred,
ich hatte anfangs der 70 er Jahren einen NSU TT 1200. Er hatte eine 12 Volt Lichtmaschiene (schon Drehstrom) und eine 24 Ah Batterie von Sonnenschein. Im strengen Winter hatte man damit gerade 3 Startversuche, dann war schluß!
Eine 36 Ah Batterie mit den gleichen Abmessungen war als Ersatz immer die bessere Wahl.
Je größer eine Battarie ist umso kleiner ist der Innenwiederstand und umso größer ist auch der Kurzschlußstrom; und ein Anlaßer ist im Winter immer praktisch ein Kurzschluß für die Batterie. Und das noch nach der Belastung mit dem Vorglühen (beim Diesel) !
Eine möglichst große Batterie hat in der Praxis die Möglichkeit Reserven zu speichern und noch Strom zu liefern, wenn eine "kleine" schon erschöpft ist!
Alles andere ist leider nur "dummes" Geschwätz.
Ich schätze Deine fundierten Beiträge sehr, glaube aber hierbei nicht, daß du hier richtig informiert bist.
Ich weis nicht, von welcher "Fachrichtung" du kommst, aber ein "Vergleich": ein Fahrzeug mit nem großvolumigen Motor läst sich von einer Steigung weniger "beeindrucken" als ein kleinerer, es bedarf nur ein wenig mehr "Gas". Bei den Batterien ist es nicht anders. Je Größer der Akku, umso mehr Reserven kann er speichern. Ein voll geladener 60 Ah Akku ist gleichwertig mit nem Akku von 100 Ah, der nur zu 60% geladen ist; dieser kann aber notfalls noch mehr elektrische Energie "bunkern". Die Autohersteller knausern halt nur bei den Batterieen, da sie schwer sind und den Benzin- bzw. Diesel-Verbrauch erhöhen (totes Gewicht)
MfG
Günther
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  #11  
Alt 16.01.2003, 22:36
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von beetle24
Danke für die Diskussion...
... mal schnell zwischen Tür und Angel gesagt - morgen mehr:

Bei einer schwach negativen Ladebilanz kann im Mittel eine Batterie nicht voll werden - im Gegenteil.

Das ist ja wohl die Definition und zugleich die Situation im Winter mit kurzer Fahrzeit und grosser Energieentnahme.

Während der Fahrt kann sich die Situation bessern und die LM bringt ein wenig in die Batterie zb. innerhalb einer angenommenen Betriebsdauer 30 Ah - nur mal angenommen.

Eine sehr stark entladene Batterie mit 44Ah Nennkapazität wäre mit plus 30Ah gut bedient und ist damit elektrochemisch fast "voll" geladen.

Eine alternativ eingebaute 63Ah-Batterie - ebenfalls stark entladen - wird auch nur mit plus 30Ah geladen, weil die LM incl. des Ladereglers nicht mehr Strom abgibt. Nach der gleichen Zeit sind also auch nur 30Ah eingefahren. Von der Energiebilanz hat sie zwar theoretisch den gleichen Wert - aber nicht prozentual - und letzteres ist ein Mass für das "voll sein".

Die grössere Batterie ist bei gleichen Bedingungen bezogen auf Ihre Nenngrösse nicht "voll" geworden und hat dadurch ein erheblich schlechteres Startstromverhalten und - das meinte ich - wegen der ständigen Unterversorgung ein Tendenz zum Sulfatieren - und damit zu einer schleichenden Kapazitätseinbusse.

Um es kurz zusagen - lieber eine in kritischen Phasen fast volle normal kleine Batterie als eine grössere, die nicht ganz voll ist.

So habe ich die Zusammenhänge bislang verstanden und akzeptiere daher die Empfehlungen der Fachleute in unserem Hause.

Vielleicht ein neuer Aspekt in unserer aller Überlegungen ???

Ich lass mich gerne überzeugen - aber dazu bitte erst später evtl. mehr

Bis dahin schöne Grüsse
Der "theoretische" Idealfall währe eine unendlich große Batterie die im Sommer voll geladen würde und den Winter "überbrücken" würde.
Würde aber am Gewicht scheitern.
MfG
Günther
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  #12  
Alt 17.01.2003, 00:02
beetle24
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Zitat:
Original geschrieben von gwg

Eine möglichst große Batterie hat in der Praxis die Möglichkeit Reserven zu speichern und noch Strom zu liefern, wenn eine "kleine" schon erschöpft ist!
Alles andere ist leider nur "dummes" Geschwätz.
@Günther..
.. das steht außer Frage und leuchtet auch mir ein
.. gleichwohl habe ich etwas anderes gesagt und technisch dargestellt:

Es geht mir in meinen Ausführungen nicht um die zweifelsohne vorhandenen besseren Reserven einer grösseren Batterie sondern vielmehr darum, dass unerwartet an einem schönen kalten Wintermorgen auch die grosse Batterie "leer" ist - wegen der Vorteile der Grösse gerne 3 Tage später als die kleine Batterie. Aber irgendwann ist auch die "Grosse" leer und zwar ohne grosse Ankündigung.

Was nun ? Klar... laden per Lichtmaschine.


Die hat zwar viel zu tun - aber ein bischen Strom wird schon übrig sein.

Beide Batterien sind leer - und nun setzen meine Überlegungen ein - ich fahre mit 2 Vergleichsfahrzeugen morgens die gleiche Kurzstrecke über wenige Kilometer. Da wird die kleine Batterie -so meine ich - eher "voll" als eine z.b. fast doppelt so grosse - die möglicher Weise "nie richtig voll" wird. Letzters ist eben nicht gesund für die Batterie.

Ich denke, dass ist wahrlich kein kühner Gedanke, der mir aus der Feder fließt - schon gar kein dummes Geschwätz Allemal wert, sich auch damit mal anzufreunden.

Ich werde mal mit den Batterieleuten sprechen - und deren Meinung einholen... zum Wohle der Wahrheitsfindung

Bis dann also
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  #13  
Alt 17.01.2003, 09:59
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von beetle24
@Günther..
.. das steht außer Frage und leuchtet auch mir ein
.. gleichwohl habe ich etwas anderes gesagt und technisch dargestellt:

Es geht mir in meinen Ausführungen nicht um die zweifelsohne vorhandenen besseren Reserven einer grösseren Batterie sondern vielmehr darum, dass unerwartet an einem schönen kalten Wintermorgen auch die grosse Batterie "leer" ist - wegen der Vorteile der Grösse gerne 3 Tage später als die kleine Batterie. Aber irgendwann ist auch die "Grosse" leer und zwar ohne grosse Ankündigung.

Was nun ? Klar... laden per Lichtmaschine.


Die hat zwar viel zu tun - aber ein bischen Strom wird schon übrig sein.

Beide Batterien sind leer - und nun setzen meine Überlegungen ein - ich fahre mit 2 Vergleichsfahrzeugen morgens die gleiche Kurzstrecke über wenige Kilometer. Da wird die kleine Batterie -so meine ich - eher "voll" als eine z.b. fast doppelt so grosse - die möglicher Weise "nie richtig voll" wird. Letzters ist eben nicht gesund für die Batterie.

Ich denke, dass ist wahrlich kein kühner Gedanke, der mir aus der Feder fließt - schon gar kein dummes Geschwätz Allemal wert, sich auch damit mal anzufreunden.

Ich werde mal mit den Batterieleuten sprechen - und deren Meinung einholen... zum Wohle der Wahrheitsfindung

Bis dann also
Hallo Manfred,
ich gehe davon aus, daß die Batterie vom "Sommer" her noch geladen ist!
Bei einem chronischen "Strom-Mangel",
wie es z. B. bei dem Fahrzeug einer Sozialstations-Krankenschwester sein könnte, da sie von "Haus zu Haus" fährt, dabei das Heizgebläse und die Heckscheibenheizung an hat, wiird man eine Batterie halt ab und zu nachladen müssen.
Besteht kein Stromdefizit wird die "große" Batterie nie "leer" werden und damit mehr Sicherheit bieten.
MfG
Günther

Bin gespannt auf die Expertenmeinung bei VW!
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  #14  
Alt 26.01.2003, 09:56
gwg gwg ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von beetle24
@Günther..
.. das steht außer Frage und leuchtet auch mir ein
.. gleichwohl habe ich etwas anderes gesagt und technisch dargestellt:

Es geht mir in meinen Ausführungen nicht um die zweifelsohne vorhandenen besseren Reserven einer grösseren Batterie sondern vielmehr darum, dass unerwartet an einem schönen kalten Wintermorgen auch die grosse Batterie "leer" ist - wegen der Vorteile der Grösse gerne 3 Tage später als die kleine Batterie. Aber irgendwann ist auch die "Grosse" leer und zwar ohne grosse Ankündigung.

Was nun ? Klar... laden per Lichtmaschine.


Die hat zwar viel zu tun - aber ein bischen Strom wird schon übrig sein.

Beide Batterien sind leer - und nun setzen meine Überlegungen ein - ich fahre mit 2 Vergleichsfahrzeugen morgens die gleiche Kurzstrecke über wenige Kilometer. Da wird die kleine Batterie -so meine ich - eher "voll" als eine z.b. fast doppelt so grosse - die möglicher Weise "nie richtig voll" wird. Letzters ist eben nicht gesund für die Batterie.

Ich denke, dass ist wahrlich kein kühner Gedanke, der mir aus der Feder fließt - schon gar kein dummes Geschwätz Allemal wert, sich auch damit mal anzufreunden.

Ich werde mal mit den Batterieleuten sprechen - und deren Meinung einholen... zum Wohle der Wahrheitsfindung

Bis dann also
Guten Tag Manfred,
gibt es schon neue Informationen von den "Batterieleuten"?
MfG
Günther
__________________
A4 Avant 3.0 TDI (EZ 06/05) mit DPF

Ex: Bora Variant Highline, 1.9 PD-TDI, (ARL) 110 kW, 6-Gang

Ex: Bora Variant Highline 1,9 PD-TDI, (AJM) 85 kW, 6-Gang

Ex: Toyota Corolla 1800 DX Diesel (150 000 km gefahren)
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  #15  
Alt 26.01.2003, 13:16
beetle24
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Ja Günther, hab ich...

Es gibt 3 Aspekte:

1. Wie schon gesagt wurde, hat eine grössere Batterie mehr Reserven - wenn sie "bei Laune" gehalten wird.

Eine grössere Batterien, die länger Energiee hält, braucht aber auch längere Zeit bis sie aufgeladen wird. Und dieses Zeit kann ja in kalten Wintertagen mit kurzer Laufzeit und leicht negativer Ladebilanz fehlen - denn über ein Batterieproblem im Sommer brauchen wir uns nicht sorgen.

Kurze Ladezeiten führen bei sehr viel grösseren Batterien als die Lichtmaschine in der dafür konstruierten Ladezeit schaffen kann, zu dem Problem, während einer Kaltwetterperiode nie voll zu werden.

2. VW sagt nun, dass dieses Problem zwar bestehe - und bis zum Golf 3 vereinzelt zu Ausfallerscheiningen geführt habe - allerdings sei eine Aufrüstung mit einer stärkeren Batterie beim Golf4 praktisch unbedenklich - mit Ausnahme grösster Sprünge.

3.
So sei eine Aufrüstung auf 63 Ah bei Ausstattung mit dem kleinsten Generator nicht zu empfehlen,

da die oben beschriebene Problematik in Ländern mit langen Kälteperioden zu häufigen Fast-Entladungen und damit zu Kapazitätsverlusten führen können. Der Teufelskreis ist der, dass entgegen eines Beitrages eines Einsenders die Batterie nicht voll ist, wenn kein Strom mehr fliesst sondern dieses nur ein Zeichen dafür ist, dass die B keine Ladung mehr aufnehmen kann. Sie ist keine Mass dafür, dass die Nennkapazität geladen wurde: Eine stark sulfatierte Batterie mit pratisch nur 1/3 der Nennkapazität meldet recht bald "voll" und suggeriert dem Lastmanagement volle Batterieleistung. Man kennt das ja im übertragenen Sinne bei Handy-Accus, die "voll geladen" wurden, aber schon nach wenigen Minuten erschöpt sind.

4. Ein weiterer - für mich neuer Aspekt - ist, - so VW- dass die Anlasser der kleinsten Motoren beim Einsatz einer sehr starken Batterie überlastet werden könnten. Der deutlich geringe Innenwiderstand der 63Ah oder noch stärkeren würde in Verbindung mit der etwas höheren Klemmenspannung am Anlasser zu unzulässig überhöhter Anlasserleistung führen.

Das wars eigentlich dazu. Wenn ich mein erstes Statement anschaue ".... Also das mit der stärkeren Batterie kann heikel werden - das geht elektrisch nur dann, wenn der passende Generator drin ist.. ." lag ich wohl nicht ganz so falsch - obgleich bei den meisten Golfs wohl ohne Schaden eine stärkere Batterei gewählt werden kann.

Schöne Grüsse
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